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Sterbefall

Was kommt da auf mich zu? 

Ein nahestehender Mensch ist gestorben. Da verändert sich das Leben in kurzer Zeit und es sind viele Dinge zu regeln. Dabei braucht man als Angehöriger Zeit für die Trauer. Bei vielen organisatorischen Dingen hilft der Bestattungsunternehmer, oft meldet er den Trauerfall weiter an das Pfarramt, weil er meist auch erster Ansprechpartner ist. Sie können aber auch das Pfarramt direkt verständigen unter der Telefon-Nummer 07269 -232.

In Absprache mit Ihnen, dem Bestattungsunternehmer und dem Pfarrer wird der Bestattungstermin festelegt. In Sulzfeld ist die Uhrzeit für Bestattungen von der politischen Gemeinde in der Regel auf 14.00 Uhr festgelegt.

Das Pfarramt verständigt den Kirchendiener, um die Totenglocke zu läuten und kümmert sich um eine Organistin für die Trauerfeier. Der Pfarrer kommt zu Ihnen, um mit ihnen über den Trauerfall und den Ablauf der Trauerfeier zu sprechen. Zumeist wird dabei auch gemeinsam ein Lebenslauf des/ der Verstorbenen erstellt, der bei der Trauerfeier verlesen wird.

In Sulzfeld gibt es häufig vor der Trauerfeier mit den Angehörigen am offenen Sarg eine Aussegnung mit dem Pfarrer. Danach wird der Sarg verschlossen. Die Aussegnung findet je nach Wunsch etwa 15 Minuten vor Beginn der Trauerfeier statt oder am Tag vor der Trauerfeier und bietet so Raum für die Angehörigen im kleinen Kreis Abschied zu nehmen und sich im christlichen Glauben an die Auferstehung und an das ewige Leben zu bestärken.

Welche Kosten kommen auf mich zu? Die evangelische Kirchengemeinde Sulzfeld bittet Sie um einen Betrag von 50,00 ¤, um Kirchendienerdienst und Organistendienst für die Trauerfeier zu finanzieren. Ansonsten gibt es für Sie von Seiten der Kirchengemeinde keine Kosten.

Mit der Trauer gehen Menschen ganz unterschiedlich um. Nicht jeder oder jede Trauernde hat die Möglichkeit mit Familienangehörigen oder Verwandten über die eigene Trauer sprechen zu können. Manchmal ist es auch wichtig das Gespräch mit einer Selbsthilfegruppe für Trauernde zu suchen. Am Wohnort selbst fühlen sich Trauernde dabei eher gehemmt, weshalb solche Angebote in der Regel im Bezirk und vom Diakonischen Werk angeboten werden und zu finden sind.

Nach der Trauerfeier gedenkt die Kirchengemeinde in der Regel am folgenden Sonntag des / der Verstorbenen im Gottesdienst und betet für die Trauernden. Dazu wird auch bei der Trauerfeier selbst eingeladen.

Am Ewigkeitssonntag im November des Jahres gedenkt die Kirchengemeinde in einem Gottesdienst dann nochmals namentlich aller Verstorbenen seit dem letzten Ewigkeitssonntag und lädt dazu die Angehörigen ein und nimmt so nochmals Anteil an ihrer Trauer.

 



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