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Predigten

Hier finden Sie einige Ausschnitte von Predigten aus den Gottesdiensten in der Evangelischen Kirche in Sulzfeld.

Es ist keine beständige Predigtsammlung. Die Predigtausschnitte bieten nur einen kleinen Einblick in den Gottesdienst.

So ist die Möglichkeit geboten, eine Predigt nachzulesen oder einfach nur rein zu schnuppern oder sich zu informieren.

Das ist auch unter dem folgenden Link mit einer Sammlung möglich ( einfach draufgehen und anklicken):

Nachklang zur Predigt  (Bitte anklicken, um die anderen Nachklänge anzusehen)

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 21.10.2018:

Gott umgibt uns wie die Luft, die wir zum Atmen dringend brauchen.
Kein Augenblick meines Lebens auf der Erde ist ohne Himmel. Keine
Sorge, kein Schmerz, kein glücklicher Augenblick und keine Liebe
sind ohne Gott. Das Reich Gottes ist nicht in weiter Ferne, sondern
es ist ganz nah, so wie Jesus den Menschen nahe war. Das Reich Gottes
ist genau in dem Leben, das ich habe, das mich erfreut oder an dem
ich leide. Ich kann Gott nur dann finden, wenn ich ernsthaft und mit
ganzem Herzen nach ihm suche. Diese Suche findet nicht jenseits der
Sorgen und Schmerzen statt, sondern mitten in ihnen. Denn da ist Gott
auch zu finden. Gott ist bei Ihnen und mir an jedem neuen Tag. Darum
dürfen Sie und ich mit offenen Augen durch das Leben gehen. Dabei
leben wir in dem Vertrauen, dass Gott sich immer wieder von uns finden
lässt. Bleiben Sie auf der Suche und werden Sie immer wieder fündig.
Denn: Gott spricht: "Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so
will ich mich von euch finden lassen."
(Jeremia 29,13.14a)

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Schlusspunkt zur Predigt an Erntedank über 1. Timotheus 4,4-5:

Wer  dankt, wechselt den Blickwinkel. An dem folgenden Beispiel von
dem ich mal gehört habe, können Sie das gut merken. Da hat eine
Erzieherin in einem Kindergarten im Stuhlkreis mit den Drei- und
Vierjährigen über das Beten und die Dankbarkeit gesprochen. Und ein
Mädchen hat danach gesagt: „Das finde ich gut. - Wenn mein Papa mir
abends Gute Nacht sagt, dann werde ich ihn bitten, mit mir zu beten,
um Gott zu danken”. Und ein paar Wochen später kam dieser Vater zu
der Erzieherin und hat ihr erzählt: „Durch das Beten mit meiner Tochter
hat sich mein Leben verändert. Jetzt überlege ich den ganzen Tag, wofür
ich abends danken kann. Das gibt mir einen ganz anderen Blick auf die
Menschen um mich herum.” Das Erntedankfest hilft Ihnen und mir, Dankbarkeit
einzuüben. Die Freude über das Wachstum und die Früchte in der Schöpfung
soll uns den Blick für den Schöpfer öffnen. »alles, was  Gott geschaffen
hat, ist gut.«
(1. Timotheus 4,4) Wer aus diesem Vertrauen lebt, der wird
Gottes Segen im eigenen Leben entdecken und selbst zum Segen für andere werden.

 

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Schlusspunkt zur Predigt am Kerwe-Sonntag, den 23.9.2018 über Jesaja 49, 1-6:

Erfolge zu erzielen ist ein wunderbares Gefühl. Doch leider ist das nicht beständig.
Wir erleben im Leben oft auch Frustrationen und Krisen, aber im Vertrauen auf Gott
und sein Evangelium von Christus verlieren wir trotzdem nicht unsere Hoffnung. Wir
bleiben zuversichtlich im Vertrauen auf Christus. Wir arbeiten und mühen uns um die
Gemeinde nicht für uns selber, sondern im Auftrag Gottes. Wir mühen uns nicht um der
eigenen Ehre willen ab, sondern zur Ehre Gottes. Das macht uns frei vom dem ängstlichen
Blick auf Erfolg oder Misserfolg. Dadurch bekommen wir immer wieder neuen Mut für unseren
Glauben einzutreten. Darum können wir einander ermutigen. Trauen Sie sich über den
christlichen Glauben zu sprechen. Wir brauchen nicht zu verschweigen, was uns im Leben
und Sterben hält und trägt. Laden Sie andere Menschen ein zum Gottesdienst und zu
Gemeindeveranstaltungen. Sprechen Sie andere Menschen an. Machen Sie ihnen Mut, zu kommen.
Das Evangelium, die Herrlichkeit Gottes, leuchtet da auf, wo Sie und ich seine Liebe,
seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit leben. Die Herrlichkeit Gottes leuchtet da auf,
wo wir, wie der Gottesknecht, Jesus Christus, die Menschen annehmen und ernst nehmen.
Hell wird es dort, wo Menschen frei werden von Angst und Gier. Hell wird es da, wo
Menschen miteinander das Leben teilen und voller Hoffnung leben. Da wird sichtbar, was
Gott, letztlich auch zu Ihnen und mir gesagt hat: „...ich habe dich zum Licht der Heiden
gemacht, ...”
(Jesaja 49,6).        

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 16. 9. 2018 über Apostelgeschichte 12, 1-11:

Der merkwürdigste Engel für mich war bisher ein drahtiger, alter Haudegen, der früher in
der französischen Fremdenlegion war und mir als Unteroffizier unerwartet sehr geholfen hat.
Er hat in meiner Bundeswehrzeit in den vier Wochen vor der Verhandlung zur Kriegsdienst-
verweigerung dafür gesorgt, dass ich nicht wegen Befehlsverweigerung in Arrest kam. Er hat
mich durch sein Tun davor bewahrt, in Situationen zu geraten, in denen das damals geschehen
wäre. In wieviel Not hat Gott Sie und mich schon gnädig behütet und gerettet? Manchmal habe
ich im Nachhinein erkannt, wie ich gerade noch einem Unfall wie durch ein Wunder entkommen
bin. Die Geschichte von der Befreiung des Petrus macht Mut. Gott hat durch die Auferstehung
Jesu Christi sogar den Tod besiegt. Er kann uns aus dem Gefängnis der Angst herausholen.
Jeden Tag arbeitet er an unserer Befreiung, auch wenn wir vielleicht den Eindruck haben,
vergessen worden zu sein. Gott tut das auch durch andere Menschen, durch Boten seiner Liebe,
durch Engel, die in seinem Namen unterwegs sind, um Menschen zu befreien. Es könnte doch sein,
dass der Besuch und ein freundliches Gespräch bei einem Menschen bereits die Befreiung auslöst.
Wer weiß schon, in welchem Gefängnis sich ein anderer gerade befindet. Darum ist der gegenseitige
Besuch, das Miteinanderreden und die damit verbundene Gemeinschaft so wichtig. Da könnte einer
des anderen Engel werden und sein, ohne es sogar zu merken.

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 9.9.2018 über Matthäus 6,25-34:

"Sorgt nicht um euer Leben!" (Matthäus 6,25), sagt Jesus in seiner Bergpredigt,
aber er sagt nicht "Kümmert euch nicht um euer Leben!". Es geht Jesus bei diesem
Aufruf und der Ermahnung um etwas anderes als um naive Sorglosigkeit oder darum,
nur in den Tag hinein zu leben ohne Plan und Ziel. Wogegen sich Jesus wendet,
ist eine Übervorsorge, die mir die Freiheit zum Leben nimmt. Wer von uns schon
einmal eine Nacht wach gelegen und sich in Sorgen verzehrt hat, der weiß, dass
solches Sorgen eine ganz schreckliche Eigenschaft hat, wenn es im Leben die
Oberhand gewinnt: Es raubt viel von meiner Lebenskraft.

Deshalb verstehe ich Jesus so, dass er uns damit sagt: Vergeudet eure Kraft nicht
ans Sorgen. Angsterfülltes Sorgen bringt nichts. Tut die Dinge, die nötig sind,
aber sorgt euch nicht darum, ob ihr es auch wirklich schaffen könnt, sondern tut
einfach das Notwendige. Die Zeit, die ihr verbraucht, um euch über widrige
Lebensumstände zu beklagen, die könnt ihr besser dazu nutzen, um diese widrigen
Umstände zum Besseren zu verändern - soweit das in eurer Kraft liegt. "Sorgt nicht
um euer Leben!"
kann dann heißen: "Habt nicht mehr Angst als nötig ist. Räumt den
Dingen, die ihr fürchtet, nicht mehr Platz ein, als ihnen zusteht. Versäumt aus
lauter Angst vor der Zukunft nicht eure Gegenwart, in der ihr lebt und zu handeln habt.”
 

Schlusspunkt zur Predigt vom 22.7.2018:

Jesus ruft uns zu: "Ihr seid das Salz der Erde! ... Ihr seid das Licht der Welt!“
(Matthäus 5,13-16) Jesus traut Ihnen, Euch und mir viel zu. Ein Licht muss ja nicht
groß sein, um den Weg zu weisen. Eine kleine Menge Salz hat schon große Wirkung.
Jesus will uns die Angst nehmen, wir wären zu schwach, um Wirkung zu haben. An dem,
was Sie, Ihr und ich Gutes tun in unserem Leben, sollte man ablesen können, woher
wir die Kraft und die Phantasie dazu empfangen. Unser Leben soll andere dazu
einladen, Gott zu loben, weil Gott die Menschen offensichtlich zu Gutem anstiftet.
Das müssen keine großartigen Dinge sein, die die Welt auf einen Schlag verändern.
Das Bild vom Salz und Licht zeigt, dass eben schon die kleinen Dinge und Handreichungen
unserer Welt ein anderes Gesicht geben. Dort, wo wir anderen zuhören, dort, wo wir etwas
von unserer Zeit opfern für andere, wo wir jemanden erfreuen, ihm ein Lächeln oder ein
Trostwort schenken, dort sind wir dann wie Salz, das dem Leben Geschmack gibt und wie
ein Licht, das leuchtet. Dort, wo wir jemandem Mut zusprechen oder ihn zum Trost in
den Arm nehmen; - dort, wo wir auch den Andersdenkenden nicht einfach ignorieren,
sondern mit ihm reden über das, was wir glauben und denken, da bringen Sie, Ihr und
ich etwas Licht und einen guten Geschmack in unsere Welt hinein. 

Schlusspunkt zur Predigt am 15.7.2018:

Der Glaube an Christus öffnet den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.
Denn der Glaube ist ausgerichtet auf Gemeinschaft. Da kocht nicht jeder nur
sein eigenes Süppchen. Da geht es nicht nur um mich als einzelner Christen-
mensch, sondern es geht immer zugleich um uns als Christengemeinde und um
unsere Beziehungen untereinander und zu unseren Mitmenschen. Es tut gut zu
sehen, wenn Menschen ohne Streit beisammen leben können, selbst wenn sie
unterschiedliche Meinungen haben. Es tut gut, nicht mehr zuerst auf das zu
sehen, worin wir Menschen uns unterscheiden, sondern auf das, was uns mit-
einander verbindet. Es tut gut, wenn man mit Achtung und Respekt behandelt
wird und wenn man merkt, dass andere einem schätzen und nicht abwerten. – 
Doch man kann nicht mehr erwarten, als man auch selbst zu geben bereit ist.
Darum ermahnt Paulus jede und jeden: "Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler
Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst,
und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern
dient."
(Philipper 2,3-4) 

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 8.7.2018:

Was im Leben vor uns liegt, das weiß keiner und keine von uns. Aber wir können und dürfen
auf Gottes Güte und Gnade vertrauen. Es wird uns immer wieder Menschen an die Seite stellen,
die uns zum Engel werden und zum Wasser in den Wüsten unseres Lebens.

Was auch geschehen mag auf unserem Lebensweg, wir dürfen gewiss sein: Gott ist bei uns und
er hilft uns auf. Er führt uns noch selbst dann, wenn wir das Gefühl haben, durch eine Wüste
zu gehen. Er erfüllt unser Leben mit Hoffnung. Darum dürfen Sie und ich dem Beispiel des
Kämmerers aus der Apostelgeschichte 8,26-39 folgen.

Der Kämmerer hat keine Angst vor dem unbekannten Weg, der vor ihm liegt. Denn er weiß sich
in Gott geborgen. Er folgt Christus auf dem Weg des Vertrauens und der Liebe. Darum heißt es
am Ende dieser Geschichte und am Beginn dieses neuen Weges in seinem Leben: “Er zog seine
Straße fröhlich.”
– Und Sie und ich können das auch!

Schlusspunkt zur Predigt am Sonntag, den 1.7.2018:

Für die entscheidenden Aufbrüche im Glauben braucht Gott nicht immer
etwas Dramatisches. Abraham sieht keinen brennenden Dornbusch, aus
dem eine Stimme spricht und er hat auch keine Engelerscheinung. Auch
sonst ist im Blick auf seinen Aufbruch keine übernatürliche Begleit-
erscheinung erwähnt. Das erleben ja auch von uns die wenigsten. Aber
etwas anderes erleben wir schon, nämlich dass plötzlich irgendwie klar
wird, dass sich etwas ändern muss in unserem Leben: eine neue Seite
muss aufgeschlagen werden, eine Entscheidung muss getroffen werden und
ein neuer Weg ist zu gehen. Und plötzlich ist da eine Aufbruchssituation.
Es gibt Zeiten, da sind Aufbrüche wie bei Abraham notwendig, um zu neuem
Leben zu finden und damit Neues beginnen kann. Von Aufbrüchen reden ist
leicht, aber wirklich aufzubrechen, braucht Kraft und Zuversicht in das
Neue. Christen sind Menschen, die wie Abraham mit Gott unterwegs sind
durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Wir leben im Glauben und handeln
mit der Zuversicht Abrahams, dem Gott versprochen hat: „Ich will dich
segnen, und du sollst ein Segen sein”
(1. Mose 12,2)
 

Nachklang zur Predigt am  13.5.2018 über Jeremia 31, 31-34:

Den Wunsch, nochmal von vorne anzufangen, den hat ein Mensch - egal
ob alt oder jung - oft dann, wenn er an einem Punkt seines Lebens
angelangt ist, an dem er nicht mehr weiter weiß - an einem Punkt,
an dem er oder sie die Zeit am liebsten zurückdrehen möchte, weil
die Gegenwart nicht mehr so erträglich erscheint. Viele Menschen,
die sich an einem solchen Punkt angelangt sehen, versuchen einen
Neuanfang. Sie versuchen, das Vergangene zu vergessen und von vorne
zu beginnen. Doch selbst wenn wir unser Leben ändern, bleibt die
Vergangenheit doch ein Teil von uns. Wir selbst bleiben nämlich
dieselben, mit all unseren Problemen und Ängsten und Eigenheiten.
Darum sorgt Gott selbst für einen radikalen Neuanfang mit einem
neuen Bund. Gott sagt schon Jahrhunderte zuvor durch den Propheten
Jeremia: "Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn
schreiben."
(Jeremia 31, 33) Dabei streicht er alles, was in der
Vergangenheit schiefgegangen war aus seiner Erinnerung. Gott schreibt
seinen Willen bei seinem neuen Bund nicht mehr auf steinerne Tafeln,
wie zuvor, sondern direkt in unser Herz. Er schreibt es in das Gewissen
und das Zentrum des Einzelnen. Unser Herz ist die Stelle, an der Gott
uns anrührt. Im diesem neuen Bund verspricht Gott, das Herz derer, die
an Christus glauben, stark genug zu machen, damit es seinem Willen folgt
und das Richtige tut. Er schenkt ein neues Leben durch die Verbindung
mit Christus. Darum ist in der Verbindung mit ihm ein Neuanfang möglich.
 

Nachklang zur Konfirmationspredigt am  22.4.2018 über 1. Mose 12,2:

Gott sagt: „Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein!“ (1. Mose 12,2)
Darauf dürft ihr Euch verlassen. So war das auch bei Abraham trotz manchem Hin-
und Her, das er erlebt hat. Manchmal sah es in seinem Leben nicht nach Segen aus,
doch letztlich hat Gott alles zum Guten gewendet. Abraham wusste sich getragen
von Gottes Segenszusage. So dürft auch Ihr Euch tragen lassen.

Es gibt viele Aufgaben für Euch und die Jugendlichen Eures Alters und natürlich
auch für uns alle. Ihr und wir sollen zum Segen werden. Wie kann das gehen? Ich
denke, es reicht völlig, wenn Ihr immer wieder an der einen oder anderen Stelle
deutlich Zeichen setzt. Niemand verlangt Heldentaten von Euch oder uns. Aber es
ist schon was, ab und zu ein Zeichen zu setzen und an einer Stelle sich verant-
wortlich zu fühlen und zu sagen: „Ich bin dazu da, mit meiner kleinen Kraft irgend-
etwas gut zu machen, was vorher nicht gut war. Ich kann zum Segen werden. Ich bin
ein Segen für die Welt. Dazu hat mich Gott gemacht.“

Ich wünsche Euch, dass Ihr diese gute Erfahrung macht in Eurem Leben und für andere
Menschen zum Segen zu werdet. Denn das wird Euer Leben reich und erfüllt machen. Und
das ist es, was Gott durch Christus für Euch will. Denn er sagt: „Ich will dich segnen,
und du sollst ein Segen sein!“

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Nachklang zur Predigt vom Sonntag 8.4.2018 über Kolosser 2,12-15:

Darum ging es: Ostern ist Auferstehung, und Auferstehung ist nicht nur
ein Geschehen in der Zukunft nach dem Tod. Es ist auch Geschehen von
heute mitten in unserem Leben, wenn das, was an Gutem in uns gestorben
ist, wieder aufersteht, weil wir spüren wie wichtig Glaube, Hoffnung,
Liebe sind für uns selbst und diese Welt.  Das ist Ostern: Nicht im Tod
stecken bleiben, sondern mitgehen mit Gott, - seinem Weg der Liebe folgen
und so das Leben finden – jetzt und in der Ewigkeit. In unserem Leben im
Hier und Jetzt beginnt die Auferstehung, weil es befreit wurde zu einem
neuen Leben. Sie, Ihr und ich sind seitdem mit Gott unterwegs. Daran werden
wir an jedem Osterfest und in jedem Taufgottesdienst und durch den Kolosser-
brief erinnert. „Mit ihm (Christus) seid ihr begraben worden in der Taufe;
mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben aus der Kraft Gottes,
der ihn auferweckt hat von den Toten.“
  (Kolosser 2, 12)

Nachklang zu Ostern 2018:

Ostern macht mir deutlich: Weil Jesus von Gott auferweckt und verherrlicht wurde,
sind auch wir an Leib, Seele und Geist in diese Neuschöpfung, in dieses neue Leben
hinein genommen. Der Apostel Paulus weist die Korinther auf 500 Zeugen hin, die den
auferstandenen  Christus gesehen haben. Diese Zeugen haben damals noch gelebt und
hätten befragt werden können. Ostern kann ein großer Trost sein für alle, die Angst
haben vor der Zukunft und für die, die nicht damit fertig werden, dass der Tod oft
so schmerzlich in unser Zusammenleben eingreift. An der leiblichen Auferstehung
Christi entzündet sich die lebendige Hoffnung, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Was an Christus als dem Erstling unter den Entschlafenen geschehen ist, das soll und
wird auch an uns geschehen. Denn Christus teilt mit uns seinen Sieg über den Tod.
Denn er will, dass wir zum Leben finden hier in dieser Welt und auch in Ewigkeit.
Darum betont Paulus: "Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling
unter denen, die entschlafen sind.“
(1. Korinther 15,20)

Nachklang zur Predigt  (Bitte anklicken, um die anderen Nachklänge anzusehen)

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Nachklang zur Predigt vom 4. 2.2018 über 2. Korinther 12, 1-10

Helfende Kraft bekommen wir nicht dadurch, dass wir uns und anderen vorspielen,
stark und unangefochten zu sein. Vielmehr wächst die helfende Kraft dadurch,
dass wir unsere Grenzen und unsere Schwachheit erkennen. Denn dadurch werden
wir frei, uns Gottes Hilfe gefallen zu lassen und sie anzunehmen. Durch unsere
Zerbrechlichkeit und unsere Schwachheit hindurch will und wird Gottes Geist wirken.

Bei kranken und angefochtenen Menschen hilft es wenig, ihnen mit starken Sprüchen
zu kommen und selbst als unangefochten zu erscheinen. Dadurch wird das Problem nur
größer. Denn die Betroffenen könnten dann meinen, sie seien die einzigen, die
angefochten sind und auf die eine oder andere Art Leid tragen. Da ist es eher
hilfreich, sich an die eigenen Anfechtungen und Kämpfe zu erinnern. Dadurch werde
ich einfühlsamer, kann die gerade Angefochtenen besser begleiten und mit ihnen neue
Perspektiven finden. Erst dann, wenn ich meine eigenen Schwächen kenne und annehme,
werde ich Worte finden, die anrühren und stärken können. Darum braucht sich niemand
seiner Schwächen im Glauben zu schämen. Vielmehr dürfen Sie und ich wie Paulus den
Zuspruch Gottes hören in aller Not, Anfechtung und Bedrängnis:  „Lass dir an meiner
Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.”
(2. Kor 12,9)

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Wir freuen uns sehr, wenn Sie den Gottesdienst mitgestalten durch Ihr Mitsingen, Mitbeten und Mitdenken beim Hören auf Gottes Wort in der Bibel.

     2013 Gesundheit 30 WEB A

Kunst in der Kirche von Jennifer und Bettina Stiegler: 




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