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DOKUMENTATION DER ARBEITEN ZUR INNENRENOVIERUNG

MIT AKTIONEN UND BENEFIZKONZERTEN UND SPENDEN

ALLEN DAFÜR EIN HERZLICHES DANKE !

Karrikatur Logo Rolfweb

Nach der Konfirmation geht es los mit der Innenrenovierung!
Wir brauchen Ihre Unterstützung! Herzlichen Dank schon im voraus!

Am Montag, dem 16. Mai, starten um 18 Uhr die ersten Vorarbeiten für die Innenrenovierung. 
Da werden alle leicht beweglichen Teile, die in der Kirche sind, abtransportiert und in anderen
Räumen und Gebäuden verstaut. Was in dieser ersten kleineren Aktion nicht ausgeräumt werden kann,
wird  am Donnerstag, dem 19. Mai, um 18.00 Uhr vollends geräumt und die große Aktion am Samstag
vorbereitet

Am Samstag, dem 21. Mai, findet ab 8.00 Uhr als große Aktion der Abbau der Kirchenbänke statt,
die dann zu einem Lager gebracht werden zum späteren Bearbeiten. An diesem Samstag, soll die Kirche
soweit geräumt werden, dass in der Woche darauf das Gerüst in der Kirche aufgebaut werden kann.

Für die beiden kleinen Aktionen am Montag, dem 16. Mai, und am Donnerstag, dem 19. Mai,
jeweils um 18.00 Uhr und für die große Aktion am Samstag, dem 21. Mai, ab 8.00 Uhr
brauchen wir tatkräftige Helferinnen und Helfer. Wer fit ist und Zeit hat,
ist herzlich zum Mithelfen eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie bei den nächsten Aktionen in der Kirche:

Montag, 16. Mai um 18.00 Uhr
Donnerstag, 19. Mai um 18.00 Uhr
Samstag, 21. Mai ab 8.00 Uhr

Kommen Sie vorbei und helfen Sie mit bei der Innenrenovierung!

Herzlichen Dank für alle Unterstützung durch das Mithelfen und durch Spenden.

 

Die Montagsaktion vom 16.5.2011

In der Aktion am Montag wurde die Kirche samt Saskristei leer geräumt. Alle beweglichen Teile
und Dinge, die sich angesammelt haben, wurden in anderen Räumen und einer Halle verstaut und
verwahrt. Der Kirchenraum hat so schon eine ganz andere Wirkung. Entfernt wurden auch schon die Haken
an der Rückseite der Kirchenbänke als Vorbereitung für ihre Bearbeitung. Beim Ausräumen waren ein
Lastwagen und ein Pkw mit Hänger unterstützend dabei, um sperrige Dinge abzutransportieren, die keinen
Platz hatten in den Räumen in der Nähe.

Im Verlauf der Aktion waren 14 Leute kräftig beschäftigt mit dem Ausräumen, dem Be- und Entladen
des Lastwagens und des Pkw Anhängers. Das war ein erfolgreicher Start unserer Aktionen und Eigenleistungen
für die Innenrenovierung unserer Kirche. Ganz herzlichen Dank allen die helfen konnten an diesem Tag.


(VORSCHAU) Die nächste Aktion ist am Donnerstag, den 19.5., ab 18.00 Uhr. Da werden die Bänke durchnummeriert
und aus ihren Halterungen im Boden geschraubt, damit am Samstag mit hoffentlich wieder vielen Helfern, die
Kirchenbänke in eine Lagerhalle gebracht werden können zur weiteren Bearbeitung.Dort in der Halle können sie
die ganze Zeit über eine nach der anderen abgelaugt werden mit Salmiakwasser und abgeschliffen werden. Da kann
man nach Absprache mit dem Pfarramt ( und dem Seniorhandwerker, der es fachlich betreut ) einfach mal ein, zwei
oder mehr Stunden hingehen und daran arbeiten.


Die Donnerstagsaktion vom 19.5.2011

Nachdem noch verschiedene Lampen angebracht und begutachtet wurden, startete diese Aktion mit etwa 10 Leuten.
Zuerst wurden die Bänke an ihrer Unterseite durchnummeriert, damit sie später wieder an ihren richtigen Platz
zurückkommen. Die Bänke wurden alle abgeschraubt, damit sie am Samstag für den Abtransport ins Lager bereit sind.
Der alte Windfang aus Holz wurde mit viel Kraft und Geschick abgebaut, so dass die beiden schön gestalteten
Gußeisensäulen  im Eingangsbereich wieder frei und sichtbar sind. Zum Abschluss der Aktion wurden mit einem
Flaschenzug und viel Muskelkraft vier der überlangen Kirchenbänke von der Empore schon nach unten geschafft.
Da ist es auf jeden und jede einzelne angekommen, um das Gewicht der jeweiligen Kirchenbank beim Transport  von
oben nach unten im Griff zu haben. Nach dieser weitern erfolgreichen Gemeinschaftsaktion haben wir diese Aktion
mit dem Abendläuten beendet. Ganz herzlichen Dank allen, die an diesem Tag helfen konnten.

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(VORSCHAU)
Die nächste große Aktion ist am Samstag, den 21. 5. ab 8.00 Uhr. Da werden die Kirchenbänke von der Empore
weiter nach unten geschafft und zusammen mit den anderen Kirchenbänken zur weiteren Bearbeitung in eine
Lagerhalle transportiert. Ebenso wie das Holz des alten abgerissen Windfangs abtransportiert. Die alten
Podeste im Kirchenschiff werden herausgemacht, um die Vorbereitungen zu treffen für die neuen Podeste mit
Dielen zur besseren Durchlüftung. Vor den neuen Dielen müssen natürlich auch noch die Leitungskanäle für
die Stromversorgung vorbereitet und verlegt werden, sowie eine Induktionsschleife auf einer Seite zur
Verbesserung des Hörens für Gottesdienstbesucher mit Hörgerät. Am Samstag wird dann auch der Altar und
die Orgel eingehaust, d.h. gut eingepackt und geschützt. Das wird voraussichtlich den Samstagvormittag
und -nachmittag in Anspruch nehmen. Wir hoffen, dass sie wieder viele Beteiligen. Je mehr wir sind, je
zügiger kommen wir voran. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit dafür
nehmen können. Vielen Dank.


Die Samstagsaktion vom 21.5.2011

Morgens schon waren 15 Helferinnen und Helfer am Werk. Die Kirchenbänke von der Empore wurden mit einem
Flaschenzug und vereinten Kräften nach unten geschafft. Die Kirchenbänke wurden heraus getragen aus der
Kirche und zusammengestellt, weil zunächst die überlangen Kirchenbänke auf den Lastwagen verfrachtet
wurden, um sie zur Lagerhalle zu bringen und dort abzuladen. Gestärkt haben sich die Helfer und Helferinnen
dann bei einem gemeinsamen Mittagessen. Es wurde an diesem Tag auch der größte Teil der Bankpodeste heraus
genommen und schon viel Holzabfälle beseitigt.

Dabei hat sich bestätigt, dass sich von unten Feuchtigkeit gestaut hat, weil die Durchlüftung durch den
versiegelten  Parkettboden nicht möglich war. Unter den Podesten im Kirchenschiff liegen alte Sandstein-
platten mit größeren Fugen locker auf der Erde. In den Seitenschiffen ist ein fester Boden durch aneinander
gelegte Backsteine erzeugt.  Schließlich wurde noch der Altar mit Holzplatten eingehaust, um ihn während
der weiteren Arbeiten gut zu schützen. Ganz herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, die bei den
Aktionen in dieser Woche schon so kräftig mitgeholfen haben.



Am nächsten Samstag, den 28. Mai ab 8.00 Uhr wird eine weitere große Aktion sein, um die restlichen Podeste
zu entfernen und weitere Vorbereitungsarbeiten vorzunehmen. Dabei wird auch die Orgel mit Holzplatten und
Folie zu ihrem Schutz eingehaust.

Wer während der Woche Zeit hat, um in der Lagerhalle Kirchenbänke abzulaugen, kann sich auf dem Pfarramt
melden, damit wir die möglichen Zeiten abstimmen mit einem Seniorfachmann, der diese Arbeiten betreut und
darin einweist.

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit nehmen können für die eine
oder andere Aktion zur Innenrenovierung  unserer evangelischen Kirche. Herzlichen Dank für alle tatkräftige
Hilfe und alle Spenden mit denen Sie die Innenrenovierung unterstützen.

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Die Mittwochsaktion am 25.5.2011; die Freitagsaktion am 27.5.2011 und die große Aktion am Samstag, den 28.5.2011:

Am Mittwoch haben zwei fleißige Arbeiter haben den Tag über die alten Podeste in große Teile zum Abtransport
zerlegt und vorbereitet. Abends ab etwa 18.00 Uhr haben sechs starke Männer die Teile auf einen Lastwagen
verfrachtet, von dem aus sie entsorgt wurden.

 

Am Freitag, den 27.5. haben sich wieder einige Männer Zeit genommen und den Boden weiter vorbereitet und
bearbeitet und so den Grundstock gelegt für die große Aktion am
Samstag.

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An Samstag, den 28.5.2011 startete um 8.00 Uhr die große Bodenaktion. Die Wagen zum Abtransport standen schon
bereit. Um den Boden richtig abdichten zu können, musste etwas in die Tiefe gegangen werden werden. Dazu mussten
Steine und Bodenschicht abgetragen werden, da wo zuvor die Podeste waren. Mit etwa 20 Helferinnen und Helfern,
vielen Pickeln und Schaufeln und etlichen Schubkarren und zwei Rampen zu den Wagen wurde bis in den Nachmittag
kräftig und intensiv gearbeitet.

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Gestärkt durch ein zweites Frühstück und ein gemeinsames Mittagessen ging die Arbeit gut von der Hand und es
wurde durch das Miteinander wieder viel geleistet an diesem Tag. Ganz herzlichen Dank allen, die bei diesen
Arbeiten und Aktionen Ihre Zeit, Ihre Kraft und Ihre Fähigkeiten und Ihre Werkzeuge, Wagen und Fahrzeuge
eingesetzt haben, um die Innenrenovierung zum 125 jährigen Jubiläum unserer evangelischen Kirche weiter
voranzutreiben. Es ist schön dieses Miteinander und diese Zusammenarbeit zu erleben. Weiter so, dann können
wir auf die Frage, ob wir die große Aufgabe schaffen werden, getrost sagen: Wir schaffen das mit Gottes und
mit Ihrer Hilfe und Unterstützung. Schon jetzt herzlichen Dank dafür.

VORSCHAU:

Die nächsten Aktionen sind am Montag, den 30.5. und Dienstag, den 31.5. um 18.00 Uhr.
Am Samstag, den  4. Juni ab 8.00 Uhr findet  wieder eine große Aktion statt.

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit nehmen können für die eine oder
andere Aktion zur Innenrenovierung  unserer evangelischen Kirche. Herzlichen Dank für alle tatkräftige Hilfe
und alle Spenden mit denen Sie die Innenrenovierung unterstützen.

Bericht über die durchgeführten größeren Aktionen vom 30.5. - 9.6.2011:

Am Samstag, den 4. Juni "Letzte Vorbereitungen für den Guss der Betonplatte"
Am Samstag waren wieder etliche Helfer und Helferinnen vor Ort und haben die letzten Vorbereitungen getroffen
für das Gießen der Betonplatte. Verschiedenen Isolierschichten wurden gelegt und dann mit geeigneten Bausteinen
vom Boden erhöht Drahtgitter gelegt. Nach dieser Tagesaktion unter Leitung von zwei sach- und fachkundigen
Ehrenamtlichen waren alle Vorbereitungen getroffen und der Beton konnte kommen.

Am Dienstag, den 7. Juni „Die Bodenplatte wird gegossen“
Der Betonpumpwagen war als erster vor Ort und hat alles für das Pumpen vorbereitet. Als alles soweit war,
kamen etliche sachkundige Helfer mit Gummistiefeln und entsprechendem Werkzeug, um den Beton, der eingepumpt
wurde, gut zu verteilen. Mindestens drei Wagen voll mit Beton waren nötig für die Bodenplatte. Gegen Mittag
war dann dieses Werk dank der Mithilfe etlicher Helfer abgeschlossen und alles musste gut durchlüftet
abtrocknen und abbinden. Bis Donnerstag ist der Boden dann voll belastungsfähig für den Gerüstaufbau.

 

Am Donnerstag, den 9.6.2010 „Der Gerüstbauer beginnt“
Der Gerüstbauer beginnt heute Abend mit vier Mann mit dem Aufbau des großen Gerüstes zum Bearbeiten der
zentralen Decke in der Kirche. Die Betonplatte auf dem Boden ist inzwischen voll belastbar. Unter der zentralen
Decke der Kirche wird mit besonderen Gerüstteilen ein Zwischendeck eingezogen, um gut an die Decke zu kommen.
Die Arbeiten werden am Samstag oder bis spätestens nächste Wochenmitte abgeschlosssen sein für den nächsten Schritt.


Zwischen diesen größeren Aktionen gibt es immer wieder andere Arbeiten und Besprechungen, um die Innenrenovierung
weiter voran zu bringen.

Die nächsten ehrenamtlichen Aktionen sind das Reinigen der Kirchenwände mit besonderen Schwämmen und das Abwaschen
mit Salmiakwasser. In der Zwischenzeit weist der Restaurator oder Kirchenmaler ein in das Anlaugen
( - ist der richtige Fachbegriff dafür! ) und Vorbehandeln der Bänke. Diese Arbeit, die wir mit ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern leisten wollen wird von einem sach- und fachkundigen Senior betreut.

Freitag, den 10. Juni 2011 „Lampen, Gerüst und Wände“
Die Lampen wurden abgehängt, damit sie beim Gerüstaufbau und den weiteren Arbeiten nicht stören und nicht
versehentlich kaputt gehen. Der Gerüstbauer hat nun mit seinen Männern das Gerüst soweit aufgebaut, dass
unter der zentralen Decke eine Zwischendecke eingerichtet ist um die Kirchendecke zu bearbeiten. Währendessen
haben einige Ehrenamtliche schon begonnen mit den Reinigen der Wände.

Samstag, den 11. Juni 2011 „Wandreinigung“
Am Samstag, den 11. Juni machten sich ehrenamtliche Helfer daran, die Wände der Kirche mit speziellen Schwämmen
abzureiben und den Schmutz zu entfernen. Einmal über die Wand ziehen mit diesem Schwamm zeigt, wie viel Belag
im Lauf der Jahrzehnte sich auf der Wand abgesetzt hat. Heute ist auch die Orgel gründlich eingehaust worden,
damit sie nicht nur gegen Staub sondern auch vor mechanischen Schäden geschützt ist. Zur Stärkung der Helfer
ist unsere Bürgermeisterin Sarina Pfründer mit Frühstücksbrezeln vorbeigekommen. In einem nächsten Schritt
werden die Wände mit Salmiakwasser abgerieben, damit sie bereit für den Anstrich sind. Vorher werden noch
Risse in der Wand vorbereitet, um vom Fachmann ausgebessert und geschlossen zu werden.



Mittwoch, den 15. Juni 2011“Wandabwaschen und Planung der elektrischen Leitungen“
Ab 15.00 Uhr waren Besprechungen mit dem Restaurator und später mit den Elektrikern und dem Beschallungstechniker.
Zeitgleich waren schon die ersten Ehernamtlichen da, um die Wandreinigung weiter voran zu bringen. Etwa 80 % der
Wand konnten bis heute gereinigt werden mit den Spezialschwämmen. Für den Rest braucht es auf der Empore ein Gerüst.
Die Wand soweit sie schon mit dem Schwamm bearbeitet war, wurde nun mit Salmjakwasser abgewaschen. Das hat schon
etwas streng gerochen, deshalb waren alle, die das gemacht haben mit Mundschutz versorgt und natürlich Gummihand-
schuhen. Es gab auch noch andere Arbeiten, die dazu gedient haben, die Gipserarbeiten vorzubereiten. Die etwa 15-20
ehrenamtlichen Helfer, bei denen heute auch fünf von den neuen Konfirmandinnen mit dabei waren, haben wieder viel
geschafft und vorbereitet. Herzlichen Dank.

 

Die große Bankaktion am Samstag, den 2.Juli 2011: „Anlaugen und anschleifen“
An diesem Samstag ging es vor der Halle der Winzergenossenschaft und der Zimmerei Krüger um das weitere
Anlaugen und Anschleifen der Kirchenbänke. Schon am Mittwoch dieser Woche wurden etliche Bänke so vorbereitet.
Am Samstag mit etwa 15 Helfern wurden die Kirchenbänke soweit bearbeitet, dass sie mit dem Lastwagen in eine
noch leere Halle auf dem EGO Gelände gebracht werden konnten. Dort werden Sie dann Farbe bekommen. Es war ein
fröhliches Zusammensein und zusammenarbeiten und zusammen essen an diesem Samstag. Wieder um ein großes Stück
konnte die Innenrenovierung vorangetrieben werden.


Am nächsten Samstag sind die alten Fliesen der Kirche dran. Sie sollen nach Vorgabe des Landesdenkmalsamtes
wieder für die Gänge in der Kirche benutzt werden. Für das Verlegen müssen sie gut vorbereitet werden. Je mehr
Leute vorbeikommen können und mithelfen, je besser klappt das und je mehr ist zu schaffen. Die alten Fliesen
müssen an der Unterseite vom alten Speiß befreit werden und an den  Kanten sauber abgeschliffen werden, damit
sie wieder gut verlegbar sind. Sie müssen dann noch in Seifenwasser eingeweicht werden, damit der Schmutz herunter
geht und trotzdem die Patina bleibt. Die ersten, die schon fertig geworden fand der Restaurator ganz vorbildlich
gemacht.


Die große Fliesenaktion am Samstag, den 9. Juli
Am Mittwoch vorher wurde der Verlauf der Aktion geplant und durchgesprochen, damit am Samstag alles reibungslos
durchgeführt werden konnte. Diese Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Die alten Fliesen der Kirche müssen wir als
Auflage des Landesdenkmalamt wieder nutzen, um die Fliesengänge in der Kirche, soweit mit alten Fliesen möglich, wiederherzustellen.


Das Reinigen der Fliesen ist sehr zeitaufwendig. 12 bis 16 Ehrenamtliche waren am Samstag in der Halle der Zimmerei Krüger
am Werk. Eine Gruppe hat den Speiß von der Bodenseite der Fliesen weggeklopft, drei Leute haben mit speziellen
Schleifmaschinen, die dafür angeschafft wurden, die Kanten der Fliesen geschliffen und so vom restlichen Zement
befreit, damit sie später, wie vor 125 Jahren fugenlos verlegt werden können. Im nächsten Arbeitsschritt wurden
die Fliesen in heiße Seifenlauge gelegt, um dieVerschmutzungen auf der Oberfläche der Fliesen zu lösen und zu
beseitigen. Die Brennerei Schühle, die in der Nähe ist, hat für das heiße Wasser gesorgt, so dass immer Nachschub
da war und die Arbeit problemlos durchgeführt werden konnte. Dann wurden die sauberen,„gekochten“ Fliesen aufge-
stellt zum Trocknen. So konnten an diesem Tag in der Zeit von 8.00 Uhr bis etwa 17.15 Uhr es konnten alle guten
800 Fliesen gereinigt werden. Eine super tolle Leistung von allen, die dabei waren. Darüber freuen wir uns sehr
und sind sehr dankbar dafür.

Am nächsten Samstag werden dann noch als weiterer Schritt die Fliesen an der Oberfläche
eingeölt. Bei aller Arbeit waren die Helferinnen und Helfer sehr gut versorgt mit Speis und Trank. Dafür wurde auch
Kartoffelsalat und Kuchen von Ehrenamtlichen gemacht, Schnitzel vom Bezirkskirchenrat waren noch da und vieles
andere gab es, um alle, die geholfen haben, zu stärken und die wichtigen Pausen fröhlich zu gestalten. Die Aktion
war sehr erfolgreich, trotz dem einen oder anderen Muskelkater, der mit nach Hause genommen wurde. Herzlichen Dank
und herzliche Einladung zur nächsten Aktion am Samstag, Beginn 8.00 Uhr in der Halle vom Zimmerergeschäft Krüger.

Machen Sie mit! Die nächste Aktion ist

am Freitag, den 15. Juli, Beginn 17.00 Uhr in der Kirche: Gerüstabbau

am Samstag, den 16. Juli, Beginn 8.00 Uhr in der Kirche: Boden verlegen und Einölen der Fliesen

Wir freuen uns auf Sie!

Die Samstagsaktion am 16. Juli 2011 „Fliesen ölen, Ölfarbe in den Aufgängen entfernen,
Bodenabdeckung legen, zeitgleich Kirchbänke streichen“

Am Abend zuvor wurden die Sandsteinsäulen im Kirchenraum auf spezielle Weise gereinigt und der Raum
für die bevorstehende Verlegung der Bodenbahnen vorbereitet.

Am Samstagmorgen um 8.00 Uhr ging es wieder los mit vielen Ehrenamtlichen, die sich an das Entfernen der
Ölfarbe in den Treppenaufgängen gemacht haben, was besonders hart und unangenehm war und recht langwierig.
Bis etwa um 16.00 Uhr war das aber auch erfolgreich erledigt. Morgens wurde das Fliesenölen vorbereitet,
weil nach ihrem Konfi-Frühstück sich die Konfirmanden angesagt hatten um das zu machen und für einige Zeit
mitzuhelfen beim Renovieren der Kirche.

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Die Fliesen waren vom Lastwagen abzuladen und aufzulegen zum Ölen. Dann wurden sie geölt, das Öl musste
einige Zeit einziehen und dann wurde jede Fliese mit Hand poliert und auf einer Palette gestapelt. Wer da
von den Konfirmanden nicht mitarbeiten konnte, hat mit Messerchen, Besen, Kehrwisch und Eimer die Fugen des
Bodens rund um Kirche und Gemeindehaus gereinigt und von Pflanzen befreit. Nachdem ihre Aufgaben erledigt
waren, zogen sich die Konfirmanden um 11 Uhr wieder zurück. Die anderen Ehrenamtlichen haben noch weiter gemacht.

 




Die fertigen Fliesen wurden in die Kirche gebracht und nach ihrer Qualität sortiert, damit sie später einfacher
verarbeitet werden können. Zuvor wurden Bodenbahnen in der Kirche verlegt, die unsere findigen und kräftigen
Arbeiter auf bemerkenswerte Weise sogar unter dem Gerüst hindurch legen konnten. Die Bodenbahnen wurden dann
miteinander verklebt.

Zeitgleich hat natürlich in der ehemaligen EGO-Halle unser Spezialteam weiter gearbeitet am Streichen der
Kirchenbänke, von denen schon mindestens ein Drittel ganz fertig ist, wozu mehrere Anstriche notwendig sind.

Wieder sind alle gemeinsam ein weiteres großes Stück bei der Innenrenovierung vorangekommen. Allen Helferinnen
und Helfern ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz, ihre Arbeit und ihr großes Engagement, ohne das wir die
Innenrenovierung nicht schaffen könnten. Danke auch allen, die diese große Aufgabe mit ihren Spenden unterstützen.

Aktion am Montag, den 18.7.2011:

   


Am Montag wurde von den Fachkräften der Gerüstbaufirma und der Mithilfe von Ehrenamtlichen das Gerüst in der Mitte der Kirche abgebaut und das Gerüst auf der Empore aufgestellt zur weiteren Bearbeitung der Decken und Wände durch den Kirchenmaler. Jetzt ist der Blick frei auf die zentrale Decke mit ihren schönen Ornamenten. Für Ältere ist der Blick nach oben wie eine Reise in die Vergangenheit, weil sie sich noch an die Ornamente aus ihrer Jugendzeit erinnern und sich daran freuen.



Samstagsaktion in der Kirche am 23. Juli 2011 „Bodenbegrenzungen herstellen, restliche Ölfarbe ablaugen,
Sandsteinsäulen reinigen, Vorbereitungen für Estrich“

Am Samstagmorgen um 8.00 Uhr ging es wieder los. Etwa 15 Männer und Frauen haben bei der Aktion ehrenamtlich
mitgemacht. Die gusseisernen Säulen wurden abgelaugt, was bei  ihrer feinen Struktur nicht einfach war.
Die Reste der Ölfarbe an den Treppenaufgängen wurde ebenfalls entfernt und die Türen innen angelaugt. Die
„Hilti“-Mannschaft hat die Bodenbegrenzungen aus Holz erstellt. Sie markieren genau, wo die Gänge mit den
Fliesen  sind und wo der Bereich mit Holzdielen für die Bänke sein wird. Das ist auch die Vorbereitung für
das Verlegen des Estrichs, das am Dienstag stattfinden wird.


Zu gleichen Zeit wurden die Sandsteinsäulen mit einem speziellen Gerät gewaschen. Der Kirchenmaler war mit
seinem Team ebenfalls da und hat die eine Seite der Emporendecke bearbeitet und bemalt. Für gute Stärkung
beim Frühstück, dem Mittagessen mit Dampfnudel und Gemüsesuppe und beim Nachmittagskaffee zum Abschluss
wurde zur Freude aller auch gesorgt, so dass die Arbeit gut von der Hand ging. Wieder konnte ein weiterer
großer Schritt für die Innenrenovierung getan werden. ganz herzlichen Dank wieder allen, die so handfest
mitgeholfen haben in der Kirche und auch in der Halle bei den Kirchenbänken, die Stück um Stück fertig
gestellt werden durch unser Spezial-Team.

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Am Sonntag, den 24. Juli bei der  Sommer –Matinee des Posaunenchores konnten die Zuhörer zugleich die
großen Fortschritte bei der Innenrenovierung sehen, insbesondere die fertige Bemalung an der zentralen
Decke in der Mitte der Kirche.

Aktionen der zurückliegenden Woche 25. – 30.7.2011 "Vorplatz und Treppe saniert, Bodenaufbau, anlaugen
und anschleifen des Hauptportals, der Sakristeitür und an der Kanzel, Vorbereiten und Verlegen der
elektrischen Leitungen und der Kabelgänge"

In der zurückliegenden Woche waren die Elektriker an mehreren Tagen damit beschäftigt, die elektrischen Leitungen
vorzubereiten und zu verlegen, so dass sie später kaum zu sehen sind und überall, wo es notwendig ist, Stromkabel
liegen und Anschlüsse bereit sind. Auch der Kirchenmaler war mit seinen Leuten an der Arbeit und hat die unteren
Decken und die seitlichen Emporendecken weitestgehend fertig gestellt. Nun muss noch das Gerüst umgebaut werden,
damit er die Decke der Empore bei der Orgel bearbeiten kann.


Ein anderes großes Projekt in der Woche war die Sanierung des Vorplatzes und der Treppe, weil dort Schäden
festzustellen waren. Ein Spezialteam  hat mit viel Engagement diese Stein- und Sanierungsarbeit an drei Tagen
in dieser Woche gemacht.

Am Samstag wurde neben dem Bodenaufbau bzw. –unterbau, der die Grundlage für den späteren Dielenboden für die
Bänke bildet und „Hilti“-Kenntnisse und -Fähigkeiten braucht auch das Hauptportal der Kirche innen angelaugt
und angeschliffen zur Vorbereitung der weiteren Bearbeitung. Auch die Sakristeitür wurde so behandelt und mit
der Kanzel begonnen. Ebenso wurden auch die Elektrikerarbeiten zeitgleich weiter durchgeführt.

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In der Halle auf dem EGO Gelände wurden weiter in kontinuierlicher Arbeit die Kirchenbänke in mehreren
Arbeitsschritten gestrichen und am Schluss mit einer alten Kammzugtechnik behandelt. Die vielen Bänke, die
schon fertig sind, sehen wunderschön aus. In absehbarer Zeit wird diese große Arbeit von unserem Spezialisten
und seinen Helfern abgeschlossen und alle Kirchenbänke gestrichen sein.

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Durch die Arbeiten in dieser Woche sind wir wieder ein großes Stück vorangekommen und man kann trotz der
Baustelle immer besser sehen, wie wunderbar die Kirche, wenn sie vollends renoviert ist aussehen wird. Wir
freuen uns als Kirchengemeinde sehr über die vielen ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der Fachleute
bei der Innenrenovierung unserer Kirche. Neulich haben wir mal zusammengezählt, dass bisher schon über 60
unterschiedliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an dieser Innenrenovierung mitgewirkt haben. Ganz
herzlichen Dank an alle, die so handfest mithelfen und die diese Arbeit mit Spenden unterstützen.

Spende der Sparkassen-Stiftung „Kunst, Kultur und Denkmalpflege“
für die Innenrenovierung der evangelischen Kirche in Sulzfeld

Regionaldirektor Werner Krahl und Filialleiter von Sulzfeld Rainer Illg, Herr Longo, und
Firmenkundenberater Jochen Rebel überreichten am 24. August die Spende von 5.000.- Euro.

Die evangelische Kirche in Sulzfeld feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Jubiläum. Im
Jubiläumsjahr wird mit viel ehrenamtlichen Engagement die Kirche renoviert und modernisiert.
Die Sparkassen-Stiftung „Kunst, Kultur und Denkmalpflege beteiligt sich an der Innenrenovierung
mit einer Spende von 5.000.- Euro.

Wir freuen uns sehr über diese Spende und bedanken uns sehr herzlich bei der Sparkassen-Stiftung
„Kunst, Kultur und Denkmalpflege“ für die Innenrenovierung unserer Kirche.

Seit nunmehr 25 Jahren gibt es diese Sparkassen-Stiftung der Kreissparkasse Heilbronn, deren Aufgabe
Regionaldirektor Krahl so Beschreibt: „Die Förderung vielfältiger Projekte erreicht alle Menschen,
die in unserer Region leben. So interpretieren wir unseren öffentlichen Auftrag schon seit vielen Jahren.“

Die politische Gemeinde Sulzfeld durfte sich beim gleichen Termin für die Einrichtung einer Mediathek
in der Blanc- und Fischer-Schule von der Sparkassen-Stiftung „Jugend, soziale Aufgaben und Naturschutz“
über eine Spende von 2.500.- Euro freuen. Die Spendenübergabe fand im Rathaus in einer sehr angenehmen
Atmosphäre statt.


Auch in den zurückliegenden Ferienwochen wurde kräftig für die Innenrenovierung gearbeitet.

Der Kirchenmaler ist im Innenraum der Kirche fast fertig mit seiner Arbeit. Bald sind die Seitentüren
und die gusseisernen Säulen beim Eingang dran und das Hauptportal, das innen wie ursprünglich in Eiche
natur sein wird. Leidenschaftlich haben Ehrenamtliche diese große Tür abgelaugt und abgeschliffen, was
durch die Türverzierungen nicht leicht war und viel Zeit gebraucht hat, so dass Kirchenmaler und
Restaurator zufrieden waren. Hinter der Orgel wurde ein Problem mit dem Putz entdeckt, das durch die
besondere Lage viel Sorgfalt brauchte beim Ablösen und neu Auftragen des Putzes.

In den Ferien wurde durch ein bewährtes ehrenamtliches Team die Gänge gefliest, an den Seiten mit den
gereinigten Originalfliesen und im Mittelgang und längs des Altarbereiches mit neuen farb- und
baugleichen Fliesen.

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Die Elektrokabel und Kabelleitungen wurden ebenfalls in dieser Zeit vorbereitet und stehen kurz vor
dem Abschluss. Die Kirchenbänke und Brüstungen an den Seiten unten sind inzwischen durch die bewährten
ehrenamtlichen Kräfte fertig gestrichen und bereit zum nächsten Schritt. Nun muss noch der Boden oben
auf der Empore und unten fertig gestellt und vorbereitet werden, damit die Bänke wieder in die Kirche
zurück gebracht werden können. Erst danach wird der gläserne Windfang eingebaut.

 

Wir freuen uns als Kirchengemeinde sehr über die vielen ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der
Fachleute bei der Innenrenovierung unserer Kirche. Ganz herzlichen Dank an alle, die so handfest mithelfen
und die diese Arbeit mit Spenden unterstützen.

Aktionen in der laufenden Woche ( 29.8. -4.9.2011 ):

Mit großen Schritten geht es auch in der zurückliegenden Woche bei der Innenrenovierung voran.
Am Mittwochabend wurde von einer Mannschaft von etwa 12 Ehrenamtlichen das Gerüst im Innern der
Kirche abgebaut. Damit ist der Weg frei für die weiteren Arbeiten. Die noch offen verbliebenen
Stellen wurden gefliest. Auf dem Bild sieht man Herrn Kern und Herrn Beck. Am Nachmittag war
dann der Boden an dieser Stelle fertig mit Fliesen bedeckt.

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Die Anbringung der Leinwand mit ihrer besonderen Technik wurde fertig gestellt. Die Elektriker
waren wieder kräftig am Wirken und kümmerten sich darum dass die vielen Kabel für die Lampen,
Lautsprecher, Beamer und anderes alle richtig angeschlossen und verlegt sind. Da sind viele
Kabel neu verlegt worden, damit die Kirche später für alle Möglichkeiten ausgestattet ist.
Auf dem Bild sieht man  Herrn Büchle gerade in  der Sakristei und am Schaltkasten. Herr Bregler
und Herr Schäfer, die anderen Elektriker, waren an anderen Stellen in dem großen Gebäude am Werk.
Es ist schön wie bei der Innenrenovierung die Fachleute, die ehrenamtlichen Fachleute und die
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zusammenwirken. Der Restaurator Zopf hat soviel und großes
ehrenamtliches Engagement der Kirchengemeindemitglieder in seinen etwa 40 Berufsjahren noch nicht
erlebt und auch er freut sich wie wir sehr über diese bemerkenswerte Miteinander.

0109 Elektriker Büchle 8 WEB

Am Nachmittag war dann eine weitere Besprechung mit Architekt Ketzel und Restaurator Zopf und dem
Kirchengemeinderat hauptsächlich zur Gestaltung des Bodenbelages und des Altarraumes und der Türen
und anderes.

Am Samstag war wieder ein Aktionstag mit einer Truppe von  etwa 18 Ehrenamtlichen, die ab 8.00 Uhr
ans Werk gingen. In dieser Aktion wurde vor allem der Boden vorbereitet.

 



Die Dämmplatten wurden zugeschnitten und in die vorbereiteten Holzrahmen eingepasst. Später wurden
sie noch ausgeschäumt und weiter abgedichtet. Die Seiten unter der Empore waren schon in der Weise
vorbereitet und deshalb konnte da schon gleich der Dielenboden verlegt werden. Im Altarraum wurde
der alte Teppichbodenbelag entfernt und um den Altar herum Raum geschaffen, damit auf Anregung des
Restaurators dieser Bereich mit dünnen Sandsteinplatten hervorgehoben wird. In dem anderen Bereich
wird wieder ein Teppichbelag in der passenden Farbe verlegt werden.Neben dieser Arbeit wurden
noch andere Dinge weiter bearbeitet.

 

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An den gusseisernen Säulen wurden die Verzierungen durch  weiteres feines Abschleifen noch stärker
hervorgehoben, damit sie später nach dem Streichen gut zu sehen sind. Die ganze Empore wurde gereinigt,
damit die Stellen auf dem Dielenboden, die eine Lackierung und Behandlung brauchen, gut zu erkennen sind.
So geht es weiter mit großen Schritten voran. Und wir sind dankbar für die vielen Ehrenamtlichen, die bei
solchen Aktionen mithelfen und sich mit einbringen. Die nächste Aktion ist am Samstag ab 8.00 Uhr. Machen
Sie mit, wenn Sie können. Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe.

 




Durch die Arbeiten in dieser Woche sind wir wieder ein großes Stück vorangekommen und man kann trotz der
Baustelle immer besser sehen, wie wunderbar die Kirche, wenn sie vollends renoviert ist aussehen wird. Wir
freuen uns als Kirchengemeinde sehr über die vielen ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der Fachleute
bei der Innenrenovierung unserer Kirche. Neulich haben wir mal zusammengezählt, dass bisher schon über 60
unterschiedliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an dieser Innenrenovierung mitgewirkt haben.  

Aktionen in der zurückliegenden Woche vom 5.-10.9. 2011:

In dieser Woche sind mit großem Einsatz von morgens bis abends die Dielen verlegt worden unter fachkundiger
Anleitung von Herrn Epple. Diele für Diele sah man den Boden wachsen unter den Händen der fleißigen Arbeiter.
Eine besondere Herausforderung waren die Säulen und die Öffnungen der Heizungsschächte, die natürlich sehr
gut bestanden wurde.

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Die Arbeit stand unter hohem Zeitdruck. weil am Donnerstagabend alles fertig sein musste. Der Dielenboden
musste auch noch geölt und gebloggert werden. Ebenso mussten noch die Fugen ausgefugt werden. Denn am Freitag
waren die Kirchenbänke angesagt. Da war gut, dass dann viele Leute mitgeholfen haben beim Ölen und den anderen
Abschlussarbeiten für den Boden.

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Am Abend war es geschafft. Währendessen wurden die Kabel am Hauptstromkasten neu angeschlossen, weshalb in dieser
Woche die Kirchturmuhr und der Glockenschlag sich einige Zeit verschoben hat bzw. still stand, bis die Funkuhr
die stromfreie Zeit wieder überbrückt hat bzw. sie wieder richtig eingestellt werden konnte.



Am Freitag war es dann soweit. Die Kirchenbänke kamen und starke Helfer zum Transport. 25 Ehrenamtliche haben
dann bis abends geholfen, die Bänke aufzuladen, zu transportieren, abzuladen und in die Kirche zu bringen. Vor
dem Transport wurden die Bänke abgerieben, damit sie staubfrei ankommen. Ein Team war immer für den Transport
unterwegs bis alle Bänke da waren.

0909 Bänke 013a WEB

Das Schwierigste war, die langen Bänke mit ihren etwa 160 Kilo auf der Empore wieder an ihren Platz zu bekommen,
ohne dass Macken an der Farbe und der Empore oder an den Bänken entstehen. Mit viel Helferkräften und Feingefühl
und nicht zu vergessen einem Flaschenzug ist das dann gelungen. Abgeschlossen wurde die gesamte Aktion am Abend
mit gemeinsamen Pizzaessen im Gemeindehaus und einem Ständchen des Posaunenchores und einem Danklied.



Am Samstag wurden dann von einem kleineren Trupp Ehrenamtlicher von 5 – 9 Leuten die Bänke an ihrem Platz in der
Kirche fixiert. Als Mittagessen brachte Bürgermeisterin Sarina Pfründer Fleischkäse und Weck mit, das alle dankbar
und gerne mit ihr zusammen verzehrten.

In der kommenden Zeit geht es noch darum den Altarbereich in Absprache mit dem Kirchenbauamt und Restaurator zu
gestalten. Ebenso werden die Lampen noch angebracht und die Aufgänge gemacht, wozu noch verschiedene Arbeitsschritte
nötig sind. Gegen Ende der nächsten Woche wird dann der Windfang augestellt. Es gibt immer noch etliches zu tun und
wir sind froh und dankbar, dass wir schon soviel Unterstützung durch unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer
erfahren und erlebt haben. Das bringt uns immer wieder einen guten Schritt voran. Herzlichen Dank an alle, die so
tatkräftig mithelfen und uns mit Spenden unterstützen.

Aktionen in der Woche vom 11.-19.9. 2011:

Der Altarbereich wurde in der vergangenen Woche von verschiedenen Gruppen bearbeitet.
Zuerst mussten Bodenplatten vom Untergrund entfernt werden, damit die richtige Tiefe
für die Dielen entsteht, mit denen der Altarraum ausgelegt wird. Das haben die ehrenamtlichen
Helfer an einem Nachmittag geschafft.

 


Am Freitag haben dann fünf ehrenamtliche Handwerker den Dielenboden im Altarraum verlegt.
Alle waren aufeinander eingespielt und haben Hand in Hand gearbeitet. Da musste zuerst der
Untergrund eingepasst werden, dann Dielen zurechtgeschnitten und eingepasst werden. Bis zum
Abend waren die Dielen im Altarraum verlegt. Zeitgleich war auch der Kirchenmaler mit seinem
Team am Werk, damit die Treppenaufgänge fertig werden, die Türen und noch viel verschiedene
Dinge, die sich neu ergaben. Die Lichtleiste wurde weiter vorbereitet und auch an der Elektrik
wurde weiter gearbeitet.

 


Am Samstag wurden dann die Gerüste aus den Treppenaufgängen entfernt, der Boden geputzt und die
Fliesen unten und die Empore geölt, damit sie noch strapazierfähiger werden. Im Lauf dieser Woche
muss dann der geölte Boden auch noch poliert werden. Um den Altar selbst wurde Platz ausgespart,
an dem dann am Montag dieser Woche von Vater und Sohn Kern Sandsteinplatten gelegt wurden, um den
Altar noch hervorzuheben und mit der Kanzel noch stärker zu verbinden.

 


Inzwischen war auch die Uhrenfirma da und hat das Zeitproblem auf der Turmuhr gelöst, so dass der
Schlag und die Uhr wieder stimmt. Irgendwo war immer jemand in der Kirche am Werk.

Herzlichen Dank allen, die so tatkräftig mit dabei sind und die Kirche für ihr Jubiläum renovieren
und auf Vordermann bringen und die ganze Innenrenovierung mit ihrem Einsatz an Zeit, Kraft, Arbeit
und Spenden unterstützen. Bald ist die Innenrenovierung geschafft. Aber in dieser Woche gibt es noch
viel zu tun bis wir am Sonntag, das 125jährige Jubiläum in der Kirche feiern können. Da müssen die
Lampen noch vorbereitet und aufgehängt bzw. angebracht werden, was aufwändig ist  und Zeit braucht.
Der gläserne Windfang muss noch aufgestellt werden. Da ist noch mal durchzuputzen und zu bloggern,
Verschiedenes zu streichen, Liedtafeln und Scheinwerfer aufzuhängen, Stühle für Posaunen- und Kirchenchor
auf der Empore zu holen und aufzustellen und sicher noch vieles andere. Allen die bei der Renovierung die
ganze Zeit schon helfen und sie unterstützen nochmals ganz herzlichen Dank.


Wieder sind alle gemeinsam ein weiteres großes Stück bei der Innenrenovierung vorangekommen. Allen Helferinnen
und Helfern ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz, ihre Arbeit und ihr großes Engagement, ohne das wir die
Innenrenovierung nicht schaffen könnten. Danke auch allen, die diese große Aufgabe mit ihren Spenden unterstützen

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit nehmen können für die eine
oder andere Aktion zur Innenrenovierung  unserer evangelischen Kirche. Herzlichen Dank für alle tatkräftige
Hilfe und alle Spenden, mit denen Sie die Innenrenovierung unterstützen.

125 Jahre Evangelische Kirche Sulzfeld – Jubiläumsfeier am Kerwe-Sonntag,den 25. September 2011

Die Kirche hat den roten Teppich ausgerollt für Ihre Geburtstagsgäste. In neuem Gewand hat sich die
frisch renovierte Kirche an Ihrem Geburtstag ihren Gästen gezeigt. Die Feier des 125. Geburtstages
begann um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst, der musikalisch von Posaunenchor und Kirchenchor
mitgestaltet wurde. Pfarrer Fränkle begrüßte die zahlreichen Gäste in der neu renovierten evangelischen
Kirche sehr herzlich und leitete durch den feierlichen Gottesdienst. Die Predigt hielt Rundfunkpfarrer
Wolf-Dieter Steinmann.

WEB Geburtstag 1 WEB Geburtstag 3

Den Wortlaut seiner Predigt finden Sie bald in der Hompage der Kirchengemeinde. Er verglich die Kirche
mit einer Wellness-Oase, einem Krankenhaus und einem Restaurant. Da kann man sich wohl aufatmen, heil
werden und zu Kräften kommen. Diese Bilder führte er dann aus im Blick auf die biblische Geschichte von
der Heilung eines Aussätzigen.

GEburtstag 2 

Der Patronatsherr Klaus Freiherr von Göler und Erich Rapp, der Leiter der Abteilung Gemeindefinanzen im
Evangelischen Oberkirchenrat würdigten das Geburtstagskind durch Ihre Grußworte, die an diesem Tag auf
den kirchlichen Bereich beschränkt waren, weil es noch ein großes Einweihungsfest ( am 29. Oktober, um 19.00 Uhr )
gibt mit allen Grußworten und viel Musik. Gegen Ende des Gottesdienstes bedankte sich Kirchengemeinderat
Rolf Krüger bei allen ganz herzlich, die diese Innenrenovierung unterstützt haben durch Ihre tatkräftige
Mithilfe bei den Aktionen, Ihre Spenden und ihre Gebete. Danach kamen überraschend drei Krankenhausclown
und gratulierten mit der gesamten Gemeinde und einem Geburtstagskanon.

Geburtstag 5  Geburtstag 6

Im Anschluss waren alle Gottesdienstbesucher als Gäste des Geburtstagskindes vor der Kirche zu einem Glas
Sekt eingeladen. Außen standen Bilderwände mit Fotos von den Bauaktionen und den Helfern und von alten
Bildern der Kirche, die sich viele angeschaut haben und darüber ins Reden gekommen sind. Der Posaunenchor
brachte im Anschluss an den Gottesdienst noch Geburtstagsständchen. Um 14.00 Uhr kamen die Kindergartenkinder
und sangen auf dem roten Teppich für die Kirche einige Geburtstagslieder. Anschließend wurden sie unterhalten
von den Clowns Julchen und den Zaubermäusen.

WEB Geburtstag 4

Um 15.00 Uhr sang der Kirchenchor in der Kirche ein kleines Geburtstagskonzert. Um 15.30 Uhr ging es dann
für Interessierte zur Glockenturmbesichtigung mit Manfred Hagenbucher und um 16.00 Uhr zur fachkundigen
Kirchenführung durch Kurt Moser. Um 17.00 Uhr spielte die ausZEIT-Band zu Ehren des Geburtstagskindes. Bei
allen musikalischen Grüßen waren auch immer viele Zuhörer dabei. Die Kirche war den ganzen Tag zur Besichtigung
offen und sehr viele haben dieses Angebot angenommen und auch die Bilderprojektion auf den Leinwand von den
Aktionen erlebt. Natürlich gab es auch die typischen Kerwe-Aktionen wie den Kerwe-Kaffee im Gemeindehaus und
den Dritte-Welt Stand. Der ganze Tag war eine fröhliche und anregende Feier des 125. Geburtstages der
evangelischen Kirche. Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind, um mitzufeiern und die Innenrenovierung
zu unterstützen.

Hier die Geburtstagspredigt von Pfarrer Steinmann an Kerwe 2012 nach Abschluss der Hauptrenovierung

Rundfunkpfarrer beim SWR
Wolf-Dieter Steinmann
steinmann@kirche-im-swr.de

Predigt zum 125. „Geburtstag“ nach der Renovierung der
Evangelischen Kirche in Sulzfeld
14. Sonntag n. Tr. 25. September 2011
Text: Markus 1, 40-45

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus , die Liebe Gottes und
die Gemeinschaftdes Hl. Geistes sei mit Euch allen. Amen.

Liebe Festgemeinde,
liebe Freundinnen und Freunde in Christus.
Eine schöne Kirche ist wie ein Krankenhaus,
eine Wellnessoase und ein Restaurant in einem.
Sie tut gut.
Eine sanierte Kirche tut gut.
Weil Menschen in ihr einen Raum haben, in dem sie genesen können.
Gesünder werden. Quasi „saniert“ werden.
Eine „renovierte“ Kirche tut gut.
Weil man da einen Ort hat, in dem Menschen erneuert und
„restauriert“ werden können. Zu deutsch: Wieder aufgebaut. Wenn es
ihnen verkratzt geht. Damit sie fröhlich werden können, wenn das
Leben ihnen schwer auf der Seele liegt.
Damit sie wieder schöner werden, wenn der Lack ab ist.
Sulzfeld hat diese sanierte, renovierte, eine fast schon
restaurierte Kirche:
Sie haben einen Ort, von dem Sie wissen:
Da kann ich hin, mit meinem Hunger und meinem Durst nach Leben.
Mit meinen Freuden und Hoffnungen.
Jetzt fragen Sie vielleicht: Denkt der Herr Rundfunkpfarrer wirklich,
dass unsere Kirche etwas von einem Krankenhaus, von einer
Wellnessoase oder einem Restaurant? Wo man gesunden, schöner
werden und was zu essen kriegen kann. Trägt er jetzt nicht zu dick
auf?
Doch, das glaube ich. All das kann Ihre Kirche sein, auf ihre ganz
eigene Weise.

Deshalb werden die Kliniken in Heidelberg oder Heilbronn nicht
überflüssig, und Sie dürfen sich gern auch weiter wellnessmäßig
pflegen und ihre Restaurants wie das auf der Burg, das Ratsstüble
oder die Sportplatzkneipe werden auch in Zukunft nicht ohne Gäste
bleiben.

Aber man kann in einer Kirche heil werden, sich wieder erneuert
fühlen und satt werden wie man es in einem Krankenhaus, einer
Wellnessoase oder einem Restaurant nicht kann.
Wie? Dazu lese ich Ihnen gleich eine Geschichte aus der Bibel.
Vorher aber: Ich finde, Sie können sich freuen an Ihrer Kirche und ich
hoffe sehr, dass Sie sich wohl fühlen. Von hier oben jedenfalls ist es
schön, Sie vor zu mir sehen. Ich hoffe, Sie haben es auch gut.
Aber jetzt hören Sie die Geschichte aus der Bibel, die Ihnen
hoffentlich gut tut.

Lesung aus Markus 1,40-45
Einmal kam ein Mann zu Jesus, der an Aussatz erkrankt war.
Er fiel vor ihm auf die Knie und flehte ihn an:
"Wenn du willst, kannst du mich rein machen."
Jesus hatte Mitleid mit ihm.
Er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte:
"Ich will! Sei rein!"
Im selben Augenblick verschwand der Aussatz und
der Mann wurde rein.
Und Jesus drohte ihm und trieb ihn alsbald von sich
und sprach zu ihm:
„Sieh zu, dass du niemandem etwas sagst;
sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere für deine
Reinigung, was Mose geboten hat, ihnen zum Zeugnis.“
Der Mann aber ging fort und fing an, viel davon zu reden
und die Geschichte bekannt zu machen, sodass Jesus bald nicht mehr
öffentlich in eine Stadt gehen konnte;
sondern er blieb draußen an einsamen Orten.
Trotzdem kamen die Leute von überall zu ihm.

Ihre renovierte Kirche hier in Sulzfeld ist -wie jede Kirche- dazu da,
dass man sich solche Geschichten zu Herzen gehen lassen kann.
Und was uns sonntags zu Herz geht, dann kann uns auch am Montag
leben helfen.

Was geht mir zu Herzen:
Ein Mann leidet unter Aussatz. Das heißt, er hat eine schwere
Hautkrankheit, sie entstellt zuerst sein Gesicht, er sieht richtig eklig
aus, ‚assig‘ würden Jugendliche wohl sagen, nach und nach
verkrümmen sich seine Hände, seine Füße.
Er hat Angst, ich könnte blind werden. Vor allem aber:
Seit sie bei ihm Aussatz festgestellt haben, haben sie ihn aus-gesetzt.
Er muss draußen leben. Außerhalb der Gemeinschaft. Vor der Stadt.
Sie haben ihn quasi sozial rausgemobbt. Nicht weil sie besonders
boshaft sind, sie fürchten sich vor ihm.
Und er? Wie geht es ihm? ‚Ich könnte die anderen anstecken,‘ muss
er wohl denken. ‚Warum habe ich das? Was hab ich getan, dass ich so
bin?‘

Und er hat Angst: Wie soll das mit mir werden? Wer versorgt mich,
wenn es noch schlimmer wird? Zuerst allein, dann einsam, und dann?
Jesus hat anscheinend keine Angst vor so einem Kranken und
Ausgesetzen. Im Gegenteil, er hört ihm zu. Das ist das Letzte, was
Jesus machen würde. Nicht zuhören, was einen Menschen plagt und
quält. Jesus hat ein Ohr und ein offenes Herz. Damit ein Mensch
gesund werden kann, muss er sagen dürfen, was ihn quält.
So kann eine Kirche helfen, gesund zu werden, wenn man in ihr aus
seinem Herzen keine Mördergrube machen muss. Wenn ich nicht
irgendwie in Ordnung „scheinen“ muss, sondern wenn zu Wort
kommt, wie ich bin, wie wir sind. Auch wo ich man nicht gut, gesund
und schön ist.

Wo das zu Wort und zum Ausdruck kommen kann, beim Beten, beim
Predigen, beim Singen, wenn wir still sind und wenn wir uns
anschauen. Das ist eine „schöne“ Kirche:
Wenn ich dann in ihr höre und erfahre, dass ich von Gott nie
rausgemobbt werde, nie.
Und wenn wir als Gemeinde probieren, es Gott nach zu machen.
So gut wir können.
Hinhören.
Es muss Platz sein in einer Kirche, für das was drückt und schwer ist
im Leben, für unsere Schwächen, unsere Krankheiten, unsere
Banalitäten, damit sie mit Gott in Berührung kommen und heiler
werden.

Jesus hört aber nicht nur:
Er berührt den Aussätzigen. Er hat keine Angst, ihn anzufassen. Er
holt ihn so zu sich, zu Gott. Das macht ihn gesund, rein. Wie Jesus es
gemacht hat – ich weiß es nicht. Aber entscheidend finde ich: Es
geschieht. Der Hinausgemobbte, der Ausgesetzte wird rein: Er muss
sich nicht mehr schämen.

Der Aussätzige wird wieder „schön“, zuerst für sich selbst. Er spürt:
Hey, für Jesus bin ich nicht hässlich. Nicht assig. Für Jesus nicht und
nicht für Gott. Jesus setzt mich nicht aus. Das muss für diesen Mann
ein Fest gewesen sein, eine neue Geburt. Man kann sich vorstellen
wie glücklich er ist.

Aber dann passieren zwei Dinge, die ich merkwürdig finde.
Jesus sagt ihm: Er soll zweierlei Dinge tun:
Zuerst schickt ihn Jesus zu den Priestern in die Stadt und was noch
komischer ist, er soll nicht erzählen, dass Jesus ihn rein gemacht hat.
„Sei bloß still“, sagt er zu ihm.
Was könnte das bedeuten? Was könnte uns das sagen, als Gemeinde,
als Christen? Ich habe das lange nicht verstanden. Jetzt meine ich
eine Ahnung davon zu haben, was es uns sagen könnte.

Aber zuerst:
- Warum schickt Jesus ihn zu den Priestern?
Eigentlich ist doch alles gut: Der Kranke ist gesund, glücklich. Er ist
mit sich und seinem Herrgott im Reinen. Aber noch nicht mit den
Menschen. Für die anderen ist er immer noch draußen. Er soll auch
für die anderen gemeinschaftsfähig werden. Damit er auch am
Montag und Dienstag noch spürt, dass er wieder gesund ist. Und dazu
gehört. Einen guten Platz zum Leben hat.

Sie kennen das bestimmt auch, wie schön Menschen werden können,
wenn Sie auf einmal spüren, dass sie wieder dazu gehören. Wie sie
aufblühen. Ein Kind, das auf dem Spielplatz immer zuschauen
musste, es strahlt - wie diese renovierte Kirche- wenn es endlich
mitspielen darf. Auch der Klassenkamerad mit den meisten Pickeln
hat es nicht verdient, deshalb angemacht zu werden. Vergesst es,
dass er diese Pickel hat! Schaut drüber hinweg. Es ist kurzsichtig,
dass wir so leicht auf äußere Schönheit abfahren. Wir tun es alle,
aber es ist kurzsichtig. Und dumm. Lasst uns tiefer sehen, schaut
drüber hinweg.

Jesus hat sogar Menschen wieder schön gemacht, vor denen sich
andere geekelt haben. Durch Liebe. Liebe kann das. Sie heilt
Beziehungen und Menschen. Wenn sie spüren, sie gehören dazu.
Kann ich so sagen?

Diese Geschichte erinnert uns als Kirche und Christen daran: Es ist
schön, wenn wir uns wohl fühlen können in der Gemeinde, wenn es
uns gut geht, mit denen, die wir mögen.Und die Kirche ist noch schöner,
wenn wir hinhören, wen Jesus alles anfasst. Und wen er berührt,
der gehört auch zu uns. Die Grenzen, die Jesus überwindet. An die
müssen wir auch dran.

- Aber warum verbietet Jesus dem gesund Gewordenen, dass er es
allen erzählen soll? Warum soll er nicht sagen, dass Jesus ihn geheilt
hat? Will er ihm seine Freude vergällen? Soll man sich seines Lebens
freuen und dankbar sein, wenn man gesund wird. Doch das soll sein.
Ich glaube, Markus will etwas Anderes:
Man soll sich kein zu schnelles Bild von Jesus machen. Und von Gott.
Ich soll nicht schon im ersten Kapitel denken, ich hätte das ganze
Evangelium verstanden. Und den ganzen Jesus kapiert. Jesus ist nicht
nur das Gesicht Gottes, weil er heilen kann. Jesus ist auch das
Gesicht Gottes, als er am Kreuz hängt. So wie hier in Eurer schönen
Kirche. Als er den Tod mit uns teilt und durch ihn durch lebendig wird.
Ich bin froh, dass Markus uns das zeigt. Das ist eine sehr gute
Nachricht: Es sagt mir:
Gesund zu sein und zu werden ist wunderbar und ein
Gottesgeschenk. Und wenn Du es bist oder wieder wirst, freu Dich
wie ein Schneekönig oder eine Schneekönigin. Sei fröhlich, hab Spaß
mit anderen.
Aber Du musst nicht fürchten, Gott ist nur bei den Gesunden. Oder
bei Dir nur, wenn Du gesund bist, erfolgreich, jung und schön. Und
von den Kranken und denen die scheitern wolle er nichts wissen. Das
ist nicht das Gesicht Gott, das Jesus uns zeigt.

Jesus zeigt uns ein anderes Gesicht Gottes:
Eine Freundin - sie ist Krankenhausseelsorgerin – hat mir von einer
Begegnung mit einer Patientin erzählt. Eine ältere Dame. Eine Stunde
vor einer Operation sitzt die Seelsorgerin bei ihr am Bett, sie beten
miteinander und die Pfarrerin segnet die alte Dame. Da sagt die:
„Nu kann nichts mehr schief gehen, nun sind wir zu dritt, unser
Herrgott und Sie und ich.“ Und ich glaube, dass man hinzufügen
kann. „Egal, wie es ausgeht.“

Dass wir uns das in der Kirche erzählen, dass wir uns das zu glauben
helfen und das glauben können und im Alltag davon leben. Dass wir
keinen davon ausgrenzen. Und dass wir unsere Kirchentüren und
unsere Herzen immer wieder weit auf machen, das tut dem Leben gesund,
das tut uns wohl und nährt uns und das macht eine Kirche schön,
besonders auch Ihre in Sulzfeld. Gott segne
sie. Amen.

Der letzte Akt der Kirchenrenovierung: die Orgel

Seit der letzten Woche, dem 17. Oktober sind die Orgelbauer beim Renovieren der Orgel. Zunächst wurden alle 1148 Pfeifen ausgebaut und sortiert. Die Holzpfeifen wurden von Ehrenamtlichen vorsorglich mit einer bestimmten Salzlösung eingestrichen als Schutz vor Holzwürmern. Wegen der vielen Orgelpfeifen aus Holz waren die Ehrenamtlichen eine ganze Woche dafür am Werk. Ein aktiver Holzwurm wurde entdeckt und wird vom Orgelbauer beseitigt.

Orgel 1 WEB

Die Empore um die Orgel war voller Orgelpfeifen und Arbeitsgeräten. Die Orgelbauer haben einen speziellen
Hubwagen dabei. Um die Pfeifen von der Empore nach unten zu bringen. Der Großteil der Orgelpfeifen wird zur
Überarbeitung in die Werkstatt der Orgelbauer verbracht. Nebenbei hat der Orgelbauer vieles erklärt von der
Funktion der Orgel und ihrer einzelnen Teile, was sehr interessant war.

Orgel 7 WEB

Ganz herzlichen Dank den etwa 4-6 Ehrenamtlichen, die hier die Woche über mitgeholfen und Frühstück gerichtet
haben. Der Orgelbauer hat zugesichert, dass die Orgel bis Weihnachten wieder voll spielbar ist. Bis dorthin
gibt es natürlich einiges an Arbeit für den Orgelbauer und sein Team und an verschiedenen Stellen für
Ehrenamtliche, z.B. wenn im Dachstuhl eine Kammer für die Windanlage der Orgel gebaut wird. Bis die Orgel
wieder spielbar ist, nutzen wir das E-Piano in der Kirche.

Am Samstag, den 19.11. wurde von ehrenamtlichen Fachleuten der Kasten für das neue Orgelgebläse auf dem Dachboden der Kirche vorher in der Woche vorbereitet und dann an dem Samstag hochtrasportiert und zusammengebaut. Wieder ein weiterer wichtiger Schritt für die Orgelsanierung. Noch einige Holzkanäle mit Verbindung zum Gebläse sind nach Angaben des Orgelbauers herzustellen. Inzwischen ist auch die Orgel neu gestrichen Dank dem erneuten Einsatz von Heinrich Fundis, der vorherigen Reinigung  der Außenhülle  durch Rüdiger Antritter und dem Aufbau eines Gerüstes durch einige ehrenamtliche Helfer mit viel Erfahrung in solchen Dingen. So sind wir mit dem Orgelbauer guter Dinge, dass die Orgel bis Weihnachten fertig und spielbar ist.

Vielen Dank für alle Unterstützung bei der Kirchenrenovierung an alle die geholfen haben, helfen und uns mit Spenden unterstützen.

Herzlichen Dank für die Spende der politschen Gemeinde Sulzfeld zur Innenrenovierung

Beim Einweihungsfest zur Innenrenovierung der evangelischen Kirche am Samstag, den 29. Oktober überreichte
Bürgermeisterin Sarina Pfründer der evangelischen Kirchengemeinde eine Spende von 15.000 .- Euro. Dadurch
unterstützt der Gemeinderat das große Engagement der über 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der
Innenrenovierung der evangelischen Kirche zu ihrem 125 jährigen Jubiläum. Pfarrer Jürgen Fränkle bedankte
sich im Namen des Kirchengemeinderates für diese großzügige Spende und die große Verbundenheit, die dadurch
zwischen Dorf und Kirche ausgedrückt ist. Die evangelische Kirche ist zu einem Schmuckstück geworden, das
sich nun sehr gut bei Führungen durch Sulzfeld zum Vorstellen anbietet. Nun gibt es neben den Epitaphien
noch mehr zu bewundern und zu bestaunen. Die Art und Weise der Innenrenovierung mit der großen aktiven
Beteiligung von Ehrenamtlichen ist ein Zeichen für den guten Zusammenhalt und das Miteinander im Dorf.
Wir freuen uns sehr über diese Spende der politischen Gemeinde Sulzfeld und ihre Unterstützung bei der
Renovierung der Kirche. Herzlichen Dank!


Rückblick auf das Einweihungsfest zur Innenrenovierung der evangelischen Kirche in Sulzfeld
zu  ihrem 125jährigen Jubiläum am 29. Oktober 2011

Das Fest zur Feier der Innenrenovierung begann um 18.30 Uhr mit einem kleinen Sektempfang, der Gelegenheit zu
ersten Gesprächen bot. Das Programm wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor und dem Posaunenchor. Durch
das Programm führten verbunden mit einem Kirchenkabarett Roland Schölch und Rolf Krüger. Grußworte sprachen
der Patronatsherr Klaus Freiherr von Göler, die Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Pfarrer Joachim Greulich
von der katholischen Gemeinde und Bernd Hildebrand als Vereinssprecher. In einem Interview mit Architekt
Alexander Ketzel und Restaurator Hans Dieter Zopf wurden die Arbeiten zur Innenrenovierung anregend dargestellt.
Ganz wichtig war der Dank an all die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die tatkräftig die Innenrenovierung
mitgestaltet haben. Das war eine große Sache und eine prima Arbeit und ein guten Miteinander. Als Dank wurde
den Ehrenamtlichen ein Fotobuch zur Kirchenrenovierung überreicht. Diejenigen, die sehr oft und umfangreich
dabei waren, wurden noch besonders gewürdigt durch ein Bild, das sie bei der Arbeit an der Innenrenovierung
zeigt. Rolf Krüger vom Kirchengemeinderat war ebenfalls in jeder Phase der Innenrenovierung dabei und hat den
Einsatz der Handwerker und Firmen und der Ehrenamtlichen in seiner eigenen motivierenden Art koordiniert und
so das Zusammenspiel aller, das ihm ganz wichtig ist, in die Wege gebracht. Das wurde von Roland Schölch im
Namen des Kirchengemeinderates besonders gewürdigt. Das biblische Leitwort der Innenrenovierung aus Psalm 90,17
„Herr, lass gelingen, was wir tun!” legt Pfarrer Fränkle seiner Ansprache zu Grunde. Mit viel Dank an alle,
die die Renovierung möglich gemacht haben und dem Dank an Gott für seine Güte rief er dazu auf auch weiter
mitzumachen und mitzuwirken in der neu renovierten Kirche. Nach dem kurzweiligen Programm gab es noch bei
Getränken und einem Imbiss viel Gelegenheit für gute Gespräche, mit denen der Festabend ausklang.

 Kirchenkonzert am 3. Advent

Viele Sterne haben durch ihr musikalisches Können die Zuhörer der voll besetzten Kirche auf den Weg zum Kind
nach Bethlehem geführt. Der Posaunenchor unter Leitung von Juliane Hötzer hat das Konzert eröffnet. Der
Kirchenchor unter Leitung von Heidrun Fundis hat das Programm im kurzweiligen Wechsel mit dem Posaunenchor
und den Instrumentalisten gestaltet. Auch die Zuhörer sind an zwei Stellen als großer Chor eingebunden worden
in das Konzert. Dank der neuen Leinwand und Beamertechnik, konnten die Zuhörer den Posaunenchor auf der Empore
auch beim spielen sehen. Nach dem letzten Lied des Konzertes dankten die begeisterten Zuhörer den Akteuren mit
viel Applaus und stehenden Ovationen. Posaunenchor und Kirchenchor gaben dann noch jeweils eine Zugabe, die
ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurde. Der Konzertabend klang aus mit einem Becher Punsch draußen vor der
Kirche. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein für angeregte Gespräche. Der
Erlös des Kirchenkonzertes ist bestimmt für die Innenrenovierung und Orgelrenovierung unserer Evangelischen
Kirche in Sulzfeld. Dafür ganz herzlichen Dank den Chören und allen Kirchenkonzertbesuchern für ihre Spenden.

Posaunenchor-konzert WEB  Kirchenchor -Konzert WEB

Spendenübergabe beim Kirchenkonzert am 3. Advent

Der Erlös des Kirchenkonzertes ist in diesem Jahr für die Innen- und Orgelrenovierung der evangelischen Kirche
bestimmt. Gegen Ende des wunderbaren Kirchenkonzertes, das der Posaunenchor und Kirchenchor mit den Instrumenta-
listen durch ein abwechselungsreiches Programm gestaltet hat, wurde zu dem Konzerterlös hinzu ein gesonderter
Scheck als Spende überreicht. Jürgen Bergsmann und Dietmar Finck übergaben stellvertretend für eine Gruppe von
Sulzfelder Geschäften der Kirchengemeinde ein Scheck über 2000.- Euro. Damit wird die Finanzierung der Orgel-
renovierung unterstützt. Statt Weihnachtgeschenke für Kunden haben sie sich zusammengefunden, um gemeinsam
gemeinnützige Projekte im Ort zu fördern und in diesem Jahr die Orgelrenovierung ausgewählt. Pfarrer Fränkle
bedankte sich sehr herzlich für die große Unterstützung und gemeinsame Spende bei der Bäckerei Finck, der
Bäckerei Krauß, der Bäckerei Hagenbucher, der Metzgerei Klebsattel, der Gärtnerei Förster, der Wäschetruhe
Meergraf, der Firma Heizung und Sanitär H.P. Treutle  und dem Reisebüro Bergsmann.

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Rückblick auf den musikalischen Weihnachtsgottesdienst mit Benefiz-Konzert der Musikgruppe Abseitz zugunsten der Innenrenovierung der evangelischen Kirche mit Lesungen von Pfarrer Fränkle

 

 abseitz 1a WEB

Bei dem Benefizkonzert von abseitz gab es viel Applaus für die Sängerinnen, Sänger und Musiker der Gruppe. Verschiedene Musiktitel in deutscher, englischer und bayrischer Sprache haben des Weihnachtsgeschehen den Zuhörern und Gottesdienstbesuchern nahe gebracht. Im vollbesetzten Kirchenschiff haben sich die Menschen an diesem zweiten Weihnachtstag mitnehmen lassen  durch die Musik und die Texte dieses Musik-Gottesdienstes mit abseitz.

abseitz Konzert 1 WEB

Bei dem Benefiz-Konzert und Musik-Weihnachtsgottesdienst wurden 1015.- Euro für die Finanzierung der Innenrenovierung gesammelt. Dafür herzlichen Dank allen, die dafür gespendet haben und der Musikgruppe Abseitz. Es war ein tolles Konzert das Zuhörern und Künstlern viel Freude gemacht hat. Danke!

abseitz 1 WEB

Rückblick:  Benefizkonzert 5.5.2012 vom MGV Sulzfeld:

MGV Benefiz Mai 12

Rückblick: Konzert in der Kirche vom MGV Sängerbund am 5. Mai zu Gunsten der Kirchenrenovierung

„Das ist der Tag des Herrn“ war der Eröffnungschor dieses Konzertes in der Kirche. Männerchor,
Frauenchor und kleiner Chor des MGV Sängerbund  boten mit ihrer Dirigentin Ursula Layher ein
abwechslungsreiches Konzert. Das Programm war bunt gefächert und bot verschiedene Musikrichtungen
von Beethoven  über Spirituals zu Wochenend und Sonnenschein und Filmmelodien. Darüber hinaus
sangen zwei beeindruckende Sopranistinnen begleitet von Thomas Habermeier, der auch den Chor
sehr einfühlsam begleitete. Auch solistisch trat er auf und glänzte mit einer Toccata von
Théodore Dubois (1839-1884 ). Das Konzert schloss ab mit dem begeisterten Applaus der Zuhörer
und dem Dank an den MGV Sängerbund, die Solisten und die Dirigentin Ursula Layher. Zugunsten
der Kirchenrenovierung gaben die Zuhörer 1386.- Euro als Spenden. Hinzu kommt noch der Erlös aus der Bewirtung von hinterher mit 464 .- Euro. Das sind zusammen 1850.- Euro für die Kirchenrenovierung. Herzlichen Dank allen, die
zu diesem ausgezeichneten Ergebnis beigetragen haben.

Nach dem Konzert klang dieser schöne Konzertabend aus beim einem Ausschank des MGV im Gemeindehaus
und beim gemütlichen Zusammensitzen oder Stehen an den Stehtischen, wo sowohl die Sängerinnen und
Sänger als auch die Zuhörer noch lange froh gestimmt beieinander waren. Auch der Erlös des Ausschanks
ist für die Kirchenrenovierung bestimmt. Nochmals herzlichen Dank an den MGV Sängerbund und alle
Mitwirkenden für die Organisation und Durchführung dieses Benefizkonzertes. Es war wunderbar!

Kurzer Rückblick zum MELMAK Benefizkonzert am 6. Oktober:
Vor etwa 150 bis 200 Zuhören bot die Band Melmak ein abwechslungsreiches Konzert mit
Rock- und Popsongs der 80ger und 90ger Jahre. Die Freude mit der die Band diese Lieder
interpretierte, war in gutem Sinne ansteckend für das buntgemischte Publikum. Die Zuhörer
applaudierten begeistert und die Band bedankte sich mit einigen Zugaben. Das Benefizkonzert
für die Kirche erbrachte an diesem Abend Spenden von 575.- Euro für die Kirchenrenovierung.
Dafür den Mitgliedern undd Helfern der Band Melmak und allen Spendern ganz herzlichen Dank.

MelmakGruppe WEB

Benefizkonzert für unsere Kirche am 6. Oktober 2012 um 20.00 Uhr
in der evangelischen Kirche Sulzfeld        Eintritt frei - Spenden erbeten

MELMAK ist eine regionale fünfköpfige Hobbyband,
die Musik der 80er und 90er Jahre covert. Durch
die individuellen Arrangements und durch den folkigen
Sound der E-Geige bekommen die durchweg bekannten
Songs jedoch eine ganz eigene und oftmals überraschende Note.
Herzliche Einladung!

Melmak 2012 a WEB

Sulzfeld(UEG). “Rock unterm Kreuz“, das wäre der durchaus angemessene Arbeitstitel
für die Veranstaltung gewesen, die am Samstag Abend die evangelische Kirche in Sulzfeld
beschallte. Als Benefiz “für die immer noch offenen Kredite in Höhe von etwa ¤ 72.000,--“,
so Pfarrer Jürgen Fränkle anlässlich seiner Begrüßungsworte, haben die Jungs und das Mädel
von Melmak gerockt. Vieles von dem, was in den 80-ern und 90-ern die begehrtesten Plätze
der Hitlisten zierte, wurde begeistert vorgetragen. Bass, Schlagzeug, Gitarre, Orgel und
Gesang, so das Arrangement. Klassische Besetzung eben. Stopp, etwas war doch ungewöhnlich:
Konrad Schönemann zauberte auf einem kleinen, bei derartigen Anlässen durchaus selten zu
findenden Instrument: einer elektrischen Geige. Der Kopf der Band, die sich selbst aus
kulinarisch erklärbarem Anlass als „Pizza-Connection“ bezeichnet, operierte an dem
Streichinstrument wie einer, der sonst nichts anderes tut, wie ein Profi eben. Und dies
zur Begeisterung der zahlreich erschienenen Gäste. Pink Floyd, Cheap Trick, Bob Dylan,
Toto, CCR, Eagles, Kiss, Bon Jovi, die Beatles und sogar Falco waren zu Gast – exakt
unterhalb des wunderschönen Sulzfelder Kirchenkruzifix´. Beim Millionenerfolg der
Ost-Berliner Formation City, dem von Geigentönen getragenen Titel “Am Fenster“, war es
dann soweit: der Höhepunkt des Abends wurde erreicht. Alle tobten. Nur einer trübte ein
klein wenig die Stimmung: Markus Lanz. Einige seiner 13 Millionen Zuschauer hätten sicher
in der Kirche noch Platz gefunden. Moment, war da nicht noch eine Frage offen? Doch, die
Sache mit dem Bandnamen. Melmak! Für was um Himmels Willen steht der Begriff Melmak?
Für die Anfangsbuchstaben der fünf Protagonisten? “Nein, natürlich nicht“, so Schönemann,
“wir sind doch nur zu fünft“. Ah, der Heimatplanet des wuscheligen TV-Stars aus den späten
80-ern. Auch gefehlt, der Planetenname dem der Anarchist Alf entstammte endet mit dem Buchstaben c.
In Holland war einer der Musiker zum Einkaufen und brachte fünf T-Shirts mit der Aufschrift
“melody maker“ mit nach Hause. Das war das Geheimnis. Schön war´s und wer weiß, vielleicht
sieht man die Hobbyformation ja ´mal wieder…  ( Bericht und Bilder vom Konzert von Uwe Gablenz )

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Übergabe des Erlöses des Andy King Benefizkonzertes vom 1. Dezember 2012

AndyKing Scheckübergabe 1 WEB

Am 4. Advent hat Andreas Stolzenthaler alias Andy King im Gottesdienst einen großen Scheck
überreicht mit dem Erlös von 2500.- Euro aus seinem Benefizkonzert Andy King Tribute to Elvis
Gospel & Love meets Rock'n Roll "How Great Thou Art".  Pfarrer Fränkle bedankte sich sehr
herzlich für diese große Spende und übergab als kleines Dankeschön das Buch über die
Renovierungsarbeiten der Kirche. Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei
Andy King und seinem Team für dieses super Benefizkonzert in der evangelischen Kirche in
Sulzfeld für die Kirche und den Erlös daraus. Die Gottesdienstbesucher zeigten das lautstark
durch ihren Applaus für Andy King.

Andy King 1122012 WEB  Andy King 1 WEB

Rückblick auf ein super Benefizkonzert von Andy King in der evangelischen Kirche in Sulzfeld

Etwa 300 Konzertbesucher konnten erleben "Elvis lebt!" - Mit seiner ausdrucksstarken Stimme, die Elvis in nichts nachsteht, begeisterte Andy King die Menge der Besucher mit Gopsels von der Liebe und Größe Gottes und mit Liebesliedern und natürlich auch mit Rock'n Roll Titeln, die Elvis gesungen hat. Den Besuchern und auch dem Künstler und Sänger hat das Konzert viel Spaß gemacht. Alle Altersschichten waren vertreten und haben die bekannten und unbekannteren Lieder, die Elvis früher gesungen hat, genossen. Andy King hat die Zuhörer mitgenommen in die Zeit und den Rhythmus dieser Lieder. Das Publikum hat eifrig und begeistert geklatscht, applaudiert und mitgemacht. Am Schluss hat es kaum jemanden in der Bank gehalten. Mit stehendem Applaus und mit überwältigender Freude bedankten sich die Zuhörer und Konzertbesucher und da gab Andy King natürlich noch einige Zugaben, über die sich alle sehr gefreut haben.  Das Konzert klang aus bei Glühwein und Gebäck vor der Kirche und angeregten Unterhaltungen und der Frage, wann ist das nächste Konzert. Dazu schauen Sie nach auf der Homepage von Andy King: www.the-shadow-of-elvis.com

Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei Andy King und seinem Team für dieses super Benefizkonzert in der evangelischen Kirche in Sulzfeld für die Kirche und den Erlös daraus.

Andy King 1122012 WEB  Andy King 1 WEB

Artkel von Uwe Gablenz ( leicht gekürzt )

Pfarrer Jürgen Fränkle hat es Minuten vor Konzertbeginn vielleicht trefflicher formuliert,
als bislang irgendjemand anderes: “Wenn Sie anschließend Ihre Augen schließen, werden Sie
glauben, der echte Elvis stünde vor dem Altar. Obwohl, wenn Sie die Augen öffnen, glauben
Sie´s auch!“. Gesagt, und los ging´s: In knallrotem Glitzeranzug, mit gewaltiger Gürtel-
schnalle und einem den Kopf scheinbar stützen wollenden überdimensionierten Kragen schritt
er zu symphonischer Musik aus der Sakristei. Der Altarvorraum längst in weiches dunkelrotes
Licht gehüllt. Das Kirchenschiff bis zum letzten Platz gefüllt. Oben, auf der Empore, hätten
noch ein paar Besucher Platz gefunden. Pech! Aber hauptsächlich für die, die nicht dabei
waren. Die haben nämlich Einzigartiges versäumt. Der ehemalige Polizeibeamte und heutige
Andy King machte allen Besuchern den Elvis mit derartiger Inbrunst, dass es nicht verwundert,
dass der sympathische Typ aus unserem Dorf national und international den einen oder anderen
Preis bei sogenannten Elvis-contests abräumte. Mit einem Gospel ging es los. Mit unzähligen
Ohrwürmern weiter. Alles, was Rang und Namen hatte, wurde zelebriert. King selbst verortete
das Konzert in die Vorweihnachtszeit und betonte, dass deshalb auch tendenziell eher Gospel-
und Liebesliedgut als Rock´n Roll die sakralen Räume beschallen würde.

Auch als dann aber das erste, mit dem angriffslustigen “hound dog“ einleitende R&R-potpourri
die etwa 300 Begeisterten phonetisch überrollte, hielten die Scheiben durch. Dann, plötzlich
und unvermittelt war er da, der einzige Nummer Eins Hit, den “The Pelvis“ je in Deutschland
platziert hatte und, der – völlig ungewohnt für das gängige Las-Vegas-genre“ – sehr sozialkritisch
war. Passgenau zur Vorweihnachtszeit und vielleicht sogar inhaltlich prophetisch für die auch
uns bevorstehenden sozialen Veränderungen durchdrang Andy King´s beneidenswert nahe am Original
heftenden Stimme tief und sonor alle am Ort des Geschehens Anwesenden:  “As the snow flies, on
a cold and grey Chikago mornin´ a poor little baby child is born in the ghetto”. Die Stimmung
war brilliant, und der Sulzfelder Elvis stand unter dem Kreuz, vor dem Altar in seiner roten Robe,
umschwebt vom künstlichen Rauch der Trockeneismaschine und posierte wie einst der Mann aus den
Südstaaten. “Love me tender“, “Return to sender“, “Viva las Vegas“, “Blues suede shoes”, sie alle
tönten aus den Playback-Boxen. Nur einer war ganz echt: The voice, Andy King! Dass Elvis selbst
keine Lieder geschrieben hatte, dass er nicht zuletzt, von der schier unermesslichen Profitgier
der Musikmacher jenseits des Atlantiks versklavt, in den viel zu frühen Tod getrieben wurde, ist
durchaus ein Gemeinplatz. Dass er aber Lieder von großen zeitgenössischen Kollegen interpretiert
hat, eher nicht. “Bridge over troubled water“ von Simon & Garfunkel etwa oder Phil Spector´s
“You´ve lost that lovin´ feelin´”, von den Righteos Brothers zu Ehren gebracht. Auch der große
Sinatra wurde vom King gecovert mit dessen “My way”. Klar war, dass der Stolzenthaler die Kirche
niemals verlassen durfte ohne Friedrich Silcher´s Volkslied zu intonieren. Friedrich Silcher´s
Volkslied? Ja, klar, “Wooden Heart“! Über eine Million Mal hat sich das Teil verkauft und wurde
somit zu einer der international populärsten Volkweisen der Deutschen. Und wer bis jetzt immer
noch nicht weiß, welches Lied gemeint ist, der wird mitten im Lied aufgeklärt. Da klingt es
plötzlich gar nicht mehr amerikanisch, eher sehr vertraut: “Muss i denn, muss i denn zum Städtele
hinaus, und du mein Schatz bleibst hier?“. Stille Nacht heißt bei Presley “Silent night“ und wurde
am Samstag Abend zur emotional vorzüglichen Einleitung des Konzertendes.

Andy King entließ nach mehrfach eingeforderten Zugaben seine durchweg begeisterten Besucher auf
den vorweihnachtlichen  Kirchenplatz. Da gab es Glühwein und einige Leckereien. Und das gesamte
Prozedere diente ein weiteres Mal der Kostendeckung für die Renovierung unseres feinen Gotteshauses.
Ein total begeisterter Besucher sah in der Nutzung der Kirche auch und gerade in dieser Art, die
Kirche sich ihrem originären Auftrag, nämlich Menschen zu verbinden, auf dem richtigen Weg. Und er
ergänzte mit einem liebevollen Lächeln, “In der katholischen Kirche riecht es nach Weihrauch, bei
uns nach Trockeneis“.   ( Artikel von Uwe Gablenz - leicht gekürzt )

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Herzlicher Dank für die Inneneinrichtung der Sakristei und auf der Empore  

Die Inneneinrichtung der Sakristei ist angekommen. Die Firma Mayer sponsort die Inneneinrichtung der Sakristei unserer Kirche mit neuen modernen und funktionalen Möbeln, die viel Stauraum bieten. Dazu gehören auch noch zwei große Schubladenschränke für die Empore. Farblich passen sich die Möbel sehr gut an die Kirche an. Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns sehr über diese große Unterstützung durch die Firma Mayer. Das ist der letzte Schritt im Rahmen der Innenrenovierung. Am 15. und16.November ist alles von Mitarbeitern der Firma Mayer eingebaut worden. Sie haben eine super Arbeit gemacht.  Hier sehen Sie die ersten Bilder vom Einbau. Wenn alles fertig ist, feiern wir das natürlich auch entsprechend. Das haben wir im Rahmen vom Gottesdienst am 1. Advent gemacht. Lesen Sie dazu den Artikel von Uwe Gablenz unter den Bildern.

 




Mayer 7 WEB Mayer 12 !

Pfarrer Jürgen Fränkle hatte im direkten Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst
eine feine Aufgabe zu erledigen. Es galt nämlich Dankeschön zu sagen, und zwar üppig.
Und er benutzte einleitend eine treffliche Metapher: “Eigentlich müsste man es überall
im Ort gehört haben“ sprach er zu seinen Gemeindegliedern, “als uns allen ein riesiger
Stein vom Herzen gefallen ist“. Gemeint waren zwei Dinge: Die vor Wochen noch drohenden,
das Kirchensäckel immens belastenden Kosten, die sich infolge der Möbilierung der Sakristei
ergeben würden - und die Lösung dieses Problems. Und genau diese Lösung saß am vergangenen
Sonntag in der dritten Bankreihe. In Form von Frank und Jürgen Mayer, den Geschäftsführern
der Sulzfelder Möbelmanufaktur Mayer. Die ist inzwischen längst landesweit und überdies
international aktiv und populär. Wer sich die Referenzliste des seit den 50-er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts in Sulzfeld ansässigen Firma anschaut, wird neidlos anerkennen müssen:
Mein lieber Schwan, die haben ´was bewegt! Herrlich dabei, wie bodenständig und gemeindenah
die Herren Mayer offensichtlich geblieben sind. “Rolf Krüger hat in seiner unnachahmlichen Art
und Weise mit Jürgen Mayer Kontakt aufgenommen“, erzählte Pfarrer Fränkle, “und der Jürgen hat
sich dann mit dem Frank besprochen. Und plötzlich hieß es, die Fa. Mayer übernimmt die gesamten
Kosten“. Wer wisse, was eine Küche kostet, und wer zudem einschätzen könne, wie umfangreich die
Möblierung in der Sakristei ist, für den wird unmissverständlich klar: “Das ist eine großartige
Leistung“, schwärmte Jürgen Fränkle. Rolf Krüger und unser Pfarrer überreichten den beiden Herren
zum sinnbildlichen Dank zwei Bücher über die Kirchenrenovierung und zwei Kirchenbilder. Und die
Gemeinde applaudierte. Aus Anerkennung und aus Dankbarkeit. Insgesamt waren auch die unzähligen,
hier infolge Platzmangels nicht namentlich angeführten Helfer gemeint, als Pfarrer Fränkle sagte:
“Danke, Möbelmanufaktur Mayer!“ und die Anwesenden einlud, die Sakristei zu besichtigen. (Artikel von Uwe Gablenz - leicht gekürzt )

A1 Mayer Dank WEB

Herzliche Einladung zum Benefiz-Konzert
des Blechbläseroktetts OCTOBRASS
in der Evangelischen Kirche in Sulzfeld
am Sonntag, den 10. November 2013, um 18.00 Uhr

 Octobrass WEB

Octobrass ist ein Blechbläseroktett, in dem sich Musiker unterschiedlicher Herkunft
zusammengefunden haben. Das gemeinsame Ziel ist die Umsetzung moderner Musik in die
Klangmöglichkeit und Vielfalt eines Blechbläser-Ensembles. Egal ob Spiritual, Jazzstandard,
Popmusik oder Ballade, Grundlage sind Rhythmen und Harmonik zeitgenössischer
Musikformen.

Damit hebt sich Octobrass klar von den meisten anderen Blechbläserensembles ab, welche
meist nur kurze Ausflüge in diese Musikstile in Ihren Konzertprogrammen wagen. Der
Erfahrungshintergrund der Musiker reicht dabei von Posaunenchor, Kirchenmusik, Musikverein,
klassischem Orchester bis zur Big Band und Rockformation. Diese Mixtur der individuellen
Vielseitigkeit prägt den Klang und die Spielweise des Ensembles. Die Arrangements sind zum
größten Teil eigens für Octobrass geschrieben und somit einzigartig und unverkennbar.

Mitwirkende:
Trompeten:                             Posaunen:
Thomas Markl                        Konrad Ampssler
Andre Pfitzenmaier                 Volker Schlag
Christof Schaff                       Sven Huber
Markus Kolczyk                    Tuba: Kilian Reyer

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Kirchen-Innenrenovierung 16.5.-23.9.2011: 

Muster Bank
Muster Decke
Muster Empore
 

  125 Logo web transparentbuntevangelische Kirche Sulzfeld

 

Die Außenrenovierung haben wir Dank Ihrer Spenden und der vielen Eigenleistungen, die durch viel Helferinnenund Helfer möglich war inzwischen vollständig finanziert. Ganz herzlichen Dank dafür. Nun packen wir mit Ihrer Hilfe die nächste große Aufgabe an:  Die Innenrenovierung unserer Kirche, die wir gemeinsam mit ihrem 125 jährigen Jubiläum feiern wollen.

Der Anteil, den wir als Kirchengemeinde für die Innenrenovierung unserer Kirche finanzieren müssen, beträgt ca. 144.000 .- Euro. Darum sind wir natürlich sehr dankbar für alle Spenden und alle Unterstützung.

Wenn Sie eine Spende machen wollen für die Innenrenovierung freuen wir uns sehr. Herzlichen Dank.

Hier unsere Bankverbindung: Konto-Nummer 332 175 01 Volksbank Bretten Bruchsal Bankleitzahl 663 912 00 

Evang. Pfarramt   Hauptstr. 50  Telefon: 232 Fax : 1419
e-mail: pfarramt@evang-kirche-sulzfeld.de

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 Der erste öffentliche Schritt zur Innenrenovierung unserer evangelischen Kirche in sulzfeld zu ihrem 125jährigen Jubiläum:

Rückblick Gemeindeversammlung zur Innenrenovierung am 27.2.2011
im Anschluss an den Gottesdienst

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Gemeindeversammlung Edeltraut Langguth, stellte Pfarrer Fränkle
die Ergebnisse des Restaurators über die ursprüngliche Farbgebung der Kirche im Jahr 1886 vor. Neben der Orgel
hat der Restaurator mit dem Kirchenmaler eine Wand und ein Fenster entsprechend gestaltet. An der Decke wurden
die dort zugehörigen ursprünglichen Ornamente angebracht. Diese Wand hat den ursprünglichen hellen, weichen
Farbton. Der ursprüngliche Fliesenboden der Kirche der noch weitgehend erhalten ist, soll wieder ergänzt und
voll zur Geltung kommen wie ursprünglich. Die Podeste, auf denen die Bänke stehen, werden wieder wie früher mit
Dielen versehen, um eine bessere Durchlüftung am Boden zu gewährleisten. Die Bänke waren ursprünglich in einem
hellen Grünton gestrichen. Eine mit zwei möglichen alten Techniken gestaltete kleine Kirchenbank war vor der 
hellen Wand in der Ursprungsfarbe zu sehen, die den ungewöhnlichen Farbton als stimmig zeigt.

Gemeindeversammlung web

Der Windfang aus Holz soll durch einen Windfang aus einer Glaskonstruktion ersetzt werden, wodurch die Weite
des Kirchenraumes wieder wie ursprünglich voll zur Geltung kommt. Zugleich werden dadurch wieder die beiden
schmalen Stützsäulen unter der Empore sichtbar. Als stärkste Änderung wurde der Befund für die Farbe der Emporen-
brüstung und der Kanzel empfunden. Ursprünglich waren sowohl die Emporebrüstung als auch die Kanzel sandstein-
farben entsprechend den Sandsteinsäulen und dem Sandsteinaltar und der Sandsteinsäule, auf der die Kanzel ruht.
Dabei sind die Konturen der Holzstruktur mit einer goldfarbenen Linie akzentuiert gewesen. Dadurch wurden die
Bilder der Jünger und Jesus mit goldfarbenen Rahmen miteinander verbunden und hervorgehoben.

 

Muster Bank
Muster Decke
Muster Empore
 

Rolf Krüger vom Kirchengemeinderat ergänzte noch verschiedene Details und fasste die Gesamtkonzeption in eigene
Worte. Die ursprüngliche Farbgebung hat ihren Rückhalt außer durch den Restaurator noch bei weiteren Fachleuten
aus dem Kirchenbauamt und dem Landesdenkmalsamt und dem Architekten. Die Mitglieder der Gemeindeversammlung
wurden dann aufgefordert, sich die angelegten Farbachsen auf der Empore und im Altarraum direkt anzusehen und zu
begutachten. Da ist dann die Gemeindeversammlung in Bewegung gekommen und es gab viele Gespräche und Austausch
untereinander über die ursprünglichen Farben in der Kirche.

Auch bei der Innenrenovierung sind wieder umfangreiche Eigenleistungen möglich und die Gemeinde hofft auch auf
die weitere Unterstützung dieser Renovierungsmaßnahme durch die Gemeindeglieder durch Spenden oder die Mithilfe
bei den möglichen Eigenleistungen. Die Innenrenovierung soll, wenn die schriftliche Genehmigung des Oberkirchen-
rates erfolgt ist, nach der Konfirmation am 16. Mai beginnen und bis zur Kerwe am 24. September 2011 beendet sein.
Dann soll sowohl der Abschluss der Innenrenovierung als auch das 125jährige Jubiläum der Kirche gefeiert werden.
Die Gemeindeversammlung wurde um 12.00 Uhr offiziell beendet.

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Die ersten großen Schritte zur Innenrenovierung:

 

Die Montagsaktion vom 16.5.2011

In der Aktion am Montag wurde die Kirche samt Sakristei leer geräumt. Alle beweglichen Teile
und Dinge, die sich angesammelt haben, wurden in anderen Räumen und einer Halle verstaut und
verwahrt. Der Kirchenraum hat so schon eine ganz andere Wirkung. Entfernt wurden auch schon die Haken
an der Rückseite der Kirchenbänke als Vorbereitung für ihre Bearbeitung. Beim Ausräumen waren ein
Lastwagen und ein Pkw mit Hänger unterstützend dabei, um sperrige Dinge abzutransportieren, die keinen
Platz hatten in den Räumen in der Nähe.

Im Verlauf der Aktion waren 14 Leute kräftig beschäftigt mit dem Ausräumen, dem Be- und Entladen
des Lastwagens und des Pkw Anhängers. Das war ein erfolgreicher Start unserer Aktionen und Eigenleistungen
für die Innenrenovierung unserer Kirche. Ganz herzlichen Dank allen die helfen konnten an diesem Tag.


(VORSCHAU) Die nächste Aktion ist am Donnerstag, den 19.5., ab 18.00 Uhr. Da werden die Bänke durchnummeriert
und aus ihren Halterungen im Boden geschraubt, damit am Samstag mit hoffentlich wieder vielen Helfern, die
Kirchenbänke in eine Lagerhalle gebracht werden können zur weiteren Bearbeitung.Dort in der Halle können sie
die ganze Zeit über eine nach der anderen abgelaugt werden mit Salmiakwasser und abgeschliffen werden. Da kann
man nach Absprache mit dem Pfarramt ( und dem Seniorhandwerker, der es fachlich betreut ) einfach mal ein, zwei
oder mehr Stunden hingehen und daran arbeiten.


Die Donnerstagsaktion vom 19.5.2011

Nachdem noch verschiedene Lampen angebracht und begutachtet wurden, startete diese Aktion mit etwa 10 Leuten.
Zuerst wurden die Bänke an ihrer Unterseite durchnummeriert, damit sie später wieder an ihren richtigen Platz
zurückkommen. Die Bänke wurden alle abgeschraubt, damit sie am Samstag für den Abtransport ins Lager bereit sind.
Der alte Windfang aus Holz wurde mit viel Kraft und Geschick abgebaut, so dass die beiden schön gestalteten
Gußeisensäulen  im Eingangsbereich wieder frei und sichtbar sind. Zum Abschluss der Aktion wurden mit einem
Flaschenzug und viel Muskelkraft vier der überlangen Kirchenbänke von der Empore schon nach unten geschafft.
Da ist es auf jeden und jede einzelne angekommen, um das Gewicht der jeweiligen Kirchenbank beim Transport  von
oben nach unten im Griff zu haben. Nach dieser weitern erfolgreichen Gemeinschaftsaktion haben wir diese Aktion
mit dem Abendläuten beendet. Ganz herzlichen Dank allen, die an diesem Tag helfen konnten.

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(VORSCHAU)
Die nächste große Aktion ist am Samstag, den 21. 5. ab 8.00 Uhr. Da werden die Kirchenbänke von der Empore
weiter nach unten geschafft und zusammen mit den anderen Kirchenbänken zur weiteren Bearbeitung in eine
Lagerhalle transportiert. Ebenso wie das Holz des alten abgerissen Windfangs abtransportiert. Die alten
Podeste im Kirchenschiff werden herausgemacht, um die Vorbereitungen zu treffen für die neuen Podeste mit
Dielen zur besseren Durchlüftung. Vor den neuen Dielen müssen natürlich auch noch die Leitungskanäle für
die Stromversorgung vorbereitet und verlegt werden, sowie eine Induktionsschleife auf einer Seite zur
Verbesserung des Hörens für Gottesdienstbesucher mit Hörgerät. Am Samstag wird dann auch der Altar und
die Orgel eingehaust, d.h. gut eingepackt und geschützt. Das wird voraussichtlich den Samstagvormittag
und -nachmittag in Anspruch nehmen. Wir hoffen, dass sie wieder viele Beteiligen. Je mehr wir sind, je
zügiger kommen wir voran. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit dafür
nehmen können. Vielen Dank.


Die Samstagsaktion vom 21.5.2011

Morgens schon waren 15 Helferinnen und Helfer am Werk. Die Kirchenbänke von der Empore wurden mit einem
Flaschenzug und vereinten Kräften nach unten geschafft. Die Kirchenbänke wurden heraus getragen aus der
Kirche und zusammengestellt, weil zunächst die überlangen Kirchenbänke auf den Lastwagen verfrachtet
wurden, um sie zur Lagerhalle zu bringen und dort abzuladen. Gestärkt haben sich die Helfer und Helferinnen
dann bei einem gemeinsamen Mittagessen. Es wurde an diesem Tag auch der größte Teil der Bankpodeste heraus
genommen und schon viel Holzabfälle beseitigt.

Dabei hat sich bestätigt, dass sich von unten Feuchtigkeit gestaut hat, weil die Durchlüftung durch den
versiegelten  Parkettboden nicht möglich war. Unter den Podesten im Kirchenschiff liegen alte Sandstein-
platten mit größeren Fugen locker auf der Erde. In den Seitenschiffen ist ein fester Boden durch aneinander
gelegte Backsteine erzeugt.  Schließlich wurde noch der Altar mit Holzplatten eingehaust, um ihn während
der weiteren Arbeiten gut zu schützen. Ganz herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern, die bei den
Aktionen in dieser Woche schon so kräftig mitgeholfen haben.



Am nächsten Samstag, den 28. Mai ab 8.00 Uhr wird eine weitere große Aktion sein, um die restlichen Podeste
zu entfernen und weitere Vorbereitungsarbeiten vorzunehmen. Dabei wird auch die Orgel mit Holzplatten und
Folie zu ihrem Schutz eingehaust.

Wer während der Woche Zeit hat, um in der Lagerhalle Kirchenbänke abzulaugen, kann sich auf dem Pfarramt
melden, damit wir die möglichen Zeiten abstimmen mit einem Seniorfachmann, der diese Arbeiten betreut und
darin einweist.

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit nehmen können für die eine
oder andere Aktion zur Innenrenovierung  unserer evangelischen Kirche. Herzlichen Dank für alle tatkräftige
Hilfe und alle Spenden mit denen Sie die Innenrenovierung unterstützen.

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Die Mittwochsaktion am 25.5.2011; die Freitagsaktion am 27.5.2011 und die große Aktion am Samstag, den 28.5.2011:

Am Mittwoch haben zwei fleißige Arbeiter haben den Tag über die alten Podeste in große Teile zum Abtransport
zerlegt und vorbereitet. Abends ab etwa 18.00 Uhr haben sechs starke Männer die Teile auf einen Lastwagen
verfrachtet, von dem aus sie entsorgt wurden.

 

Am Freitag, den 27.5. haben sich wieder einige Männer Zeit genommen und den Boden weiter vorbereitet und
bearbeitet und so den Grundstock gelegt für die große Aktion am
Samstag.

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An Samstag, den 28.5.2011 startete um 8.00 Uhr die große Bodenaktion. Die Wagen zum Abtransport standen schon
bereit. Um den Boden richtig abdichten zu können, musste etwas in die Tiefe gegangen werden werden. Dazu mussten
Steine und Bodenschicht abgetragen werden, da wo zuvor die Podeste waren. Mit etwa 20 Helferinnen und Helfern,
vielen Pickeln und Schaufeln und etlichen Schubkarren und zwei Rampen zu den Wagen wurde bis in den Nachmittag
kräftig und intensiv gearbeitet.

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Gestärkt durch ein zweites Frühstück und ein gemeinsames Mittagessen ging die Arbeit gut von der Hand und es
wurde durch das Miteinander wieder viel geleistet an diesem Tag. Ganz herzlichen Dank allen, die bei diesen
Arbeiten und Aktionen Ihre Zeit, Ihre Kraft und Ihre Fähigkeiten und Ihre Werkzeuge, Wagen und Fahrzeuge
eingesetzt haben, um die Innenrenovierung zum 125 jährigen Jubiläum unserer evangelischen Kirche weiter
voranzutreiben. Es ist schön dieses Miteinander und diese Zusammenarbeit zu erleben. Weiter so, dann können
wir auf die Frage, ob wir die große Aufgabe schaffen werden, getrost sagen: Wir schaffen das mit Gottes und
mit Ihrer Hilfe und Unterstützung. Schon jetzt herzlichen Dank dafür.

VORSCHAU:

Die nächsten Aktionen sind am Montag, den 30.5. und Dienstag, den 31.5. um 18.00 Uhr.
Am Samstag, den  4. Juni ab 8.00 Uhr findet  wieder eine große Aktion statt.

Bericht über die durchgeführten größeren Aktionen vom 30.5. - 9.6.2011:

Am Samstag, den 4. Juni "Letzte Vorbereitungen für den Guss der Betonplatte"
Am Samstag waren wieder etliche Helfer und Helferinnen vor Ort und haben die letzten Vorbereitungen getroffen
für das Gießen der Betonplatte. Verschiedenen Isolierschichten wurden gelegt und dann mit geeigneten Bausteinen
vom Boden erhöht Drahtgitter gelegt. Nach dieser Tagesaktion unter Leitung von zwei sach- und fachkundigen
Ehrenamtlichen waren alle Vorbereitungen getroffen und der Beton konnte kommen.

Am Dienstag, den 7. Juni „Die Bodenplatte wird gegossen“
Der Betonpumpwagen war als erster vor Ort und hat alles für das Pumpen vorbereitet. Als alles soweit war,
kamen etliche sachkundige Helfer mit Gummistiefeln und entsprechendem Werkzeug, um den Beton, der eingepumpt
wurde, gut zu verteilen. Mindestens drei Wagen voll mit Beton waren nötig für die Bodenplatte. Gegen Mittag
war dann dieses Werk dank der Mithilfe etlicher Helfer abgeschlossen und alles musste gut durchlüftet
abtrocknen und abbinden. Bis Donnerstag ist der Boden dann voll belastungsfähig für den Gerüstaufbau.

 

Am Donnerstag, den 9.6.2010 „Der Gerüstbauer beginnt“
Der Gerüstbauer beginnt heute Abend mit vier Mann mit dem Aufbau des großen Gerüstes zum Bearbeiten der
zentralen Decke in der Kirche. Die Betonplatte auf dem Boden ist inzwischen voll belastbar. Unter der zentralen
Decke der Kirche wird mit besonderen Gerüstteilen ein Zwischendeck eingezogen, um gut an die Decke zu kommen.
Die Arbeiten werden am Samstag oder bis spätestens nächste Wochenmitte abgeschlosssen sein für den nächsten Schritt.


Zwischen diesen größeren Aktionen gibt es immer wieder andere Arbeiten und Besprechungen, um die Innenrenovierung
weiter voran zu bringen.

Die nächsten ehrenamtlichen Aktionen sind das Reinigen der Kirchenwände mit besonderen Schwämmen und das Abwaschen
mit Salmiakwasser. In der Zwischenzeit weist der Restaurator oder Kirchenmaler ein in das Anlaugen
( - ist der richtige Fachbegriff dafür! ) und Vorbehandeln der Bänke. Diese Arbeit, die wir mit ehrenamtlichen
Helferinnen und Helfern leisten wollen wird von einem sach- und fachkundigen Senior betreut.

Freitag, den 10. Juni 2011 „Lampen, Gerüst und Wände“
Die Lampen wurden abgehängt, damit sie beim Gerüstaufbau und den weiteren Arbeiten nicht stören und nicht
versehentlich kaputt gehen. Der Gerüstbauer hat nun mit seinen Männern das Gerüst soweit aufgebaut, dass
unter der zentralen Decke eine Zwischendecke eingerichtet ist um die Kirchendecke zu bearbeiten. Währendessen
haben einige Ehrenamtliche schon begonnen mit den Reinigen der Wände.

Samstag, den 11. Juni 2011 „Wandreinigung“
Am Samstag, den 11. Juni machten sich ehrenamtliche Helfer daran, die Wände der Kirche mit speziellen Schwämmen
abzureiben und den Schmutz zu entfernen. Einmal über die Wand ziehen mit diesem Schwamm zeigt, wie viel Belag
im Lauf der Jahrzehnte sich auf der Wand abgesetzt hat. Heute ist auch die Orgel gründlich eingehaust worden,
damit sie nicht nur gegen Staub sondern auch vor mechanischen Schäden geschützt ist. Zur Stärkung der Helfer
ist unsere Bürgermeisterin Sarina Pfründer mit Frühstücksbrezeln vorbeigekommen. In einem nächsten Schritt
werden die Wände mit Salmiakwasser abgerieben, damit sie bereit für den Anstrich sind. Vorher werden noch
Risse in der Wand vorbereitet, um vom Fachmann ausgebessert und geschlossen zu werden.



Mittwoch, den 15. Juni 2011“Wandabwaschen und Planung der elektrischen Leitungen“
Ab 15.00 Uhr waren Besprechungen mit dem Restaurator und später mit den Elektrikern und dem Beschallungstechniker.
Zeitgleich waren schon die ersten Ehernamtlichen da, um die Wandreinigung weiter voran zu bringen. Etwa 80 % der
Wand konnten bis heute gereinigt werden mit den Spezialschwämmen. Für den Rest braucht es auf der Empore ein Gerüst.
Die Wand soweit sie schon mit dem Schwamm bearbeitet war, wurde nun mit Salmjakwasser abgewaschen. Das hat schon
etwas streng gerochen, deshalb waren alle, die das gemacht haben mit Mundschutz versorgt und natürlich Gummihand-
schuhen. Es gab auch noch andere Arbeiten, die dazu gedient haben, die Gipserarbeiten vorzubereiten. Die etwa 15-20
ehrenamtlichen Helfer, bei denen heute auch fünf von den neuen Konfirmandinnen mit dabei waren, haben wieder viel
geschafft und vorbereitet. Herzlichen Dank.

 

Die große Bankaktion am Samstag, den 2.Juli 2011: „Anlaugen und anschleifen“
An diesem Samstag ging es vor der Halle der Winzergenossenschaft und der Zimmerei Krüger um das weitere
Anlaugen und Anschleifen der Kirchenbänke. Schon am Mittwoch dieser Woche wurden etliche Bänke so vorbereitet.
Am Samstag mit etwa 15 Helfern wurden die Kirchenbänke soweit bearbeitet, dass sie mit dem Lastwagen in eine
noch leere Halle auf dem EGO Gelände gebracht werden konnten. Dort werden Sie dann Farbe bekommen. Es war ein
fröhliches Zusammensein und zusammenarbeiten und zusammen essen an diesem Samstag. Wieder um ein großes Stück
konnte die Innenrenovierung vorangetrieben werden.


Am nächsten Samstag sind die alten Fliesen der Kirche dran. Sie sollen nach Vorgabe des Landesdenkmalsamtes
wieder für die Gänge in der Kirche benutzt werden. Für das Verlegen müssen sie gut vorbereitet werden. Je mehr
Leute vorbeikommen können und mithelfen, je besser klappt das und je mehr ist zu schaffen. Die alten Fliesen
müssen an der Unterseite vom alten Speiß befreit werden und an den  Kanten sauber abgeschliffen werden, damit
sie wieder gut verlegbar sind. Sie müssen dann noch in Seifenwasser eingeweicht werden, damit der Schmutz herunter
geht und trotzdem die Patina bleibt. Die ersten, die schon fertig geworden fand der Restaurator ganz vorbildlich
gemacht.

Die große Fliesenaktion am Samstag, den 9. Juli
Am Mittwoch vorher wurde der Verlauf der Aktion geplant und durchgesprochen, damit am Samstag alles reibungslos
durchgeführt werden konnte. Diese Vorbereitung hat sich ausgezahlt. Die alten Fliesen der Kirche müssen wir als
Auflage des Landesdenkmalamt wieder nutzen, um die Fliesengänge in der Kirche, soweit mit den alten Fliesen möglich, wiederherzustellen.


Das Reinigen der Fliesen ist sehr zeitaufwendig. 12 bis 16 Ehrenamtliche waren am Samstag in der Halle der Zimmerei Krüger
am Werk. Eine Gruppe hat den Speiß von der Bodenseite der Fliesen weggeklopft, drei Leute haben mit speziellen
Schleifmaschinen, die dafür angeschafft wurden, die Kanten der Fliesen geschliffen und so vom restlichen Zement
befreit, damit sie später, wie vor 125 Jahren fugenlos verlegt werden können. Im nächsten Arbeitsschritt wurden
die Fliesen in heiße Seifenlauge gelegt, um dieVerschmutzungen auf der Oberfläche der Fliesen zu lösen und zu
beseitigen. Die Brennerei Schüle, die in der Nähe ist, hat für das heiße Wasser gesorgt, so dass immer Nachschub
da war und die Arbeit problemlos durchgeführt werden konnte. Dann wurden die sauberen,„gekochten“ Fliesen aufge-
stellt zum Trocknen. So konnten an diesem Tag in der Zeit von 8.00 Uhr bis etwa 17.15 Uhr es konnten alle guten
800 Fliesen gereinigt werden. Eine super tolle Leistung von allen, die dabei waren. Darüber freuen wir uns sehr
und sind sehr dankbar dafür.

Am nächsten Samstag werden dann noch als weiterer Schritt die Fliesen an der Oberfläche
eingeölt. Bei aller Arbeit waren die Helferinnen und Helfer sehr gut versorgt mit Speis und Trank. Dafür wurde auch
Kartoffelsalat und Kuchen von Ehrenamtlichen gemacht, Schnitzel vom Bezirkskirchenrat waren noch da und vieles
andere gab es, um alle, die geholfen haben, zu stärken und die wichtigen Pausen fröhlich zu gestalten. Die Aktion
war sehr erfolgreich, trotz dem einen oder anderen Muskelkater, der mit nach Hause genommen wurde. Herzlichen Dank
und herzliche Einladung zur nächsten Aktion. Wir freuen uns auf Sie!

Die Samstagsaktion am 16. Juli 2011 „Fliesen ölen, Ölfarbe in den Aufgängen entfernen,
Bodenabdeckung legen, zeitgleich Kirchbänke streichen“

Am Abend zuvor wurden die Sandsteinsäulen im Kirchenraum auf spezielle Weise gereinigt und der Raum
für die bevorstehende Verlegung der Bodenbahnen vorbereitet.

Am Samstagmorgen um 8.00 Uhr ging es wieder los mit vielen Ehrenamtlichen, die sich an das Entfernen der
Ölfarbe in den Treppenaufgängen gemacht haben, was besonders hart und unangenehm war und recht langwierig.
Bis etwa um 16.00 Uhr war das aber auch erfolgreich erledigt. Morgens wurde das Fliesenölen vorbereitet,
weil nach ihrem Konfi-Frühstück sich die Konfirmanden angesagt hatten um das zu machen und für einige Zeit
mitzuhelfen beim Renovieren der Kirche.

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Die Fliesen waren vom Lastwagen abzuladen und aufzulegen zum Ölen. Dann wurden sie geölt, das Öl musste
einige Zeit einziehen und dann wurde jede Fliese mit Hand poliert und auf einer Palette gestapelt. Wer da
von den Konfirmanden nicht mitarbeiten konnte, hat mit Messerchen, Besen, Kehrwisch und Eimer die Fugen des
Bodens rund um Kirche und Gemeindehaus gereinigt und von Pflanzen befreit. Nachdem ihre Aufgaben erledigt
waren, zogen sich die Konfirmanden um 11 Uhr wieder zurück. Die anderen Ehrenamtlichen haben noch weiter gemacht.

 




Die fertigen Fliesen wurden in die Kirche gebracht und nach ihrer Qualität sortiert, damit sie später einfacher
verarbeitet werden können. Zuvor wurden Bodenbahnen in der Kirche verlegt, die unsere findigen und kräftigen
Arbeiter auf bemerkenswerte Weise sogar unter dem Gerüst hindurch legen konnten. Die Bodenbahnen wurden dann
miteinander verklebt.

Zeitgleich hat natürlich in der ehemaligen EGO-Halle unser Spezialteam weiter gearbeitet am Streichen der
Kirchenbänke, von denen schon mindestens ein Drittel ganz fertig ist, wozu mehrere Anstriche notwendig sind.

Wieder sind alle gemeinsam ein weiteres großes Stück bei der Innenrenovierung vorangekommen. Allen Helferinnen
und Helfern ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz, ihre Arbeit und ihr großes Engagement, ohne das wir die
Innenrenovierung nicht schaffen könnten. Danke auch allen, die diese große Aufgabe mit ihren Spenden unterstützen.

Aktion am Montag, den 18.7.2011:

   


Am Montag wurde von den Fachkräften der Gerüstbaufirma und der Mithilfe von Ehrenamtlichen das Gerüst in der Mitte der Kirche abgebaut und das Gerüst auf der Empore aufgestellt zur weiteren Bearbeitung der Decken und Wände durch den Kirchenmaler. Jetzt ist der Blick frei auf die zentrale Decke mit ihren schönen Ornamenten. Für Ältere ist der Blick nach oben wie eine Reise in die Vergangenheit, weil sie sich noch an die Ornamente aus ihrer Jugendzeit erinnern und sich daran freuen.



Samstagsaktion in der Kirche am 23. Juli 2011 „Bodenbegrenzungen herstellen, restliche Ölfarbe ablaugen,
Sandsteinsäulen reinigen, Vorbereitungen für Estrich“

Am Samstagmorgen um 8.00 Uhr ging es wieder los. Etwa 15 Männer und Frauen haben bei der Aktion ehrenamtlich
mitgemacht. Die gusseisernen Säulen wurden abgelaugt, was bei  ihrer feinen Struktur nicht einfach war.
Die Reste der Ölfarbe an den Treppenaufgängen wurde ebenfalls entfernt und die Türen innen angelaugt. Die
„Hilti“-Mannschaft hat die Bodenbegrenzungen aus Holz erstellt. Sie markieren genau, wo die Gänge mit den
Fliesen  sind und wo der Bereich mit Holzdielen für die Bänke sein wird. Das ist auch die Vorbereitung für
das Verlegen des Estrichs, das am Dienstag stattfinden wird.


Zu gleichen Zeit wurden die Sandsteinsäulen mit einem speziellen Gerät gewaschen. Der Kirchenmaler war mit
seinem Team ebenfalls da und hat die eine Seite der Emporendecke bearbeitet und bemalt. Für gute Stärkung
beim Frühstück, dem Mittagessen mit Dampfnudel und Gemüsesuppe und beim Nachmittagskaffee zum Abschluss
wurde zur Freude aller auch gesorgt, so dass die Arbeit gut von der Hand ging. Wieder konnte ein weiterer
großer Schritt für die Innenrenovierung getan werden. ganz herzlichen Dank wieder allen, die so handfest
mitgeholfen haben in der Kirche und auch in der Halle bei den Kirchenbänken, die Stück um Stück fertig
gestellt werden durch unser Spezial-Team.

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Am Sonntag, den 24. Juli bei der  Sommer –Matinee des Posaunenchores konnten die Zuhörer zugleich die
großen Fortschritte bei der Innenrenovierung sehen, insbesondere die fertige Bemalung an der zentralen
Decke in der Mitte der Kirche.

Aktionen der zurückliegenden Woche 25. – 30.7.2011 "Vorplatz und Treppe saniert, Bodenaufbau, anlaugen
und anschleifen des Hauptportals, der Sakristeitür und an der Kanzel, Vorbereiten und Verlegen der
elektrischen Leitungen und der Kabelgänge"

In der zurückliegenden Woche waren die Elektriker an mehreren Tagen damit beschäftigt, die elektrischen Leitungen
vorzubereiten und zu verlegen, so dass sie später kaum zu sehen sind und überall, wo es notwendig ist, Stromkabel
liegen und Anschlüsse bereit sind. Auch der Kirchenmaler war mit seinen Leuten an der Arbeit und hat die unteren
Decken und die seitlichen Emporendecken weitestgehend fertig gestellt. Nun muss noch das Gerüst umgebaut werden,
damit er die Decke der Empore bei der Orgel bearbeiten kann.


Ein anderes großes Projekt in der Woche war die Sanierung des Vorplatzes und der Treppe, weil dort Schäden
festzustellen waren. Ein Spezialteam  hat mit viel Engagement diese Stein- und Sanierungsarbeit an drei Tagen
in dieser Woche gemacht.

Am Samstag wurde neben dem Bodenaufbau bzw. –unterbau, der die Grundlage für den späteren Dielenboden für die
Bänke bildet und „Hilti“-Kenntnisse und -Fähigkeiten braucht auch das Hauptportal der Kirche innen angelaugt
und angeschliffen zur Vorbereitung der weiteren Bearbeitung. Auch die Sakristeitür wurde so behandelt und mit
der Kanzel begonnen. Ebenso wurden auch die Elektrikerarbeiten zeitgleich weiter durchgeführt.

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In der Halle auf dem EGO Gelände wurden weiter in kontinuierlicher Arbeit die Kirchenbänke in mehreren
Arbeitsschritten gestrichen und am Schluss mit einer alten Kammzugtechnik behandelt. Die vielen Bänke, die
schon fertig sind, sehen wunderschön aus. In absehbarer Zeit wird diese große Arbeit von unserem Spezialisten
und seinen Helfern abgeschlossen und alle Kirchenbänke gestrichen sein.

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Durch die Arbeiten in dieser Woche sind wir wieder ein großes Stück vorangekommen und man kann trotz der
Baustelle immer besser sehen, wie wunderbar die Kirche, wenn sie vollends renoviert ist aussehen wird. Wir
freuen uns als Kirchengemeinde sehr über die vielen ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der Fachleute
bei der Innenrenovierung unserer Kirche. Neulich haben wir mal zusammengezählt, dass bisher schon über 60
unterschiedliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an dieser Innenrenovierung mitgewirkt haben. Ganz
herzlichen Dank an alle, die so handfest mithelfen und die diese Arbeit mit Spenden unterstützen.

Spende der Sparkassen-Stiftung „Kunst, Kultur und Denkmalpflege“
für die Innenrenovierung der evangelischen Kirche in Sulzfeld

Regionaldirektor Werner Krahl und Filialleiter von Sulzfeld Rainer Illg, Herr Longo, und
Firmenkundenberater Jochen Rebel überreichten am 24. August die Spende von 5.000.- Euro.

Die evangelische Kirche in Sulzfeld feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Jubiläum. Im
Jubiläumsjahr wird mit viel ehrenamtlichen Engagement die Kirche renoviert und modernisiert.
Die Sparkassen-Stiftung „Kunst, Kultur und Denkmalpflege beteiligt sich an der Innenrenovierung
mit einer Spende von 5.000.- Euro.

Wir freuen uns sehr über diese Spende und bedanken uns sehr herzlich bei der Sparkassen-Stiftung
„Kunst, Kultur und Denkmalpflege“ für die Innenrenovierung unserer Kirche.

Seit nunmehr 25 Jahren gibt es diese Sparkassen-Stiftung der Kreissparkasse Heilbronn, deren Aufgabe
Regionaldirektor Krahl so Beschreibt: „Die Förderung vielfältiger Projekte erreicht alle Menschen,
die in unserer Region leben. So interpretieren wir unseren öffentlichen Auftrag schon seit vielen Jahren.“

Die politische Gemeinde Sulzfeld durfte sich beim gleichen Termin für die Einrichtung einer Mediathek
in der Blanc- und Fischer-Schule von der Sparkassen-Stiftung „Jugend, soziale Aufgaben und Naturschutz“
über eine Spende von 2.500.- Euro freuen. Die Spendenübergabe fand im Rathaus in einer sehr angenehmen
Atmosphäre statt.


Auch in den zurückliegenden Ferienwochen wurde kräftig für die Innenrenovierung gearbeitet.

Der Kirchenmaler ist im Innenraum der Kirche fast fertig mit seiner Arbeit. Bald sind die Seitentüren
und die gusseisernen Säulen beim Eingang dran und das Hauptportal, das innen wie ursprünglich in Eiche
natur sein wird. Leidenschaftlich haben Ehrenamtliche diese große Tür abgelaugt und abgeschliffen, was
durch die Türverzierungen nicht leicht war und viel Zeit gebraucht hat, so dass Kirchenmaler und
Restaurator zufrieden waren. Hinter der Orgel wurde ein Problem mit dem Putz entdeckt, das durch die
besondere Lage viel Sorgfalt brauchte beim Ablösen und neu Auftragen des Putzes.

In den Ferien wurde durch ein bewährtes ehrenamtliches Team die Gänge gefliest, an den Seiten mit den
gereinigten Originalfliesen und im Mittelgang und längs des Altarbereiches mit neuen farb- und
baugleichen Fliesen.

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Die Elektrokabel und Kabelleitungen wurden ebenfalls in dieser Zeit vorbereitet und stehen kurz vor
dem Abschluss. Die Kirchenbänke und Brüstungen an den Seiten unten sind inzwischen durch die bewährten
ehrenamtlichen Kräfte fertig gestrichen und bereit zum nächsten Schritt. Nun muss noch der Boden oben
auf der Empore und unten fertig gestellt und vorbereitet werden, damit die Bänke wieder in die Kirche
zurück gebracht werden können. Erst danach wird der gläserne Windfang eingebaut.

 

Wir freuen uns als Kirchengemeinde sehr über die vielen ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der
Fachleute bei der Innenrenovierung unserer Kirche. Ganz herzlichen Dank an alle, die so handfest mithelfen
und die diese Arbeit mit Spenden unterstützen.

Aktionen in der laufenden Woche ( 29.8. -4.9.2011 ):

Mit großen Schritten geht es auch in der zurückliegenden Woche bei der Innenrenovierung voran.
Am Mittwochabend wurde von einer Mannschaft von etwa 12 Ehrenamtlichen das Gerüst im Innern der
Kirche abgebaut. Damit ist der Weg frei für die weiteren Arbeiten. Die noch offen verbliebenen
Stellen wurden gefliest. Auf dem Bild sieht man Herrn Kern und Herrn Beck. Am Nachmittag war
dann der Boden an dieser Stelle fertig mit Fliesen bedeckt.

0109 Kern 2 WEB

Die Anbringung der Leinwand mit ihrer besonderen Technik wurde fertig gestellt. Die Elektriker
waren wieder kräftig am Wirken und kümmerten sich darum dass die vielen Kabel für die Lampen,
Lautsprecher, Beamer und anderes alle richtig angeschlossen und verlegt sind. Da sind viele
Kabel neu verlegt worden, damit die Kirche später für alle Möglichkeiten ausgestattet ist.
Auf dem Bild sieht man  Herrn Büchle gerade in  der Sakristei und am Schaltkasten. Herr Bregler
und Herr Schäfer, die anderen Elektriker, waren an anderen Stellen in dem großen Gebäude am Werk.
Es ist schön wie bei der Innenrenovierung die Fachleute, die ehrenamtlichen Fachleute und die
ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zusammenwirken. Der Restaurator Zopf hat soviel und großes
ehrenamtliches Engagement der Kirchengemeindemitglieder in seinen etwa 40 Berufsjahren noch nicht
erlebt und auch er freut sich wie wir sehr über diese bemerkenswerte Miteinander.

0109 Elektriker Büchle 8 WEB

Am Nachmittag war dann eine weitere Besprechung mit Architekt Ketzel und Restaurator Zopf und dem
Kirchengemeinderat hauptsächlich zur Gestaltung des Bodenbelages und des Altarraumes und der Türen
und anderes.

Am Samstag war wieder ein Aktionstag mit einer Truppe von  etwa 18 Ehrenamtlichen, die ab 8.00 Uhr
ans Werk gingen. In dieser Aktion wurde vor allem der Boden vorbereitet.

 



Die Dämmplatten wurden zugeschnitten und in die vorbereiteten Holzrahmen eingepasst. Später wurden
sie noch ausgeschäumt und weiter abgedichtet. Die Seiten unter der Empore waren schon in der Weise
vorbereitet und deshalb konnte da schon gleich der Dielenboden verlegt werden. Im Altarraum wurde
der alte Teppichbodenbelag entfernt und um den Altar herum Raum geschaffen, damit auf Anregung des
Restaurators dieser Bereich mit dünnen Sandsteinplatten hervorgehoben wird. In dem anderen Bereich
wird wieder ein Teppichbelag in der passenden Farbe verlegt werden.Neben dieser Arbeit wurden
noch andere Dinge weiter bearbeitet.

 

0309 Boden 12 WEB   0309 Boden 2 WEB

An den gusseisernen Säulen wurden die Verzierungen durch  weiteres feines Abschleifen noch stärker
hervorgehoben, damit sie später nach dem Streichen gut zu sehen sind. Die ganze Empore wurde gereinigt,
damit die Stellen auf dem Dielenboden, die eine Lackierung und Behandlung brauchen, gut zu erkennen sind.
So geht es weiter mit großen Schritten voran. Und wir sind dankbar für die vielen Ehrenamtlichen, die bei
solchen Aktionen mithelfen und sich mit einbringen. Die nächste Aktion ist am Samstag ab 8.00 Uhr. Machen
Sie mit, wenn Sie können. Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe.

 




Durch die Arbeiten in dieser Woche sind wir wieder ein großes Stück vorangekommen und man kann trotz der
Baustelle immer besser sehen, wie wunderbar die Kirche, wenn sie vollends renoviert ist aussehen wird. Wir
freuen uns als Kirchengemeinde sehr über die vielen ehrenamtlichen Helfer und das Engagement der Fachleute
bei der Innenrenovierung unserer Kirche. Neulich haben wir mal zusammengezählt, dass bisher schon über 60
unterschiedliche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer an dieser Innenrenovierung mitgewirkt haben.  

Aktionen in der zurückliegenden Woche vom 5.-10.9. 2011:

In dieser Woche sind mit großem Einsatz von morgens bis abends die Dielen verlegt worden unter fachkundiger
Anleitung von Herrn Epple. Diele für Diele sah man den Boden wachsen unter den Händen der fleißigen Arbeiter.
Eine besondere Herausforderung waren die Säulen und die Öffnungen der Heizungsschächte, die natürlich sehr
gut bestanden wurde.

0809 Boden 6 WEB

Die Arbeit stand unter hohem Zeitdruck. weil am Donnerstagabend alles fertig sein musste. Der Dielenboden
musste auch noch geölt und gebloggert werden. Ebenso mussten noch die Fugen ausgefugt werden. Denn am Freitag
waren die Kirchenbänke angesagt. Da war gut, dass dann viele Leute mitgeholfen haben beim Ölen und den anderen
Abschlussarbeiten für den Boden.

0809 Boden 10a WEB

Am Abend war es geschafft. Währendessen wurden die Kabel am Hauptstromkasten neu angeschlossen, weshalb in dieser
Woche die Kirchturmuhr und der Glockenschlag sich einige Zeit verschoben hat bzw. still stand, bis die Funkuhr
die stromfreie Zeit wieder überbrückt hat bzw. sie wieder richtig eingestellt werden konnte.



Am Freitag war es dann soweit. Die Kirchenbänke kamen und starke Helfer zum Transport. 25 Ehrenamtliche haben
dann bis abends geholfen, die Bänke aufzuladen, zu transportieren, abzuladen und in die Kirche zu bringen. Vor
dem Transport wurden die Bänke abgerieben, damit sie staubfrei ankommen. Ein Team war immer für den Transport
unterwegs bis alle Bänke da waren.

0909 Bänke 013a WEB

Das Schwierigste war, die langen Bänke mit ihren etwa 160 Kilo auf der Empore wieder an ihren Platz zu bekommen,
ohne dass Macken an der Farbe und der Empore oder an den Bänken entstehen. Mit viel Helferkräften und Feingefühl
und nicht zu vergessen einem Flaschenzug ist das dann gelungen. Abgeschlossen wurde die gesamte Aktion am Abend
mit gemeinsamen Pizzaessen im Gemeindehaus und einem Ständchen des Posaunenchores und einem Danklied.



Am Samstag wurden dann von einem kleineren Trupp Ehrenamtlicher von 5 – 9 Leuten die Bänke an ihrem Platz in der
Kirche fixiert. Als Mittagessen brachte Bürgermeisterin Sarina Pfründer Fleischkäse und Weck mit, das alle dankbar
und gerne mit ihr zusammen verzehrten.

In der kommenden Zeit geht es noch darum den Altarbereich in Absprache mit dem Kirchenbauamt und Restaurator zu
gestalten. Ebenso werden die Lampen noch angebracht und die Aufgänge gemacht, wozu noch verschiedene Arbeitsschritte
nötig sind. Gegen Ende der nächsten Woche wird dann der Windfang augestellt. Es gibt immer noch etliches zu tun und
wir sind froh und dankbar, dass wir schon soviel Unterstützung durch unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer
erfahren und erlebt haben. Das bringt uns immer wieder einen guten Schritt voran. Herzlichen Dank an alle, die so
tatkräftig mithelfen und uns mit Spenden unterstützen.

Wieder sind alle gemeinsam ein weiteres großes Stück bei der Innenrenovierung vorangekommen. Allen Helferinnen
und Helfern ganz herzlichen Dank für ihren Einsatz, ihre Arbeit und ihr großes Engagement, ohne das wir die
Innenrenovierung nicht schaffen könnten. Danke auch allen, die diese große Aufgabe mit ihren Spenden unterstützen

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung, wenn Sie fit sind und sich Zeit nehmen können für die eine
oder andere Aktion zur Innenrenovierung  unserer evangelischen Kirche. Herzlichen Dank für alle tatkräftige
Hilfe und alle Spenden, mit denen Sie die Innenrenovierung unterstützen.

 

Aktionen in der Woche vom 11.-19.9. 2011:

Der Altarbereich wurde in der vergangenen Woche von verschiedenen Gruppen bearbeitet.
Zuerst mussten Bodenplatten vom Untergrund entfernt werden, damit die richtige Tiefe
für die Dielen entsteht, mit denen der Altarraum ausgelegt wird. Das haben die ehrenamtlichen
Helfer an einem Nachmittag geschafft.

 


Am Freitag haben dann fünf ehrenamtliche Handwerker den Dielenboden im Altarraum verlegt.
Alle waren aufeinander eingespielt und haben Hand in Hand gearbeitet. Da musste zuerst der
Untergrund eingepasst werden, dann Dielen zurechtgeschnitten und eingepasst werden. Bis zum
Abend waren die Dielen im Altarraum verlegt. Zeitgleich war auch der Kirchenmaler mit seinem
Team am Werk, damit die Treppenaufgänge fertig werden, die Türen und noch viel verschiedene
Dinge, die sich neu ergaben. Die Lichtleiste wurde weiter vorbereitet und auch an der Elektrik
wurde weiter gearbeitet.

 


Am Samstag wurden dann die Gerüste aus den Treppenaufgängen entfernt, der Boden geputzt und die
Fliesen unten und die Empore geölt, damit sie noch strapazierfähiger werden. Im Lauf dieser Woche
muss dann der geölte Boden auch noch poliert werden. Um den Altar selbst wurde Platz ausgespart,
an dem dann am Montag dieser Woche von Vater und Sohn Kern Sandsteinplatten gelegt wurden, um den
Altar noch hervorzuheben und mit der Kanzel noch stärker zu verbinden.

 


Inzwischen war auch die Uhrenfirma da und hat das Zeitproblem auf der Turmuhr gelöst, so dass der
Schlag und die Uhr wieder stimmt. Irgendwo war immer jemand in der Kirche am Werk.

Herzlichen Dank allen, die so tatkräftig mit dabei sind und die Kirche für ihr Jubiläum renovieren
und auf Vordermann bringen und die ganze Innenrenovierung mit ihrem Einsatz an Zeit, Kraft, Arbeit
und Spenden unterstützen. Bald ist die Innenrenovierung geschafft. Aber in dieser Woche gibt es noch
viel zu tun bis wir am Sonntag, das 125jährige Jubiläum in der Kirche feiern können. Da müssen die
Lampen noch vorbereitet und aufgehängt bzw. angebracht werden, was aufwändig ist  und Zeit braucht.
Der gläserne Windfang muss noch aufgestellt werden. Da ist noch mal durchzuputzen und zu bloggern,
Verschiedenes zu streichen, Liedtafeln und Scheinwerfer aufzuhängen, Stühle für Posaunen- und Kirchenchor
auf der Empore zu holen und aufzustellen und sicher noch vieles andere. Allen die bei der Renovierung die
ganze Zeit schon helfen und sie unterstützen nochmals ganz herzlichen Dank.

125 Jahre Evangelische Kirche Sulzfeld – Jubiläumsfeier am Kerwe-Sonntag,den 25. September 2011

Die Kirche hat den roten Teppich ausgerollt für Ihre Geburtstagsgäste. In neuem Gewand hat sich die
frisch renovierte Kirche an Ihrem Geburtstag ihren Gästen gezeigt. Die Feier des 125. Geburtstages
begann um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst, der musikalisch von Posaunenchor und Kirchenchor
mitgestaltet wurde. Pfarrer Fränkle begrüßte die zahlreichen Gäste in der neu renovierten evangelischen
Kirche sehr herzlich und leitete durch den feierlichen Gottesdienst. Die Predigt hielt Rundfunkpfarrer
Wolf-Dieter Steinmann.

WEB Geburtstag 1 WEB Geburtstag 3

Den Wortlaut seiner Predigt finden Sie bald in der Hompage der Kirchengemeinde. Er verglich die Kirche
mit einer Wellness-Oase, einem Krankenhaus und einem Restaurant. Da kann man sich wohl aufatmen, heil
werden und zu Kräften kommen. Diese Bilder führte er dann aus im Blick auf die biblische Geschichte von
der Heilung eines Aussätzigen.

GEburtstag 2 

Der Patronatsherr Klaus Freiherr von Göler und Erich Rapp, der Leiter der Abteilung Gemeindefinanzen im
Evangelischen Oberkirchenrat würdigten das Geburtstagskind durch Ihre Grußworte, die an diesem Tag auf
den kirchlichen Bereich beschränkt waren, weil es noch ein großes Einweihungsfest ( am 29. Oktober, um 19.00 Uhr )
gibt mit allen Grußworten und viel Musik. Gegen Ende des Gottesdienstes bedankte sich Kirchengemeinderat
Rolf Krüger bei allen ganz herzlich, die diese Innenrenovierung unterstützt haben durch Ihre tatkräftige
Mithilfe bei den Aktionen, Ihre Spenden und ihre Gebete. Danach kamen überraschend drei Krankenhausclown
und gratulierten mit der gesamten Gemeinde und einem Geburtstagskanon.

Geburtstag 5  Geburtstag 6

Im Anschluss waren alle Gottesdienstbesucher als Gäste des Geburtstagskindes vor der Kirche zu einem Glas
Sekt eingeladen. Außen standen Bilderwände mit Fotos von den Bauaktionen und den Helfern und von alten
Bildern der Kirche, die sich viele angeschaut haben und darüber ins Reden gekommen sind. Der Posaunenchor
brachte im Anschluss an den Gottesdienst noch Geburtstagsständchen. Um 14.00 Uhr kamen die Kindergartenkinder
und sangen auf dem roten Teppich für die Kirche einige Geburtstagslieder. Anschließend wurden sie unterhalten
von den Clowns Julchen und den Zaubermäusen.

WEB Geburtstag 4

Um 15.00 Uhr sang der Kirchenchor in der Kirche ein kleines Geburtstagskonzert. Um 15.30 Uhr ging es dann
für Interessierte zur Glockenturmbesichtigung mit Manfred Hagenbucher und um 16.00 Uhr zur fachkundigen
Kirchenführung durch Kurt Moser. Um 17.00 Uhr spielte die ausZEIT-Band zu Ehren des Geburtstagskindes. Bei
allen musikalischen Grüßen waren auch immer viele Zuhörer dabei. Die Kirche war den ganzen Tag zur Besichtigung
offen und sehr viele haben dieses Angebot angenommen und auch die Bilderprojektion auf den Leinwand von den
Aktionen erlebt. Natürlich gab es auch die typischen Kerwe-Aktionen wie den Kerwe-Kaffee im Gemeindehaus und
den Dritte-Welt Stand. Der ganze Tag war eine fröhliche und anregende Feier des 125. Geburtstages der
evangelischen Kirche. Herzlichen Dank an alle, die gekommen sind, um mitzufeiern und die Innenrenovierung
zu unterstützen.

Der letzte Akt der Kirchenrenovierung: die Orgel

Seit der letzten Woche, dem 17. Oktober sind die Orgelbauer beim Renovieren der Orgel. Zunächst wurden alle 1148 Pfeifen ausgebaut und sortiert. Die Holzpfeifen wurden von Ehrenamtlichen vorsorglich mit einer bestimmten Salzlösung eingestrichen als Schutz vor Holzwürmern. Wegen der vielen Orgelpfeifen aus Holz waren die Ehrenamtlichen eine ganze Woche dafür am Werk. Ein aktiver Holzwurm wurde entdeckt und wird vom Orgelbauer beseitigt.

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Die Empore um die Orgel war voller Orgelpfeifen und Arbeitsgeräten. Die Orgelbauer haben einen speziellen
Hubwagen dabei. Um die Pfeifen von der Empore nach unten zu bringen. Der Großteil der Orgelpfeifen wird zur
Überarbeitung in die Werkstatt der Orgelbauer verbracht. Nebenbei hat der Orgelbauer vieles erklärt von der
Funktion der Orgel und ihrer einzelnen Teile, was sehr interessant war.

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Ganz herzlichen Dank den etwa 4-6 Ehrenamtlichen, die hier die Woche über mitgeholfen und Frühstück gerichtet
haben. Der Orgelbauer hat zugesichert, dass die Orgel bis Weihnachten wieder voll spielbar ist. Bis dorthin
gibt es natürlich einiges an Arbeit für den Orgelbauer und sein Team und an verschiedenen Stellen für
Ehrenamtliche, z.B. wenn im Dachstuhl eine Kammer für die Windanlage der Orgel gebaut wird. Bis die Orgel
wieder spielbar ist, nutzen wir das E-Piano in der Kirche.

Am Samstag, den 19.11. wurde von ehrenamtlichen Fachleuten der Kasten für das neue Orgelgebläse auf dem Dachboden der Kirche vorher in der Woche vorbereitet und dann an dem Samstag hochtrasportiert und zusammengebaut. Wieder ein weiterer wichtiger Schritt für die Orgelsanierung. Noch einige Holzkanäle mit Verbindung zum Gebläse sind nach Angaben des Orgelbauers herzustellen. Inzwischen ist auch die Orgel neu gestrichen Dank dem erneuten Einsatz von Heinrich Fundis, der vorherigen Reinigung  der Außenhülle  durch Rüdiger Antritter und dem Aufbau eines Gerüstes durch einige ehrenamtliche Helfer mit viel Erfahrung in solchen Dingen. So sind wir mit dem Orgelbauer guter Dinge, dass die Orgel bis Weihnachten fertig und spielbar ist.

Vielen Dank für alle Unterstützung bei der Kirchenrenovierung an alle die geholfen haben, helfen und uns mit Spenden unterstützen.

Herzlichen Dank für die Spende der politschen Gemeinde Sulzfeld zur Innenrenovierung

Beim Einweihungsfest zur Innenrenovierung der evangelischen Kirche am Samstag, den 29. Oktober überreichte
Bürgermeisterin Sarina Pfründer der evangelischen Kirchengemeinde eine Spende von 15.000 .- Euro. Dadurch
unterstützt der Gemeinderat das große Engagement der über 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der
Innenrenovierung der evangelischen Kirche zu ihrem 125 jährigen Jubiläum. Pfarrer Jürgen Fränkle bedankte
sich im Namen des Kirchengemeinderates für diese großzügige Spende und die große Verbundenheit, die dadurch
zwischen Dorf und Kirche ausgedrückt ist. Die evangelische Kirche ist zu einem Schmuckstück geworden, das
sich nun sehr gut bei Führungen durch Sulzfeld zum Vorstellen anbietet. Nun gibt es neben den Epitaphien
noch mehr zu bewundern und zu bestaunen. Die Art und Weise der Innenrenovierung mit der großen aktiven
Beteiligung von Ehrenamtlichen ist ein Zeichen für den guten Zusammenhalt und das Miteinander im Dorf.
Wir freuen uns sehr über diese Spende der politischen Gemeinde Sulzfeld und ihre Unterstützung bei der
Renovierung der Kirche. Herzlichen Dank!


Rückblick auf das Einweihungsfest zur Innenrenovierung der evangelischen Kirche in Sulzfeld
zu  ihrem 125jährigen Jubiläum am 29. Oktober 2011

Das Fest zur Feier der Innenrenovierung begann um 18.30 Uhr mit einem kleinen Sektempfang, der Gelegenheit zu
ersten Gesprächen bot. Das Programm wurde musikalisch gestaltet vom Kirchenchor und dem Posaunenchor. Durch
das Programm führten verbunden mit einem Kirchenkabarett Roland Schölch und Rolf Krüger. Grußworte sprachen
der Patronatsherr Klaus Freiherr von Göler, die Bürgermeisterin Sarina Pfründer, Pfarrer Joachim Greulich
von der katholischen Gemeinde und Bernd Hildebrand als Vereinssprecher. In einem Interview mit Architekt
Alexander Ketzel und Restaurator Hans Dieter Zopf wurden die Arbeiten zur Innenrenovierung anregend dargestellt.
Ganz wichtig war der Dank an all die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die tatkräftig die Innenrenovierung
mitgestaltet haben. Das war eine große Sache und eine prima Arbeit und ein guten Miteinander. Als Dank wurde
den Ehrenamtlichen ein Fotobuch zur Kirchenrenovierung überreicht. Diejenigen, die sehr oft und umfangreich
dabei waren, wurden noch besonders gewürdigt durch ein Bild, das sie bei der Arbeit an der Innenrenovierung
zeigt. Rolf Krüger vom Kirchengemeinderat war ebenfalls in jeder Phase der Innenrenovierung dabei und hat den
Einsatz der Handwerker und Firmen und der Ehrenamtlichen in seiner eigenen motivierenden Art koordiniert und
so das Zusammenspiel aller, das ihm ganz wichtig ist, in die Wege gebracht. Das wurde von Roland Schölch im
Namen des Kirchengemeinderates besonders gewürdigt. Das biblische Leitwort der Innenrenovierung aus Psalm 90,17
„Herr, lass gelingen, was wir tun!” legt Pfarrer Fränkle seiner Ansprache zu Grunde. Mit viel Dank an alle,
die die Renovierung möglich gemacht haben und dem Dank an Gott für seine Güte rief er dazu auf auch weiter
mitzumachen und mitzuwirken in der neu renovierten Kirche. Nach dem kurzweiligen Programm gab es noch bei
Getränken und einem Imbiss viel Gelegenheit für gute Gespräche, mit denen der Festabend ausklang.

Kirchenkonzert am 3. Advent

Viele Sterne haben durch ihr musikalisches Können die Zuhörer der voll besetzten Kirche auf den Weg zum Kind
nach Bethlehem geführt. Der Posaunenchor unter Leitung von Juliane Hötzer hat das Konzert eröffnet. Der
Kirchenchor unter Leitung von Heidrun Fundis hat das Programm im kurzweiligen Wechsel mit dem Posaunenchor
und den Instrumentalisten gestaltet. Auch die Zuhörer sind an zwei Stellen als großer Chor eingebunden worden
in das Konzert. Dank der neuen Leinwand und Beamertechnik, konnten die Zuhörer den Posaunenchor auf der Empore
auch beim spielen sehen. Nach dem letzten Lied des Konzertes dankten die begeisterten Zuhörer den Akteuren mit
viel Applaus und stehenden Ovationen. Posaunenchor und Kirchenchor gaben dann noch jeweils eine Zugabe, die
ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurde. Der Konzertabend klang aus mit einem Becher Punsch draußen vor der
Kirche. Viele Menschen nutzten diese Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein für angeregte Gespräche. Der
Erlös des Kirchenkonzertes ist bestimmt für die Innenrenovierung und Orgelrenovierung unserer Evangelischen
Kirche in Sulzfeld. Dafür ganz herzlichen Dank den Chören und allen Kirchenkonzertbesuchern für ihre Spenden.

Posaunenchor-konzert WEB  Kirchenchor -Konzert WEB

Spendenübergabe beim Kirchenkonzert am 3. Advent

Der Erlös des Kirchenkonzertes ist in diesem Jahr für die Innen- und Orgelrenovierung der evangelischen Kirche
bestimmt. Gegen Ende des wunderbaren Kirchenkonzertes, das der Posaunenchor und Kirchenchor mit den Instrumenta-
listen durch ein abwechselungsreiches Programm gestaltet hat, wurde zu dem Konzerterlös hinzu ein gesonderter
Scheck als Spende überreicht. Jürgen Bergsmann und Dietmar Finck übergaben stellvertretend für eine Gruppe von
Sulzfelder Geschäften der Kirchengemeinde ein Scheck über 2000.- Euro. Damit wird die Finanzierung der Orgel-
renovierung unterstützt. Statt Weihnachtgeschenke für Kunden haben sie sich zusammengefunden, um gemeinsam
gemeinnützige Projekte im Ort zu fördern und in diesem Jahr die Orgelrenovierung ausgewählt. Pfarrer Fränkle
bedankte sich sehr herzlich für die große Unterstützung und gemeinsame Spende bei der Bäckerei Finck, der
Bäckerei Krauß, der Bäckerei Hagenbucher, der Metzgerei Klebsattel, der Gärtnerei Förster, der Wäschetruhe
Meergraf, der Firma Heizung und Sanitär H.P. Treutle  und dem Reisebüro Bergsmann.

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Rückblick auf den musikalischen Weihnachtsgottesdienst mit Benefiz-Konzert der Musikgruppe Abseitz zugunsten der Innenrenovierung der evangelischen Kirche mit Lesungen von Pfarrer Fränkle

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Bei dem Benefizkonzert von abseitz gab es viel Applaus für die Sängerinnen, Sänger und Musiker der Gruppe. Verschiedene Musiktitel in deutscher, englischer und bayrischer Sprache haben des Weihnachtsgeschehen den Zuhörern und Gottesdienstbesuchern nahe gebracht. Im vollbesetzten Kirchenschiff haben sich die Menschen an diesem zweiten Weihnachtstag mitnehmen lassen  durch die Musik und die Texte dieses Musik-Gottesdienstes mit abseitz.

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Bei dem Benefiz-Konzert und Musik-Weihnachtsgottesdienst wurden 1015.- Euro für die Finanzierung der Innenrenovierung gesammelt. Dafür herzlichen Dank allen, die dafür gespendet haben und der Musikgruppe Abseitz. Es war ein tolles Konzert das Zuhörern und Künstlern viel Freude gemacht hat. Danke!

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Rückblick:  Benefizkonzert 5.5.2012 vom MGV Sulzfeld:

MGV Benefiz Mai 12

Rückblick: Konzert in der Kirche vom MGV Sängerbund am 5. Mai zu Gunsten der Kirchenrenovierung

„Das ist der Tag des Herrn“ war der Eröffnungschor dieses Konzertes in der Kirche. Männerchor,
Frauenchor und kleiner Chor des MGV Sängerbund  boten mit ihrer Dirigentin Ursula Layher ein
abwechslungsreiches Konzert. Das Programm war bunt gefächert und bot verschiedene Musikrichtungen
von Beethoven  über Spirituals zu Wochenend und Sonnenschein und Filmmelodien. Darüber hinaus
sangen zwei beeindruckende Sopranistinnen begleitet von Thomas Habermeier, der auch den Chor
sehr einfühlsam begleitete. Auch solistisch trat er auf und glänzte mit einer Toccata von
Théodore Dubois (1839-1884 ). Das Konzert schloss ab mit dem begeisterten Applaus der Zuhörer
und dem Dank an den MGV Sängerbund, die Solisten und die Dirigentin Ursula Layher. Zugunsten
der Kirchenrenovierung gaben die Zuhörer 1386.- Euro als Spenden. Hinzu kommt noch der Erlös aus der Bewirtung von hinterher mit 464 .- Euro. Das sind zusammen 1850.- Euro für die Kirchenrenovierung. Herzlichen Dank allen, die
zu diesem ausgezeichneten Ergebnis beigetragen haben.

Nach dem Konzert klang dieser schöne Konzertabend aus beim einem Ausschank des MGV im Gemeindehaus
und beim gemütlichen Zusammensitzen oder Stehen an den Stehtischen, wo sowohl die Sängerinnen und
Sänger als auch die Zuhörer noch lange froh gestimmt beieinander waren. Auch der Erlös des Ausschanks
ist für die Kirchenrenovierung bestimmt. Nochmals herzlichen Dank an den MGV Sängerbund und alle
Mitwirkenden für die Organisation und Durchführung dieses Benefizkonzertes. Es war wunderbar!

Kurzer Rückblick zum MELMAK Benefizkonzert am 6. Oktober:
Vor etwa 150 bis 200 Zuhören bot die Band Melmak ein abwechslungsreiches Konzert mit
Rock- und Popsongs der 80ger und 90ger Jahre. Die Freude mit der die Band diese Lieder
interpretierte, war in gutem Sinne ansteckend für das buntgemischte Publikum. Die Zuhörer
applaudierten begeistert und die Band bedankte sich mit einigen Zugaben. Das Benefizkonzert
für die Kirche erbrachte an diesem Abend Spenden von 575.- Euro für die Kirchenrenovierung.
Dafür den Mitgliedern undd Helfern der Band Melmak und allen Spendern ganz herzlichen Dank.

MelmakGruppe WEB

Benefizkonzert für unsere Kirche am 6. Oktober 2012 um 20.00 Uhr
in der evangelischen Kirche Sulzfeld        Eintritt frei - Spenden erbeten

MELMAK ist eine regionale fünfköpfige Hobbyband,
die Musik der 80er und 90er Jahre covert. Durch
die individuellen Arrangements und durch den folkigen
Sound der E-Geige bekommen die durchweg bekannten
Songs jedoch eine ganz eigene und oftmals überraschende Note.
Herzliche Einladung!

Melmak 2012 a WEB

Sulzfeld(UEG). “Rock unterm Kreuz“, das wäre der durchaus angemessene Arbeitstitel
für die Veranstaltung gewesen, die am Samstag Abend die evangelische Kirche in Sulzfeld
beschallte. Als Benefiz “für die immer noch offenen Kredite in Höhe von etwa ¤ 72.000,--“,
so Pfarrer Jürgen Fränkle anlässlich seiner Begrüßungsworte, haben die Jungs und das Mädel
von Melmak gerockt. Vieles von dem, was in den 80-ern und 90-ern die begehrtesten Plätze
der Hitlisten zierte, wurde begeistert vorgetragen. Bass, Schlagzeug, Gitarre, Orgel und
Gesang, so das Arrangement. Klassische Besetzung eben. Stopp, etwas war doch ungewöhnlich:
Konrad Schönemann zauberte auf einem kleinen, bei derartigen Anlässen durchaus selten zu
findenden Instrument: einer elektrischen Geige. Der Kopf der Band, die sich selbst aus
kulinarisch erklärbarem Anlass als „Pizza-Connection“ bezeichnet, operierte an dem
Streichinstrument wie einer, der sonst nichts anderes tut, wie ein Profi eben. Und dies
zur Begeisterung der zahlreich erschienenen Gäste. Pink Floyd, Cheap Trick, Bob Dylan,
Toto, CCR, Eagles, Kiss, Bon Jovi, die Beatles und sogar Falco waren zu Gast – exakt
unterhalb des wunderschönen Sulzfelder Kirchenkruzifix´. Beim Millionenerfolg der
Ost-Berliner Formation City, dem von Geigentönen getragenen Titel “Am Fenster“, war es
dann soweit: der Höhepunkt des Abends wurde erreicht. Alle tobten. Nur einer trübte ein
klein wenig die Stimmung: Markus Lanz. Einige seiner 13 Millionen Zuschauer hätten sicher
in der Kirche noch Platz gefunden. Moment, war da nicht noch eine Frage offen? Doch, die
Sache mit dem Bandnamen. Melmak! Für was um Himmels Willen steht der Begriff Melmak?
Für die Anfangsbuchstaben der fünf Protagonisten? “Nein, natürlich nicht“, so Schönemann,
“wir sind doch nur zu fünft“. Ah, der Heimatplanet des wuscheligen TV-Stars aus den späten
80-ern. Auch gefehlt, der Planetenname dem der Anarchist Alf entstammte endet mit dem Buchstaben c.
In Holland war einer der Musiker zum Einkaufen und brachte fünf T-Shirts mit der Aufschrift
“melody maker“ mit nach Hause. Das war das Geheimnis. Schön war´s und wer weiß, vielleicht
sieht man die Hobbyformation ja ´mal wieder…  ( Bericht und Bilder vom Konzert von Uwe Gablenz )

Melmak 2012 b WEB


 

RÜCKBLICKE AUF DAS JAHR 2011:

INNENRENOVIERUNG GESCHAFFT! HERZLICHEN DANK ALLEN; DIE GEHOLFEN HABEN!

Vielen Dank für alle Unterstützung bei der Kirchenrenovierung an alle die geholfen haben, helfen und uns mit Spenden unterstützen. Fliesen160711 4WEB  Kirchenbänke Rolf 3web

Benefizkonzert Abseitz

 abseitz 1a WEB

Kirchenkonzert und Prädikantineneinführung

Posaunenchor-konzert WEB  Kirchenchor -Konzert WEB 

Spendenübergabe WEB  Jenni Einführung[1]

Kerwe & Einweihung nach der Innenrenovierung

WEB Geburtstag 3 

WEB Geburtstag 4 

GEburtstag 2 

RÜCKBLICKE:   Hier finden Sie einige Rückblicke. ( einfach die unterstrichenen Themen anklicken zum Anschauen )

Benefizkonzert "Drums & Pipes"

Plakat Drums and Pipes WEB

Übergabe des Erlöses des Andy King Benefizkonzertes vom 1. Dezember 2012

AndyKing Scheckübergabe 1 WEB

Am 4. Advent hat Andreas Stolzenthaler alias Andy King im Gottesdienst einen großen Scheck
überreicht mit dem Erlös von 2500.- Euro aus seinem Benefizkonzert Andy King Tribute to Elvis
Gospel & Love meets Rock'n Roll "How Great Thou Art".  Pfarrer Fränkle bedankte sich sehr
herzlich für diese große Spende und übergab als kleines Dankeschön das Buch über die
Renovierungsarbeiten der Kirche. Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei
Andy King und seinem Team für dieses super Benefizkonzert in der evangelischen Kirche in
Sulzfeld für die Kirche und den Erlös daraus. Die Gottesdienstbesucher zeigten das lautstark
durch ihren Applaus für Andy King.

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Rückblick auf ein super Benefizkonzert von Andy King in der evangelischen Kirche in Sulzfeld

Etwa 300 Konzertbesucher konnten erleben "Elvis lebt!" - Mit seiner ausdrucksstarken Stimme, die Elvis in nichts nachsteht, begeisterte Andy King die Menge der Besucher mit Gopsels von der Liebe und Größe Gottes und mit Liebesliedern und natürlich auch mit Rock'n Roll Titeln, die Elvis gesungen hat. Den Besuchern und auch dem Künstler und Sänger hat das Konzert viel Spaß gemacht. Alle Altersschichten waren vertreten und haben die bekannten und unbekannteren Lieder, die Elvis früher gesungen hat, genossen. Andy King hat die Zuhörer mitgenommen in die Zeit und den Rhythmus dieser Lieder. Das Publikum hat eifrig und begeistert geklatscht, applaudiert und mitgemacht. Am Schluss hat es kaum jemanden in der Bank gehalten. Mit stehendem Applaus und mit überwältigender Freude bedankten sich die Zuhörer und Konzertbesucher und da gab Andy King natürlich noch einige Zugaben, über die sich alle sehr gefreut haben.  Das Konzert klang aus bei Glühwein und Gebäck vor der Kirche und angeregten Unterhaltungen und der Frage, wann ist das nächste Konzert. Dazu schauen Sie nach auf der Homepage von Andy King: www.the-shadow-of-elvis.com

Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich bei Andy King und seinem Team für dieses super Benefizkonzert in der evangelischen Kirche in Sulzfeld für die Kirche und den Erlös daraus.

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Artkel von Uwe Gablenz ( leicht gekürzt )

Pfarrer Jürgen Fränkle hat es Minuten vor Konzertbeginn vielleicht trefflicher formuliert,
als bislang irgendjemand anderes: “Wenn Sie anschließend Ihre Augen schließen, werden Sie
glauben, der echte Elvis stünde vor dem Altar. Obwohl, wenn Sie die Augen öffnen, glauben
Sie´s auch!“. Gesagt, und los ging´s: In knallrotem Glitzeranzug, mit gewaltiger Gürtel-
schnalle und einem den Kopf scheinbar stützen wollenden überdimensionierten Kragen schritt
er zu symphonischer Musik aus der Sakristei. Der Altarvorraum längst in weiches dunkelrotes
Licht gehüllt. Das Kirchenschiff bis zum letzten Platz gefüllt. Oben, auf der Empore, hätten
noch ein paar Besucher Platz gefunden. Pech! Aber hauptsächlich für die, die nicht dabei
waren. Die haben nämlich Einzigartiges versäumt. Der ehemalige Polizeibeamte und heutige
Andy King machte allen Besuchern den Elvis mit derartiger Inbrunst, dass es nicht verwundert,
dass der sympathische Typ aus unserem Dorf national und international den einen oder anderen
Preis bei sogenannten Elvis-contests abräumte. Mit einem Gospel ging es los. Mit unzähligen
Ohrwürmern weiter. Alles, was Rang und Namen hatte, wurde zelebriert. King selbst verortete
das Konzert in die Vorweihnachtszeit und betonte, dass deshalb auch tendenziell eher Gospel-
und Liebesliedgut als Rock´n Roll die sakralen Räume beschallen würde.

Auch als dann aber das erste, mit dem angriffslustigen “hound dog“ einleitende R&R-potpourri
die etwa 300 Begeisterten phonetisch überrollte, hielten die Scheiben durch. Dann, plötzlich
und unvermittelt war er da, der einzige Nummer Eins Hit, den “The Pelvis“ je in Deutschland
platziert hatte und, der – völlig ungewohnt für das gängige Las-Vegas-genre“ – sehr sozialkritisch
war. Passgenau zur Vorweihnachtszeit und vielleicht sogar inhaltlich prophetisch für die auch
uns bevorstehenden sozialen Veränderungen durchdrang Andy King´s beneidenswert nahe am Original
heftenden Stimme tief und sonor alle am Ort des Geschehens Anwesenden:  “As the snow flies, on
a cold and grey Chikago mornin´ a poor little baby child is born in the ghetto”. Die Stimmung
war brilliant, und der Sulzfelder Elvis stand unter dem Kreuz, vor dem Altar in seiner roten Robe,
umschwebt vom künstlichen Rauch der Trockeneismaschine und posierte wie einst der Mann aus den
Südstaaten. “Love me tender“, “Return to sender“, “Viva las Vegas“, “Blues suede shoes”, sie alle
tönten aus den Playback-Boxen. Nur einer war ganz echt: The voice, Andy King! Dass Elvis selbst
keine Lieder geschrieben hatte, dass er nicht zuletzt, von der schier unermesslichen Profitgier
der Musikmacher jenseits des Atlantiks versklavt, in den viel zu frühen Tod getrieben wurde, ist
durchaus ein Gemeinplatz. Dass er aber Lieder von großen zeitgenössischen Kollegen interpretiert
hat, eher nicht. “Bridge over troubled water“ von Simon & Garfunkel etwa oder Phil Spector´s
“You´ve lost that lovin´ feelin´”, von den Righteos Brothers zu Ehren gebracht. Auch der große
Sinatra wurde vom King gecovert mit dessen “My way”. Klar war, dass der Stolzenthaler die Kirche
niemals verlassen durfte ohne Friedrich Silcher´s Volkslied zu intonieren. Friedrich Silcher´s
Volkslied? Ja, klar, “Wooden Heart“! Über eine Million Mal hat sich das Teil verkauft und wurde
somit zu einer der international populärsten Volkweisen der Deutschen. Und wer bis jetzt immer
noch nicht weiß, welches Lied gemeint ist, der wird mitten im Lied aufgeklärt. Da klingt es
plötzlich gar nicht mehr amerikanisch, eher sehr vertraut: “Muss i denn, muss i denn zum Städtele
hinaus, und du mein Schatz bleibst hier?“. Stille Nacht heißt bei Presley “Silent night“ und wurde
am Samstag Abend zur emotional vorzüglichen Einleitung des Konzertendes.

Andy King entließ nach mehrfach eingeforderten Zugaben seine durchweg begeisterten Besucher auf
den vorweihnachtlichen  Kirchenplatz. Da gab es Glühwein und einige Leckereien. Und das gesamte
Prozedere diente ein weiteres Mal der Kostendeckung für die Renovierung unseres feinen Gotteshauses.
Ein total begeisterter Besucher sah in der Nutzung der Kirche auch und gerade in dieser Art, die
Kirche sich ihrem originären Auftrag, nämlich Menschen zu verbinden, auf dem richtigen Weg. Und er
ergänzte mit einem liebevollen Lächeln, “In der katholischen Kirche riecht es nach Weihrauch, bei
uns nach Trockeneis“.   ( Artikel von Uwe Gablenz - leicht gekürzt )

Andy King 1 WEB

Herzlicher Dank für die Inneneinrichtung der Sakristei und auf der Empore  

Die Inneneinrichtung der Sakristei ist angekommen. Die Firma Mayer sponsort die Inneneinrichtung der Sakristei unserer Kirche mit neuen modernen und funktionalen Möbeln, die viel Stauraum bieten. Dazu gehören auch noch zwei große Schubladenschränke für die Empore. Farblich passen sich die Möbel sehr gut an die Kirche an. Dafür sind wir sehr dankbar und freuen uns sehr über diese große Unterstützung durch die Firma Mayer. Das ist der letzte Schritt im Rahmen der Innenrenovierung. Am 15. und16.November ist alles von Mitarbeitern der Firma Mayer eingebaut worden. Sie haben eine super Arbeit gemacht.  Hier sehen Sie die ersten Bilder vom Einbau. Wenn alles fertig ist, feiern wir das natürlich auch entsprechend. Das haben wir im Rahmen vom Gottesdienst am 1. Advent gemacht. Lesen Sie dazu den Artikel von Uwe Gablenz unter den Bildern.

 




Mayer 7 WEB Mayer 12 !

Pfarrer Jürgen Fränkle hatte im direkten Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst
eine feine Aufgabe zu erledigen. Es galt nämlich Dankeschön zu sagen, und zwar üppig.
Und er benutzte einleitend eine treffliche Metapher: “Eigentlich müsste man es überall
im Ort gehört haben“ sprach er zu seinen Gemeindegliedern, “als uns allen ein riesiger
Stein vom Herzen gefallen ist“. Gemeint waren zwei Dinge: Die vor Wochen noch drohenden,
das Kirchensäckel immens belastenden Kosten, die sich infolge der Möbilierung der Sakristei
ergeben würden - und die Lösung dieses Problems. Und genau diese Lösung saß am vergangenen
Sonntag in der dritten Bankreihe. In Form von Frank und Jürgen Mayer, den Geschäftsführern
der Sulzfelder Möbelmanufaktur Mayer. Die ist inzwischen längst landesweit und überdies
international aktiv und populär. Wer sich die Referenzliste des seit den 50-er Jahren des
vergangenen Jahrhunderts in Sulzfeld ansässigen Firma anschaut, wird neidlos anerkennen müssen:
Mein lieber Schwan, die haben ´was bewegt! Herrlich dabei, wie bodenständig und gemeindenah
die Herren Mayer offensichtlich geblieben sind. “Rolf Krüger hat in seiner unnachahmlichen Art
und Weise mit Jürgen Mayer Kontakt aufgenommen“, erzählte Pfarrer Fränkle, “und der Jürgen hat
sich dann mit dem Frank besprochen. Und plötzlich hieß es, die Fa. Mayer übernimmt die gesamten
Kosten“. Wer wisse, was eine Küche kostet, und wer zudem einschätzen könne, wie umfangreich die
Möblierung in der Sakristei ist, für den wird unmissverständlich klar: “Das ist eine großartige
Leistung“, schwärmte Jürgen Fränkle. Rolf Krüger und unser Pfarrer überreichten den beiden Herren
zum sinnbildlichen Dank zwei Bücher über die Kirchenrenovierung und zwei Kirchenbilder. Und die
Gemeinde applaudierte. Aus Anerkennung und aus Dankbarkeit. Insgesamt waren auch die unzähligen,
hier infolge Platzmangels nicht namentlich angeführten Helfer gemeint, als Pfarrer Fränkle sagte:
“Danke, Möbelmanufaktur Mayer!“ und die Anwesenden einlud, die Sakristei zu besichtigen. (Artikel von Uwe Gablenz - leicht gekürzt )

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Herzliche Einladung zum Benefiz-Konzert
des Blechbläseroktetts OCTOBRASS
in der Evangelischen Kirche in Sulzfeld
am Sonntag, den 10. November 2013, um 18.00 Uhr

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Octobrass ist ein Blechbläseroktett, in dem sich Musiker unterschiedlicher Herkunft
zusammengefunden haben. Das gemeinsame Ziel ist die Umsetzung moderner Musik in die
Klangmöglichkeit und Vielfalt eines Blechbläser-Ensembles. Egal ob Spiritual, Jazzstandard,
Popmusik oder Ballade, Grundlage sind Rhythmen und Harmonik zeitgenössischer
Musikformen.

Damit hebt sich Octobrass klar von den meisten anderen Blechbläserensembles ab, welche
meist nur kurze Ausflüge in diese Musikstile in Ihren Konzertprogrammen wagen. Der
Erfahrungshintergrund der Musiker reicht dabei von Posaunenchor, Kirchenmusik, Musikverein,
klassischem Orchester bis zur Big Band und Rockformation. Diese Mixtur der individuellen
Vielseitigkeit prägt den Klang und die Spielweise des Ensembles. Die Arrangements sind zum
größten Teil eigens für Octobrass geschrieben und somit einzigartig und unverkennbar.

Mitwirkende:
Trompeten:                             Posaunen:
Thomas Markl                        Konrad Ampssler
Andre Pfitzenmaier                 Volker Schlag
Christof Schaff                       Sven Huber
Markus Kolczyk                    Tuba: Kilian Reyer
 

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