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Satzung für den Diakoniefonds
der Evangelischen Kirchengemeinde Sulzfeld


Die Evangelische Landeskirche in Baden bekennt sich mit allen ihren Gliedern und Gemeinden
als Kirche Jesu Christi. In der Gemeinschaft des gesamten Christenheit bezeugt sie das
Evangelium allen Menschen dadurch, dass sie das Wort Gottes verkündigt, die Sakramente
verwaltet und mit der Tat der Liebe dient.

Die Diakonie sieht ihre Aufgabe darin, den bedrängten Menschen in der Nähe und in der
Ferne zu helfen.

Zur Erfüllung dieses Auftrages schaffen die Kirchengemeinden diako- nische Dienste und
Einrichtungen. Sie tragen ferner Sorge dafür, dass das kirchliche Leben diakonisch
bestimmt wird und wirken darauf hin, dass die Gemeindeglieder zum diakonischen Dienst
gerufen werden.

Zur Unterstützung der Evangelischen Kirchengemeinde Sulzfeld bei der Wahrnehmung ihres
diakonischen Auftrages wurde der Diakoniefonds gegründet.

Der Evangelische Kirchengemeinderat Sulzfeld hat am 21. 10. 2004 folgende Satzung beschlossen:

§ 1  Zweck des Diakoniefonds

( 1 )     Zur Förderung der diakonischen Einrichtungen und Aktivitäten der Evangelischen
Kirchengemeinde Sulzfeld, im Folgenden "Kirchen- gemeinde" genannt, wird ein Diakoniefonds
gebildet.

Dieser trägt den Namen "Diakoniefonds der Evangelischen Kirchengemeinde Sulzfeld".

( 2 )     Im Einzelnen werden gemäß Absatz 1 gefördert:
    1.     Nachbarschaftshilfe,
    2.     der Hospizdienst,
    3.    die Diakoniestation „Südlicher Kraichgau e.V.” zur Gewährleistung des diakonischen Profils,
    4.    die Seniorenarbeit,
    5.    die Jugendarbeit,
    6.    die Tageseinrichtung für Kinder.

( 3 )     Der Diakoniefonds ist eine rechtlich unselbständige Einrichtung der Kirchengemeinde.

( 4 )     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2    Mittel des Diakoniefonds

( 1 )     Alle Einwohnerinnen und Einwohner im Bereich der Kirchen- gemeinde können einen von dem
Kirchengemeinderat in der Höhe festgesetzten Jahresbeitrag in den Diakoniefonds einzahlen.

( 2 )     Die Beitragszahlungen an den Diakoniefonds sind jährlich im voraus bis spätestens
31. Dezember des Jahres zu leisten.

( 3 )    Auch bei Zahlungen im Laufe eines Kalenderjahres ist der gesamte Jahresbeitrag zu zahlen.

( 4 )     Gezahlte Beiträge können nicht zurückgefordert werden.

§ 3 Leistungen des Diakoniefonds

Das zuständige Organ der Kirchengemeinde bestimmt die Verteilung der Mittel des Diakoniefonds
auf die in § 1 Abs. 1 genannten Zwecke.

§ 4 Rücklagen

Übersteigen die Mittel des Diakoniefonds am Ende eines Kalenderjahres den Betrag,
der für die vorgesehenen Aufgaben erforderlich war, so ist der verbleibende Überschuss
einer zweckbestimmten Rücklage gemäß § 1 zuzuführen.

§ 5 Versammlunug der Beitragszahlerinnen und -zahler

( 1 )    Der Kirchengemeinderat beruft einmal jährlich eine Versammlung der Beitragszahlerinnen
und - zahler ein. Die Einladung erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem Termin durch die
ortsübliche Bekanntgabe kirchlicher Angelegenheiten.

( 2 )    Die Versammmlung hat die Aufgabe, den Kirchengemeinderat in Angelegenheiten des
Diakoniefonds zu beraten und einen Jahresbericht des Kirchengemeinderates entgegenzunehmen.

§ 6 Verwaltung

Die Mittel des Diakoniefonds sind ein zweckgebundenes Sonder- vermögen der Kirchengemeinde.
Sie sind getrennt vom sonstigen Vermögen der Kirchengemeinde zu verwalten. Auf die Vermögens-
verwaltung einschließlich der Rechnungsprüfung finden die für die Kirchengemeinde geltenden
Bestimmungen des kirchlichen Haushaltsrechtes Anwendung.

§ 7 Verbindlichkeit der Satzung

Bei der ersten Beitragzahlung ist diese Satzung den Beitragszahlerinnen und - zahlern zur
Kenntnis zu geben.

§ 8 Genehmigung

Diese Satzung, spätere Änderungen sowie der Beschluss zur Auflösung des Diakoniefonds bedürfen
der Genehmigung des Evangelischen Oberkirchenrates.


Sulzfeld, den 21. Oktober 2004 genehmigt vom
Evangelischen Kirchengemeinderat Sulzfeld und
Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe

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