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!!! Willkommen beim Posaunenchor Sulzfeld !!!

Ehrung der beiden Posaunenchormitglieder Markus Wagner für 40 Jahre  
und Jürgen Bregler für 25 Jahre Engagement im Posaunenchor mit einem
Festgottesdienst an Erntedank 1.10.2017 mit herzlichem Dank.

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Gott zur Ehre,

   dem Menschen zur Freude!!!

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Kirchenkonzert am 3. Advent 2015

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13.12.2015, 18:00 Uhr, Schauplatz: evangelische Kirche Sulzfeld.
Es ist nicht einfach, alljährlich von diesem Ereignis zu berichten,
ohne sich dem Verdacht auszusetzen, man würde Superlative aneinanderreihen,
um sich bei sämtlichen Akteuren einschmeicheln zu wollen. Trost hingegen
ist, dass all die, die selbst zugegen waren, spontan erkennen, dass dem B
erichterstatter gar keine Wahl bleibt, als sich in Superlativen zu ergehen,
zu brillant war das Dargebotene ein weiteres Mal. Knapp 500 Menschen in der
mehr als gut besuchten Kirche wurden somit zu Zeugen eines “stets kurzweiligen,
weil enorm abwechslungsreichen“ Spektakels. So jedenfalls empfanden dies auch
Gerd Wagner und Wilfried Weigert, die ehemaligen Gemeinderäte, am Ende der
Veranstaltung auf dem Kirchenvorplatz und kamen dabei so richtig ins Schwärmen.

Zurück aber ins Kirchenschiff, eineinhalb Stunden zuvor und der Reihe nach:
44 Sängerinnen in schwarzer Robe, mit feinen, samtroten Schals und Fliegen
geschmückt betraten parallel von beiden Seiten den Altarraum und positionierten
sich auf den für sie vorbereiteten Plätzen. 24 schick gekleidete Bläserinnen
folgten der gelegten Spur und nahmen die für sie unmittelbar vor dem Chor
reservierten Stühle ein. 44 Stimmen standen also bereit, elf Trompeten,
zwölf Posaunen und eine Tuba strahlten blank poliert und warteten ebenfalls
förmlich darauf, endlich von Luft gezielt durchströmt zu werden. Gemach,
zuerst der Chor: “Machet die Tore weit“, wurde dem Auditorium zugerufen,
so, als wolle man mit Hammerschmidts Psalmvertonung aus dem 17. Jahrhundert
die Leute in die Kirche locken – die sich jedoch längst eingefunden hatten.
Pfarrer Jürgen Fränkle begrüßte nach der Ouverture und versprach genau das,
was sich realiter einstellte: Ein abwechslungsreiches Konzert. Und er tat,
was Pfarrer an dieser Stelle zu tun haben und, was den Anlass des Spektakels
erhellte: Er begrüßte die Adventszeit als “eine Zeit, in der unsere umherirrenden
Seelen endlich zur Ruhe kommen können“. Als hätte er in uns hineingehorcht…

Wie Donnerhall breitete sich Dvoràk`s fanfarenhaftes “Gloria in excelsis Deo“
über die Zuhörerschaft aus. Überwältigend, wie die 24 prägnant intonierten
Blechinstrumente der einen Seite des Advents, der ruhigen, der bedächtigen,
deren Komplementär ausbreitete, die extrovertierte, die Gott deutlich vernehmbar
lobende Seite. – Barbara Retzbach betrat nun erstmals die “Bühne“ und beeindruckte
auf dem nagelneu angeschafften Piano mit einer Version in B-Dur, ein einst zur
Unterhaltung in Fürstenhäusern geschriebenes Stück, ihr Publikum: “Nocturne“,
so der Arbeitstitel. Wo Retzbach draufsteht, ist dann auch verlässlich Retzbach drin:
Sanft, filigran, ruhig und bisweilen angenehm heiter trug sie das wunderschöne Stück vor. –
Angela Weiss und ihre angenehm warm klingende Klarinette leiteten das traditionelle
Gemeindelied von Werner Hoffmann, “Wenn die Herrlichkeit des Herrn erscheint“, sehr
gefühlvoll ein, der Chor ergänzte den Klassiker mittels Klangvolumen zu einem sehr
gefälligen Stück.

Hausherr Fränkle gab aus der Prophezeiung bekannt, dass “Zeichen geschehen werden“
und führte die Gemeinde hiermit unmittelbar – und es schien, er wusste genau, was er tat –
mitten hinein in die von Posaunenchor und Orgel geradezu genial umgesetzten Klangfolgen
des Händelwerkes “Tochter Zion“. Toooochteher Ziiiiion …. schwer beeindruckend! –
“Der Herr der Herrlichkeit“, ein von Rieger adaptiertes Hoffmann-Stück schlich sich
förmlich in das Kirchenschiff ein, zurückhaltend, leise, feierlich offenbarte es sich
als wunderschöner Dialog zwischen Chor und Solist. Rüdiger Antritter war der Solist.
Als würde er nie etwas anderes tun, so ruhig und gelassen trug er vor. Begleitet von
der subtil führenden Querflöte der Angela Weiss. Beeindruckend! Nun kam die Stunde des
Simon Becker: “Rondo“ hatte er zu zelebrieren, und das tat er, mein lieber Schwan!
Es fiel schwer, so schnell zuzuhören, wie der junge Becker die Tasten anschlug.
Fehlerfrei, will der musikalische Laie behaupten. Die gewohnt flexible Bändigerin
des uneingeschränkt vorzeigewürdigen Sulzfelder Kirchenchors, Heidrun Fundis, begab
sich hierzu extra neben den Protagonisten auf die Orgelbank um … umzublättern. Dafür
hatte dieser nämlich keine Hand mehr frei.

Erneut fesselnd spielte der Posaunenchor in Sander´s “O Bethlehem du kleine Stadt“ auf.
Irgendwie überkommt einen das Gefühl, die Instrumente würden derart interagieren, dass sie
miteinander verbunden sein. Woher dies rührt? Weil man hin und wieder Bläserensembles
vernimmt, bei denen dies eben gerade nicht so ist. Beim Sulzfelder Posaunenchor jedenfalls
gelingt diese Übung Dank der offensichtlich souveränen Führung von Rolf Hötzer par excellence. –
Wer sich leichtfertig aus dem Fenster lehnt und mutmaßt, Kirchenchöre vom Land würden ihre
Stimmen aus Durchschnittskehlen rekrutieren, dem werden seine eigenen Worte um die Ohren
fliegen, wenn er / sie Sybille Kern lauscht. In “Nacht der Liebe“ kokettiert sie mit dem
Chor, dass es eine wahre Pracht ist. Es darf bejubelt werden, dass es in diesem gesellschaftlichen
Bereich nicht so entartete Systeme wie etwa im Fußballgeschäft mit den sog. Scouts gibt,
denn sonst wäre Kern weg, längst wäre ihr Talent, ihre unbeschreibliche Stimme einem über
die Region hinaus bekannten Chor zugeführt worden. An dieser Stelle passt übrigens vorzüglich,
dass da noch ein riesengroßes Talent heran zu wachsen scheint: Tamara Stiegler. Die klang nämlich
als Solistin in “Das Volk, das im finstern wandelt…“ genau so, wie man sich einen Engel stimmlich
vorstellt. Salopp ausgedrückt könnte man sagen: Die junge Dame muss man im Auge behalten!
Mit “Wakati Wa Amani“, einer Weise aus dem afrikanischen Suaheli, beendete der Kirchenchor
das offizielle Programm. Pfarrer Fränkle sprach zuvor den Segen und nahm hernach wahr,
was er 90 Minuten vorher wärmsten empfahl um den Spannungsbogen nicht zu brechen:
Brandungsmäßigen Applaus. Und exakt dieser führte zur für alle genüsslich entgegengenommenen Zugabe.
Der Kirchenchor gab ein Stück aus dem Oratorium Israel Shalom, der Posaunenchor schickte das Publikum
in die Nacht mit dem allseits bekannten “We wish you a merry christmas“. Auf den Punkt gebracht:
Die Veranstaltung, der auch unsere Bürgermeisterin Sarina Pfründer mit sichtlichem Wohlwollen lauschte,
war rundum gelungen. Sie ist mittlerweile zu einem Höhepunkt im Rahmen der Sulzfelder Kultur- und
Musikveranstaltungen herangewachsen. Schön, dabei gewesen sein zu dürfen!
Uwe E. Gablenz

 

Kirchenkonzert 2012 WEB

Kirchenkonzert, am 3. Advent 2012

Einige Bilder von Frau Weigel von den Ehrungen für Hans Bregler für 60 Jahre und Jürgen Weigel für 40 Jahre aktive Bläserarbeit von Erntedank, dem 30.9.2012





 

 

stellvertretender Chorleiter: 

Rolf Hötzer

  Hasenstraße 27

                                                         75056 Sulzfeld                                                         

 

Obmann:

Christoph Weigel

Schloßbergstr. 6

75056 Sulzfeld


Die Stimmverteilung des Posaunenchors:

 

Trompeten:

Sopran:

Christoph Weigel

Jürgen Weigel

Jürgen Bregler

Armin Gruber

Christian Kern

Kristin Hötzer

Eva Gruber

Jan-Eric Faller

Alt:

Melissa Müller

Christiane Dittes

Susanne Neumaier

Patrick Gehringer

Sebastian Wolf

Rolf Hötzer

Hans Bregler

Frank Fundis

Günther Teutsch

Isabell Weigel

  

Posaunen:

Tenor:

Jürgen Kern

Patrick Essig

Marianne Hötzer

Elke Pfefferle

Nadine Weigel

Lennart Müller

Hans-Peter Neumaier

  

Bass:

Elke Hötzer-Müller

Jutta Mayer

Christian Müller

Christoph Waterstraat

Walter Kern

Jürgen Mayer

Markus Wagner

Bernd Teutsch

Walter Bregler

 

Posaunenchor (alte Bilder)

  
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