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 "Krisen ohne Ende ?" heißt der Titel dieser ausZEIT am 16.11.2008   

Krisen gibt es überall. Es ist ein Wort, das viel gebraucht wird. Wer die Krise kriegt, der ist in eine Situation hineingestellt,

die unüberschaubar ist und die Entscheidung für den weiteren Weg braucht.

Wer in Krisen gerät, fühlt sich oft so, als würde ihm oder ihr der Boden unter den Füßen weggezogen.

Wer oder was fängt mich da auf? Woher gewinne ich Orientierung für den weiteren Weg und die Entscheidungen,

die ich treffen muss? Wie verändern Krisen mein Leben? Lassen sie mich reifen oder resiginieren? -

Krisen gehören zum Leben dazu, weil wir immer wieder im Lebenslauf vor Situationen gestellt sind,

in denen wir uns entscheiden müssen für das eine und gegen das andere oder für etwas Neues und Unbekanntes.

Die Erfahrung von Ablehnung und Leid und Trauer ist ebenfalls ein Grund, der uns in eine Krise unseres Lebens führen kann.

Krisen treffen uns im Kern unserer Existenz und lassen uns oft hart und heftig fragen nach dem woher, wozu, warum und wohin

unseres Lebens. Wie gehen wir mit unseren Krisen um? Was sagt uns der christliche Glaube dazu?

Bericht über den ausZEIT-Gottesdienst am 16. November

„Krisen ohne Ende?“ hieß das Thema des Gottesdienstes. Ein Klangteppich aus
lauter Krisenworten hat die Gottesdienstbesucher nach dem Einsingen in die
Krisenstimmung hineingenommen. Nicht nur Krisen, die durch Krankheit oder
Unglücksfälle verursacht werden, gehörten zum Thema. Auch die Lebenskrisen,
die zum normalen Lebenslauf gehören und die uns oft schwer belasten, wurden in
den Blick genommen. Mit dem Titel „I Will Survive“ ( „Ich werde überleben“ )
hat die ausZEIT-Band das Thema im Eingangsstück kommentiert.

Als Symbol für die Sicherheit, die man in Krisen braucht genauso wie die Kraft,
sich zu öffnen für neue Wege und Lebensräume, wurde über eine Sicherheits-
nadel nachgedacht. Jeder und jede konnte die Sicherheitsnadel auch als
Erinnerung mit nach Hause nehmen und sollte weiter darüber nachdenken und
mit anderen darüber sprechen.

Die Gedanken über den biblischen Text aus der Bergpredigt, in dem Jesus dazu
aufruft, sich nicht zu sorgen, haben alle hinein genommen in die Gemeinschaft
der Hörenden. Denn Jesus hat weder damals noch heute nur zu den Starken und
Unerschütterlichen geredet. Damals und heute spricht er auch zu den Müh-
seligen und Beladenen, um Mut zu machen, die Krisen des Lebens, anzunehmen,
auszuhalten und zu überwinden im Wissen um Gottes Nähe und seinen Zuspruch
und Trost.

Am Ende standen Gebet und Segen, die zugleich auch der Aufbruch zu neuen
Wegen sind. Gebet uns Segen halten unsere Hoffnung wach und schenken neue
Perspektiven. Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und mitgewirkt haben im
Gottesdienst, bei Chor und Band und dem ausZEIT-Team.  In Krisen ermutigt
und gestärkt freuen wir uns auf die nächste ausZEIT und den nächsten
Gottesdienst.



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