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Predigten

Hier finden Sie einige Ausschnitte von Predigten aus den Gottesdiensten in der Evangelischen Kirche in Sulzfeld.

Es ist keine beständige Predigtsammlung. Die Predigtausschnitte bieten nur einen kleinen Einblick in den Gottesdienst.

So ist die Möglichkeit geboten, eine Predigt nachzulesen oder einfach nur rein zu schnuppern oder sich zu informieren.

Das ist auch unter dem folgenden Link mit einer Sammlung möglich ( einfach draufgehen und anklicken):

Nachklang zur Predigt  (Bitte anklicken, um die anderen Nachklänge anzusehen)

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 8.7.2018:

Was im Leben vor uns liegt, das weiß keiner und keine von uns. Aber wir können und dürfen
auf Gottes Güte und Gnade vertrauen. Es wird uns immer wieder Menschen an die Seite stellen,
die uns zum Engel werden und zum Wasser in den Wüsten unseres Lebens.

Was auch geschehen mag auf unserem Lebensweg, wir dürfen gewiss sein: Gott ist bei uns und
er hilft uns auf. Er führt uns noch selbst dann, wenn wir das Gefühl haben, durch eine Wüste
zu gehen. Er erfüllt unser Leben mit Hoffnung. Darum dürfen Sie und ich dem Beispiel des
Kämmerers aus der Apostelgeschichte 8,26-39 folgen.

Der Kämmerer hat keine Angst vor dem unbekannten Weg, der vor ihm liegt. Denn er weiß sich
in Gott geborgen. Er folgt Christus auf dem Weg des Vertrauens und der Liebe. Darum heißt es
am Ende dieser Geschichte und am Beginn dieses neuen Weges in seinem Leben: “Er zog seine
Straße fröhlich.”
– Und Sie und ich können das auch!

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 1.7.2018:

Für die entscheidenden Aufbrüche im Glauben braucht Gott nicht immer
etwas Dramatisches. Abraham sieht keinen brennenden Dornbusch, aus
dem eine Stimme spricht und er hat auch keine Engelerscheinung. Auch
sonst ist im Blick auf seinen Aufbruch keine übernatürliche Begleit-
erscheinung erwähnt. Das erleben ja auch von uns die wenigsten. Aber
etwas anderes erleben wir schon, nämlich dass plötzlich irgendwie klar
wird, dass sich etwas ändern muss in unserem Leben: eine neue Seite
muss aufgeschlagen werden, eine Entscheidung muss getroffen werden und
ein neuer Weg ist zu gehen. Und plötzlich ist da eine Aufbruchssituation.
Es gibt Zeiten, da sind Aufbrüche wie bei Abraham notwendig, um zu neuem
Leben zu finden und damit Neues beginnen kann. Von Aufbrüchen reden ist
leicht, aber wirklich aufzubrechen, braucht Kraft und Zuversicht in das
Neue. Christen sind Menschen, die wie Abraham mit Gott unterwegs sind
durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Wir leben im Glauben und handeln
mit der Zuversicht Abrahams, dem Gott versprochen hat: „Ich will dich
segnen, und du sollst ein Segen sein”
(1. Mose 12,2)
 

Nachklang zur Predigt am  13.5.2018 über Jeremia 31, 31-34:

Den Wunsch, nochmal von vorne anzufangen, den hat ein Mensch - egal
ob alt oder jung - oft dann, wenn er an einem Punkt seines Lebens
angelangt ist, an dem er nicht mehr weiter weiß - an einem Punkt,
an dem er oder sie die Zeit am liebsten zurückdrehen möchte, weil
die Gegenwart nicht mehr so erträglich erscheint. Viele Menschen,
die sich an einem solchen Punkt angelangt sehen, versuchen einen
Neuanfang. Sie versuchen, das Vergangene zu vergessen und von vorne
zu beginnen. Doch selbst wenn wir unser Leben ändern, bleibt die
Vergangenheit doch ein Teil von uns. Wir selbst bleiben nämlich
dieselben, mit all unseren Problemen und Ängsten und Eigenheiten.
Darum sorgt Gott selbst für einen radikalen Neuanfang mit einem
neuen Bund. Gott sagt schon Jahrhunderte zuvor durch den Propheten
Jeremia: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn
schreiben."
(Jeremia 31, 33) Dabei streicht er alles, was in der
Vergangenheit schiefgegangen war aus seiner Erinnerung. Gott schreibt
seinen Willen bei seinem neuen Bund nicht mehr auf steinerne Tafeln,
wie zuvor, sondern direkt in unser Herz. Er schreibt es in das Gewissen
und das Zentrum des Einzelnen. Unser Herz ist die Stelle, an der Gott
uns anrührt. Im diesem neuen Bund verspricht Gott, das Herz derer, die
an Christus glauben, stark genug zu machen, damit es seinem Willen folgt
und das Richtige tut. Er schenkt ein neues Leben durch die Verbindung
mit Christus. Darum ist in der Verbindung mit ihm ein Neuanfang möglich.
 

Nachklang zur Predigt am 29.4.2018 über Philipper 2, 1-5:

"Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus  entspricht."
Dazu ermutigt der Apostel Paulus (Philipper 2, 5). Es tut gut, nicht mehr zuerst auf das
zu sehen, worin wir Menschen uns unterscheiden, sondern auf das, was uns miteinander verbindet.
Es tut gut, wenn man mit Achtung und Respekt behandelt wird und wenn man merkt, dass andere
einem wertschätzen und nicht abwerten. - Doch man kann nicht mehr erwarten, als man auch selbst
zu geben bereit ist. Indem wir unsere Mitmenschen achten, ehren wir zugleich Gott und uns selbst.
Die Achtung gegenüber dem Mitmenschen lässt innere Stärke und Großmut erkennen. - Indem wir
unseren Nächsten dienen und nicht nur jeder Mensch auf das Seine sieht, dienen wir uns letztlich
selbst. Denn wir gestalten dadurch unsere Welt im Sinne der Gemeinschaft Jesu. Das kann ganz
klein beginnen, wie damals bei der Nachbarschaftshilfe vor 40 Jahren mit einer guten Idee,
Helferinnen, einem Fahrrad und einem Kochtopf zu Transport des zuhause vorbereiteten Essens. Es
ist schön, wenn gute Anfänge weitergeführt werden und es zur Hilfe wird für Viele. So wie es in
einem Lied heißt: „Ins Wasser fällt ein Stein ganz heimlich still und leise – und ist er noch
so klein, er zieht doch weite Kreise. – Wo Gottes große Liebe in einen Menschen fällt,  da
wirkt sie fort in Tat und Wort – hinaus in unsere Welt.“ (EG 648,1)


 

Nachklang zur Konfirmationspredigt am  22.4.2018 über 1. Mose 12,2:

Gott sagt: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein!“ (1. Mose 12,2)
Darauf dürft ihr Euch verlassen. So war das auch bei Abraham trotz manchem Hin-
und Her, das er erlebt hat. Manchmal sah es in seinem Leben nicht nach Segen aus,
doch letztlich hat Gott alles zum Guten gewendet. Abraham wusste sich getragen
von Gottes Segenszusage. So dürft auch Ihr Euch tragen lassen.

Es gibt viele Aufgaben für Euch und die Jugendlichen Eures Alters und natürlich
auch für uns alle. Ihr und wir sollen zum Segen werden. Wie kann das gehen? Ich
denke, es reicht völlig, wenn Ihr immer wieder an der einen oder anderen Stelle
deutlich Zeichen setzt. Niemand verlangt Heldentaten von Euch oder uns. Aber es
ist schon was, ab und zu ein Zeichen zu setzen und an einer Stelle sich verant-
wortlich zu fühlen und zu sagen: „Ich bin dazu da, mit meiner kleinen Kraft irgend-
etwas gut zu machen, was vorher nicht gut war. Ich kann zum Segen werden. Ich bin
ein Segen für die Welt. Dazu hat mich Gott gemacht.“

Ich wünsche Euch, dass Ihr diese gute Erfahrung macht in Eurem Leben und für andere
Menschen zum Segen zu werdet. Denn das wird Euer Leben reich und erfüllt machen. Und
das ist es, was Gott durch Christus für Euch will. Denn er sagt: „Ich will dich segnen,
und du sollst ein Segen sein!“

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Nachklang zur Predigt vom Sonntag 8.4.2018 über Kolosser 2,12-15:

Darum ging es: Ostern ist Auferstehung, und Auferstehung ist nicht nur
ein Geschehen in der Zukunft nach dem Tod. Es ist auch Geschehen von
heute mitten in unserem Leben, wenn das, was an Gutem in uns gestorben
ist, wieder aufersteht, weil wir spüren wie wichtig Glaube, Hoffnung,
Liebe sind für uns selbst und diese Welt.  Das ist Ostern: Nicht im Tod
stecken bleiben, sondern mitgehen mit Gott, - seinem Weg der Liebe folgen
und so das Leben finden – jetzt und in der Ewigkeit. In unserem Leben im
Hier und Jetzt beginnt die Auferstehung, weil es befreit wurde zu einem
neuen Leben. Sie, Ihr und ich sind seitdem mit Gott unterwegs. Daran werden
wir an jedem Osterfest und in jedem Taufgottesdienst und durch den Kolosser-
brief erinnert. „Mit ihm (Christus) seid ihr begraben worden in der Taufe;
mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes,
der ihn auferweckt hat von den Toten.“
  (Kolosser 2, 12)

Nachklang zu Ostern 2018:

Ostern macht mir deutlich: Weil Jesus von Gott auferweckt und verherrlicht wurde,
sind auch wir an Leib, Seele und Geist in diese Neuschöpfung, in dieses neue Leben
hinein genommen. Der Apostel Paulus weist die Korinther auf 500 Zeugen hin, die den
auferstandenen  Christus gesehen haben. Diese Zeugen haben damals noch gelebt und
hätten befragt werden können. Ostern kann ein großer Trost sein für alle, die Angst
haben vor der Zukunft und für die, die nicht damit fertig werden, dass der Tod oft
so schmerzlich in unser Zusammenleben eingreift. An der leiblichen Auferstehung
Christi entzündet sich die lebendige Hoffnung, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Was an Christus als dem Erstling unter den Entschlafenen geschehen ist, das soll und
wird auch an uns geschehen. Denn Christus teilt mit uns seinen Sieg über den Tod.
Denn er will, dass wir zum Leben finden hier in dieser Welt und auch in Ewigkeit.
Darum betont Paulus: "Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling
unter denen, die entschlafen sind.“
(1. Korinther 15,20)

Nachklang zur Predigt  (Bitte anklicken, um die anderen Nachklänge anzusehen)

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Nachklang zur Predigt vom 4. 2.2018 über 2. Korinther 12, 1-10

Helfende Kraft bekommen wir nicht dadurch, dass wir uns und anderen vorspielen,
stark und unangefochten zu sein. Vielmehr wächst die helfende Kraft dadurch,
dass wir unsere Grenzen und unsere Schwachheit erkennen. Denn dadurch werden
wir frei, uns Gottes Hilfe gefallen zu lassen und sie anzunehmen. Durch unsere
Zerbrechlichkeit und unsere Schwachheit hindurch will und wird Gottes Geist wirken.

Bei kranken und angefochtenen Menschen hilft es wenig, ihnen mit starken Sprüchen
zu kommen und selbst als unangefochten zu erscheinen. Dadurch wird das Problem nur
größer. Denn die Betroffenen könnten dann meinen, sie seien die einzigen, die
angefochten sind und auf die eine oder andere Art Leid tragen. Da ist es eher
hilfreich, sich an die eigenen Anfechtungen und Kämpfe zu erinnern. Dadurch werde
ich einfühlsamer, kann die gerade Angefochtenen besser begleiten und mit ihnen neue
Perspektiven finden. Erst dann, wenn ich meine eigenen Schwächen kenne und annehme,
werde ich Worte finden, die anrühren und stärken können. Darum braucht sich niemand
seiner Schwächen im Glauben zu schämen. Vielmehr dürfen Sie und ich wie Paulus den
Zuspruch Gottes hören in aller Not, Anfechtung und Bedrängnis:  „Lass dir an meiner
Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.”
(2. Kor 12,9)

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Wir freuen uns sehr, wenn Sie den Gottesdienst mitgestalten durch Ihr Mitsingen, Mitbeten und Mitdenken beim Hören auf Gottes Wort in der Bibel.

     2013 Gesundheit 30 WEB A

Kunst in der Kirche von Jennifer und Bettina Stiegler: 




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