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RÜCKBLICK: SONNTAG, DEN 14. JULI 2013, IN DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN SULZFELD

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Lasst uns eine Welt erträumen
Am vergangenen Sonntag fand in der Evangelischen Kirche der Sommer-ausZEIT-Gottesdienst statt unter dem Thema: „Lasst uns eine Welt erträumen“. „Aus der Traum!“ oder „Träume sind Schäume!“ oder „Das fällt mir ja im Traum nicht ein!“ sind Redewendungen, die das Träumen negativ erscheinen lassen.
Aber schon in Psalmtexten – rund 3000 Jahre alt – wird deutlich, dass Träume und Visionen eine aufbauende Wirkung haben: „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“
Dass Träume wie Seifenblasen zerplatzen können, wurde demonstrativ gezeigt. Dennoch sollten wir unsere Träume, Phantasien und Visionen nicht vorschnell aufgeben. „Eine Welt, die den Krieg nicht kennt, eine Welt, wo man alles Brot der Erde teilt“ – so in einem Lied gesungen – klingt zwar „phantastisch“, aber es lohnt sich, im Kleinen zu beginnen.
Rosi Gollmann, Ehrenvorsitzende der Andheri-Blindenhilfe Bonn, hat vor vielen Jahren „im Kleinen“ begonnen: Trotz der unüberschaubaren Anzahl von Blinden in Bangladesh und Indien hat sie Schritte unternommen  und hat beim ersten Bedürftigen mit der Verwirklichung ihrer Vision von einer gerechten, heilen Welt angefangen. Lehrer Norbert Schell berichtete, dass durch ihre Initiative seither weit über eine Million Menschen das Augenlicht wieder erlangt haben.
Auch Jesus kann uns Vorbild sein: Er lebte seine Vision vom Reich Gottes und gab diese Vision an uns weiter mit Worten aus der Bergpredigt, u.a.: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden; selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Wir können uns anstecken lassen von diesem Traum, von dieser Vision – auch in unserer Gemeinde in Sulzfeld!
Zum Schluss teilte Rolf Krüger mit: „Auch in unserer Kirche hat sich ein Traum erfüllt: Die Kirchenrenovierung konnte mit
einem Traumergebnis abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 560.000 ¤, davon konnte unsere Kirchengemeinde 160.000 ¤ durch Eigenleistung und 117.000 ¤ durch Spenden aufbringen. Das ergibt  zusammen 277.000 ¤. Die Hälfte der Gesamtkosten konnten in Eigenleistung erbracht werden! Der Rechnungsamtsleiter
ließ uns wissen, dass ein solches Ergebnis einmalig in unserer Landeskirche ist.
„Lasst uns einen Traum erträumen“  - wir haben es gewagt und mit Gottes Hilfe ist der Traum in Erfüllung gegangen. 

Rückblick: Sonntag, den 10.  März 2013 
18.00 Uhr   ausZEIT- Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Sulzfeld mit ausZEIT-Band, - Chor und -Team

Thema: "Mensch - riskier was!"

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Am vergangenen Sonntag fand der ausZEIT-Gottesdienst während der Fastenzeit statt.
Die Fastenzeit (vom Aschermittwoch bis Ostersonntag, also  40 Tage) erinnert an die
biblische Überlieferung von Jesu Aufenthalt in der Wüste.

„Sieben Wochen ohne“ - viele Menschen schließen sich dieser Initiative an und verzichten
in dieser Zeit auf Schokolade, auf Alkohol, auf Computerspiele u.a.m. In diesem Jahr haben
die Initiatoren der Aktion „Sieben Wochen ohne“ das Motto „Riskier was, Mensch!“ gewählt.
Die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe des ausZEIT-Gottesdienstes haben Texte, Lieder und
Bilder zusammengetragen, die dieses Thema füllen.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand der Text aus dem Matthäusevangelium: „Jesus wandelt
auf dem Meer. Der sinkende Petrus“. Um ein klein wenig nachvollziehen zu können, wie es Petrus
wohl erging, als er das Wasser betrat, konnten Gottesdienstbesucher eine kleine Übung durchführen: 
Eine auf zwei Holzbalken gelagerte Sicherheitsglasscheibe lud zum Überschreiten ein. Zunächst
skeptisch und vorsichtig, dann aber mutig und voller Vertrauen „schwebten“ die Testpersonen über
dem Boden: Die Glasscheibe bog sich zwar durch, brach aber nicht.

Mut zum Vertrauen – das braucht auch der Glaube an Gott. Sind wir bereit, unsere Absicherungen
aufzugeben und uns wirklich auf Gott einzulassen? Vertrauen wir darauf, dass er nicht nur das
Ziel ist, sondern auch treuer Wegbegleiter? Glauben wir daran, dass Gott uns sucht und dass unser
Teil lediglich darin besteht, uns von ihm finden zu lassen? Mit diesem Vertrauen, mit diesem Glauben
können wir getrost losgehen.

ausZEIT-Chor und ausZEIT-Band haben den Gottesdienst mit Liedern und  Instrumentalmusik einfühlsam
mitgestaltet.Herzlichen Dank allen Beteiligten!

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